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„Für das Finale ein toi, toi, toi!“

Mfaniseni Thusi drückt Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger ganz fest die Daumen gegen Argentinien

(2010sdafrika-Redaktion)

Mfaniseni Thusi stammt aus der südafrikanischen Metropole Durban und lebt bereits seit 1996 in Deutschland. Im Rahmen eines Konzerts in München traf der Musiker auf mehrere Fußballspieler des FC Bayern München. Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger gehören zu den Fußballern, die im Finale der Fußball-WM 2014 gegen Argentinien um den heiß begehrten Pokal kämpfen werden. Thusi wünscht dem Team von Bundestrainer Joachim Löw ein dreifaches „toi, toi, toi“, verriet er „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“.

Mfaniseni Thusi und Philipp Lahm

© Mfaniseni Thusi und Philipp Lahm, dem Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Auf ihn lastet der Druck gegen Argentinien. (Quelle: Privat)

Mfaniseni Thusi und Bastian Schweinsteiger

© Mfaniseni Thusi und Bastian Schweinsteiger lächeln für die Kamera. Leider durfte Mario Gómez, in der Mitte zu sehen, nicht mit nach Brasilien reisen. (Quelle: Privat)

Arjen Robben

© Der niederländische Superstar Arjen Robben spielt heute gegen die Auswahl Brasiliens um Platz 3. (Quelle: Privat)

Sieg für Schwarz-Rot-Gold

Deutsche Nationalmannschaft verabschiedet sich aus und von Südafrika

(2010sdafrika-Redaktion)

© Spiel um Platz 3 im Nelson Mandela Bay Stadion in Port Elizabeth (Quelle: Rodger Bosch, MediaClubSouthAfrica.com)

Was war das für ein Spiel! Vor ca. 36.000 Zuschauern kämpften Deutschland und Uruguay im Nelson Mandela Bay Stadion in Port Elizabeth um den Platz 3 zur FIFA-Weltmeisterschaft 2010. Beide Mannschaften haben sich definitiv nichts schenken wollen. Kaptitän Bastian Schweinsteiger wusste, dass sein gegnerischer Konterpart aus Südamerika, geführt von Diego Lugano, alles geben wird, um eine Niederlage seiner Mannschaft abzuwenden. Zu groß waren die Erwartungen der Deutschen und Uruguayer an ihre Auswahl.

Mit einem 3:2 triumphierten schließlich die Jungs von Bundestrainer Jogi Löw. In der 18. Minute schoss Thomas Müller für Deutschland das erste Tor. Jedoch konnten die Uruguayer schon nach 10 Minuten den Ausgleich erzielen – im Rahmen eines Konters durch den beim US Città di Palermo unter Vetrag stehenden Edinson Cavani. Mit einem 1:1 trennten sich beide Mannschaften in der ersten Halbzeit.

Nach der Pause ging der Kampf weiter. In der 51. Minute bescherte der Top-Stürmer Diego Forlán vom spanischen Erstligisten Atletico Madrid die Führung für Uruguay, die jedoch nicht allzu lange wehrte.  In der 56. Minute erzielte Marcell Jansen vom Hamburger SV das Ausgleichstor, welches erst in der 82. Minute durch den Deutsch-Tunesier Sami Khedira vom VfB Stuttgart mit einem 3:2 letztendlich ausgebaut werden konnte.

© Deutschland-Fans sind stolz auf ihre Mannschaft (Quelle: http://www.dbretschneider.de)

Mit dem gestrigen Spiel hat Deutschland nun zum vierten Mal die WM-Bronzemedaille erspielen können – 1934, 1970,  2006 und nun 2010. Auf der gerade beendeten Pressekonferenz des DFB zog Jogi Löw in Beisein des neuen Bundespräsidenten Christian Wulff eine positive Bilanz, welcher nun sogar den Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen soll.

Eins ist sicher – Deutschlands Image hat sich im Ausland trotz der Spanien-Niederlage stark verbessern können. Ferner sind die Erwartungen der deutschen Fans nach einer spannenden und erfolgreichen WM erfüllt worden. Fraglich bleibt jedoch, ob der Machtkonflikt zwischen DFB-Chef Theo Zwanziger und dem Bundestrainer Jogi Löw sowie Kollegen in Kürze beigelegt werden kann. Denn noch ist nicht ganz sicher, ob Löw die DFB-Auswahl auch bei der EM 2012  in Polen und der Ukraine anführen wird?



FIFA-Zusammenfassung zum Spiel Deutschland vs. Uruguay:

http://de.fifa.com/worldcup/matches/round=249720/match=300061510/index.html?cid=google_onebox

DFB-Abschlusskonferenz – Jogi Löw im Interview:

http://www.dfb.de/index.php?id=500014&tx_dfbnews_pi1[showUid]=24017&tx_dfbnews_pi4[cat]=56

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Germany lost! Niederlage mit Fassung nehmen

Spanier zerplatzen Deutschlands WM-Träume

(2010sdafrika-Redaktion)

© DFB-Auswahl befördert Deutschlands Image im Ausland (Quelle: Rodger Bosch/ MediaClubSouthAfrica.com)

Schon die ersten Minuten der Begegnung Spanien gegen Deutschland deuteten eine taktische Dominanz der spanischen Spieler an. Schnelligkeit, Genauigkeit und Kreativität bekräftigen den Willen der Iberer, unbedingt ins Finale der Weltmeisterschaft 2010 einzuziehen. Die Jungs von Bundestrainer Jogi Löw zeigten stets Einsatzbereitschaft und Gegenwehr, aber es hat letztendlich nicht mehr gereicht. In der 73. Minute zerplatzte Carles Puyol vom spanischen Spitzenclub FC Barcelona mit einem großartigen Kopfball Deutschlands Hoffnung auf den WM-Titel. Nicht desto trotz kann man sagen, dass diese junge und äußerst multikulturelle DFB-Auswahl auf sich stolz sein kann. Memut Özil, Bastian Schweinsteiger, Lukas Podolski, Thomas Müller und Co. haben es geschafft, dass die Öffentlichkeit erstklassigen Fußball gemäß dem Motto „Made in Germany“ erleben durfte.  Nachdem Gastgeber Südafrika schon in der Vorrundenphase ausgeschieden ist, erwartet der deutschen Nationalmannschaft am kommenden Samstag um 20.30 Uhr in Port Elizabeth gegen die ehrgeizige Auswahl aus Uruguay immerhin noch das Spiel um Platz 3.