Schlagwort-Archive: Automobilkonzern

Mercedes testet autonomes Fahren in Südafrika

Fahrassistenzsysteme von erprobter S-Klasse-Limousine mit Fokus auf Kapstädter Fußgängererkennung

(2010sdafrika-Redaktion)

In welchem Land auf dem Globus kann das autonome bzw. automatisierte Fahren besser getestet werden als in Südafrika, dachte sich Mercedes-Benz. Denn der Straßenverkehr am Kap erweist sich zu Testzwecken als besonders geeignet. „Unterschiedliche Straßenbeläge, Wildtiere auf der Landstraße und viele Fußgänger, die oft völlig überraschend die Fahrbahn überqueren“, begründeten die Standortentscheidung des Stuttgarter Automobilkonzerns. Aus diesem Grund wurde unter dem Konzept „Intelligent World Drive“ ein Erprobungsfahrzeug aus der S-Klasse ans Kap der guten Hoffnung entsendet.

© Unter dem Konzept „Intelligent World Drive“ testet Mercedes-Benz mit einem Erprobungsfahrzeug der S‑Klasse automatisierte Fahrfunktionen auf fünf Kontinenten. Im Dezember 2017 schickte der Stuttgarter Automobilkonzern die Test-Limousine nach Südafrika, konkret in die Westkap-Provinz. (Quelle: Daimler)

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Automobilzulieferer schränkt Kap-Geschäft ein

ZF Friedrichshafen AG zieht sich teilweise zurück und fokussiert Expansion auf andere Regionen

(2010sdafrika-Redaktion)

Immer wieder ist in den Wirtschaftsnachrichten von der Expansion deutscher Unternehmen in Südafrika zu lesen. Doch ein Konzern folgt diesem Trend nicht. Die Meldung vom November 2013, wonach die ZF Friedrichshafen AG (ZF) ihre südafrikanische Tochterfirma „Auto Industrial Brake & Chassis Holding Johannesburg (AIBC)“ verkaufte, ist nach wie vor in Erinnerung geblieben. ZF ist ein weltweit führender Automobilzulieferkonzern in der Antriebstechnik und Fahrwerktechnik an 117 Standorten in 26 Ländern, mit einem Umsatz von 17 Milliarden Euro im Jahr 2013.

    © Die ZF Friedrichshafen AG überraschte Ende November 2013 mit ihrer Entscheidung, sich aus Südafrika teilweise zurückzuziehen. Vier Werke ihrer Johannesburger Tochterfirma AIBC wurden verkauft. Die aktuelle wirtschaftspolitische Lage am Kap sei nicht der Grund für den Verkauf gewesen, beantwortet ZF-Pressesprecher Torsten Fiddelke eine Anfrage der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“. (Quelle: ZF)

© Die ZF Friedrichshafen AG überraschte Ende November 2013 mit ihrer Entscheidung, sich aus Südafrika teilweise zurückzuziehen. Vier Werke ihrer Johannesburger Tochterfirma AIBC wurden verkauft. Die aktuelle wirtschaftspolitische Lage am Kap sei nicht der Grund für den Verkauf gewesen, beantwortet ZF-Pressesprecher Torsten Fiddelke eine Anfrage der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“. (Quelle: ZF)

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BMW legt kurzfristige Investitionen auf Eis

Streikwelle am Kap verursacht Verlust von 10.000 Fahrzeugen

(2010sdafrika-Redaktion)

Der Münchener Automobilkonzern BMW muss einen empfindlichen Umsatzverlust in Südafrika in Kauf nehmen. Auf Anfrage von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ teilt BMW South Africa mit, dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt schon 10.000 Fahrzeugeinheiten nicht produziert werden konnten. Die Streikwelle verhinderte die Realisierung der operationalen Ziele.

© BMW hat infolge des Streiks bereits einen Verlust von 10.000 Fahrzeugen zu verzeichnen, deren Produktion nicht mehr nachgeholt werden könne. Das Rosslyn-Werk ist vor allem für den Export von BMW-Fahrzeugen in die USA, ins restliche Afrika und nach Asien bestimmt. (Quelle: flickr/ carfactum)

© BMW hat infolge des Streiks bereits einen Verlust von 10.000 Fahrzeugen zu verzeichnen, deren Produktion nicht mehr nachgeholt werden könne. Das Rosslyn-Werk ist vor allem für den Export von BMW-Fahrzeugen in die USA, ins restliche Afrika und nach Asien bestimmt. (Quelle: flickr/ carfactum)

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Südafrikas Wirtschaft erliegt Streikchaos

Hunderttausende Arbeitnehmer fordern gerechtere Entlohnung und bessere Arbeitsbedingungen

(Autor: Ghassan Abid)

Wer zurzeit in Südafrika gefragt wird, in welchen Branchen am Kap gestreikt wird, der muss erstmal lange nachdenken. Denn noch nie in der Geschichte der jungen Republik im südlichen Afrika ist in so vielen Wirtschaftsbereichen gleichzeitig gestreikt worden wie es gegenwärtig der Fall ist. Nach eigenen Schätzungen dürften zwischen 250.000 bis 300.000 Menschen ihre Arbeit niedergelegt haben. Genau weiß das keiner. Die Politik hat in Anbetracht der Situation längst jeglichen Einfluss auf die Ökonomie verloren.

    © Die südafrikanische Wirtschaft erlebt die größte Streikwelle seit Bestehen der jungen Republik im Jahr 1994. Mehrere Branchen sind lahmgelegt worden bzw. werden noch bestreikt. Der Machtkonflikt zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern hat sich verschärft. Die Politik hat längst keinen Einfluss mehr auf die Ökonomie. (Quelle: flickr/ Cherisse Fredricks)

© Die südafrikanische Wirtschaft erlebt die größte Streikwelle seit Bestehen der jungen Republik im Jahr 1994. Mehrere Branchen sind lahmgelegt worden bzw. werden noch bestreikt. Der Machtkonflikt zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern hat sich verschärft. Die Politik hat längst keinen Einfluss mehr auf die Ökonomie. (Quelle: flickr/ Cherisse Fredricks)

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