Schlagwort-Archive: Beamte

Bundespolizisten in Südafrika im Einsatz

Dokumenten- und Visumberater decken gefälschte Dokumente auf und beraten Luftfahrtunternehmen

(2010sdafrika-Redaktion)

Die Bundespolizei mit ihren rund 40.000 Beschäftigten untersteht dem Bundesministerium des Innern. Zu ihren wichtigsten Aufgaben zählen der Grenzschutz, die Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität sowie die Bahn- und Luftsicherheit. Ferner bewachen die Bundespolizisten die Verfassungsorgane des Bundes und Bundesministerien gegen mögliche Störungen und Gefahren. Doch auch im Ausland ist die Sicherheitsbehörde tätig. In Südafrika sind zurzeit zwei Mitarbeiter im Einsatz.

Bundespolizei

© Gegenwärtig befinden sich zwei Bundespolizisten als sogenannte Dokumenten- und Visumberater in Südafrika. Sie überprüfen Dokumente auf ihre Echtheit, schulen Luftfahrtunternehmen bei den Einreise- und Visabestimmungen und tauschen sich mit dem BKA-Beamten vor Ort aus. (Quelle: Bundespolizei)

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Wirtschaftsstandort Südafrika

Südafrika-Korrespondent des Handelsblatts sieht das Kapland auf dem Weg zum „Krisenstaat“

(Autor: Ghassan Abid)

Als ich vor wenigen Tagen die Homepage des Handelsblatts nach interessanten Wirtschaftsmeldungen durchforstete, verschlag es mir beim Artikel „Wie Südafrika sich selbst demontiert“ vom 9. Juni 2013  regelrecht die Sprache. Wolfgang Drechsler, ein hervorragender Kollege mit ausgeprägtem Südafrika-Wissen, verfasste den angesprochenen Beitrag, der sich wie eine erbarmungslose Abrechnung mit der Politik Südafrikas liest. Und doch stecken im Text viele Kritikpunkte, die der Realität entsprechen. Leider kommen im Artikel positive Entwicklungen und optimistische Standpunkte kaum vor.

    © Korruption, Vetternwirtschaft, schlechtes Management, Streikwellen, politische Untätigkeit und Machtkämpfe innerhalb der Regierungspartei ANC belasten Südafrikas Wirtschaft. Mehrere Wirtschaftsexperten sehen das Land vor dem Abgrund. Wolfgang Drechsler, Südafrika-Korrespondent des Handelsblatts, teilt diese Einschätzung. Ist dem tatsächlich so? (Quelle: MediaClubSouthAfrica/ Sasol).

© Korruption, Vetternwirtschaft, schlechtes Management, Streikwellen, politische Untätigkeit und Machtkämpfe innerhalb der Regierungspartei ANC belasten Südafrikas Wirtschaft. Mehrere Wirtschaftsexperten sehen das Land vor dem Abgrund. Wolfgang Drechsler, Südafrika-Korrespondent des Handelsblatts, teilt diese Einschätzung. Ist dem tatsächlich so? (Quelle: MediaClubSouthAfrica).

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Korruption an Südafrika-Lesotho-Grenze

Festnahme von neun Polizisten und sieben Beamten der Einwanderungsbehörde

(2010sdafrika-Redaktion)

Vor rund einer Woche informierte der südafrikanische Polizeiminister Nathi Mthethwa die Öffentlichkeit über einen erfolgreichen Schlag gegen korrupte Beamte. Neun Polizisten und sieben Beamte der Einwanderungsbehörde sind am Grenzposten Caledonspoort zu Lesotho festgenommen worden. Anklage ist erhoben worden. Alle Personen wurden bereits einem Haftrichter vorgeführt.

    © Polizeiminister Nathi Mthethwa informierte die Öffentlichkeit über eine gelungene Operation der Polizei-Einheit Hawks an der Südafrika-Lesotho-Grenze, die zur Festnahme von neun Polizisten und sieben Beamten der Einwanderungsbehörde führte, denen Korruption vorgeworfen wird. Strukturelle Probleme innerhalb der Polizei bleiben jedoch weiterhin bestehen. (Quelle: flickr/ GovernmentZA)

© Polizeiminister Nathi Mthethwa informierte die Öffentlichkeit über eine gelungene Operation der Polizei-Einheit Hawks an der Südafrika-Lesotho-Grenze, die zur Festnahme von neun Polizisten und sieben Beamten der Einwanderungsbehörde führte, denen Korruption vorgeworfen wird. Strukturelle Probleme innerhalb der Polizei bleiben jedoch weiterhin bestehen. (Quelle: flickr/ GovernmentZA)

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Polizei – dein Freund und Helfer

Kieler Südafrika-Reisender konnte Flug mit Bundespolizei-Unterstützung antreten

(Autor: Ghassan Abid)

Der Koffer muss gepackt, die Wohnungstür verschlossen und schließlich noch die Fahrt angetreten werden, um sich möglichst pünktlich am Flughafen einzufinden. Viele Urlaubsreisende atmen immer erst dann auf, wenn sie endlich im Flieger sitzen und alles problemlos funktionierte. Doch was ist, wenn doch ein wichtiges Reisedokument vergessen wurde. Etwa der Pass, der im außer-europäischen Ausland oft notwendig ist. Einem norddeutschen Südafrika-Flugpassagier geschah genau dies. Doch die Bundespolizei half in letzter Minute aus.

© Horror für jeden Urlaubsreisenden: Der Personalausweis bzw. der Reisepass wurde vergessen. Einem Kieler Südafrika-Reisenden geschah genau dies Mitte März 2013 am Flughafen Frankfurt am Main. Doch die Bundespolizei half aus und ermöglichte dem Kieler den Weiterflug ans Kap. (Quelle: Bundespolizei)

© Horror für jeden Urlaubsreisenden: Der Personalausweis bzw. der Reisepass wurde vergessen. Einem Kieler Südafrika-Reisenden geschah genau dies Mitte März 2013 am Flughafen Frankfurt am Main. Doch die Bundespolizei half aus und ermöglichte dem Kieler den Weiterflug ans Kap. (Quelle: Bundespolizei)

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Abschluss des 5. BRICS-Gipfels

Keine Entwicklungsbank, keine Ratingagentur und kein Krisenfonds, aber dafür mehrere Eklats

(2010sdafrika-Redaktion)

Der 5. BRICS-Gipfel, welcher vom 26. bis zum 27. März 2013 zum ersten Mal im südafrikanischen Durban tagte, verlief eher ernüchternd ab. Vieles wurde gesprochen, aber nur weniges wurde beschlossen. Die großen Errungerschaften konnte der Gastgeber nicht realisieren. Stattdessen wird positiv in die Zukunft der BRICS-Staaten geblickt.

© Der 5. BRICS-Gipfel in Durban enttäuschte die Delegationen aus Brasilia, Moskau, Neu-Delhi, Peking und Pretoria. Wichtige Entscheidungen wurden aufgrund von Unstimmigkeiten nicht getroffen: Die Gründung einer Entwicklungsbank, einer Ratingagentur und eines Antikrisenfonds wurden auf unbestimmte Zeit verschoben. Stattdessen kam es hinter den Kulissen zu mehreren Eklats. Vor allem die Russen waren verärgert. (Quelle: flickr/ BRICS)

© Der 5. BRICS-Gipfel in Durban enttäuschte die Delegationen aus Brasilia, Moskau, Neu-Delhi, Peking und Pretoria. Wichtige Entscheidungen wurden aufgrund von Unstimmigkeiten nicht getroffen: Die Gründung einer Entwicklungsbank, einer Ratingagentur und eines Antikrisenfonds wurden auf unbestimmte Zeit verschoben. Stattdessen kam es hinter den Kulissen zu mehreren Eklats. Vor allem die Russen waren verärgert. (Quelle: flickr/ BRICS)

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Hubschrauberabsturz

Fünf Soldaten sterben im Krüger-Nationalpark. Untersuchungen werden eingeleitet

(2010sdafrika-Redaktion)

Südafrikas Armee ist im diesem Monat schwer angeschlagen. Zuerst verlor die „South African National Defence Force (SANDF)“ vor Kurzem dreizehn Soldaten, die bei Gefechten mit Rebellen in der Zentralafrikanischen Republik ums Leben kamen. Nun bestätigte das Führungskommando in Pretoria einen erneuten tödlichen Zwischenfall bei den südafrikanischen Streitkräften.

© Ein Helikopter der südafrikanischen Armee SANDF ist während der Operation Rhino im Krüger-Nationalpark aus bislang unbekannten Gründen abgestürzt. Fünf Soldaten starben. (Quelle: flickr)

© Ein Helikopter der südafrikanischen Armee SANDF ist während der Operation Rhino im Krüger-Nationalpark aus bislang unbekannten Gründen abgestürzt. Fünf Soldaten starben. (Quelle: flickr/ hier: Archivbild)

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Regierung verwarnt Polizei

Suspendierungswelle nach Daveyton: Polizeichefin und Geheimdienstminister machen ernst

(2010sdafrika-Redaktion)

Nach Bekanntwerden des Todes eines 27-jährigen Mosambikaners im Township Daveyton durch Polizisten, hat National Police Commissioner Riah Phiyega – die Polizeichefin Südafrikas – die beteiligten Beamten suspendiert. Acht Beamte mussten ihre Dienstwaffen abgeben. Zudem ist der Leiter der örtlichen Polizeiwache aus Daveyton abgezogen worden, solange die Ermittlungen der Polizeiaufsicht IPID andauern.

© Polizeichefin Riah Phiyega und Geheimdienstminister Siyabonga Cwele, der in Vertretung das Amt des Polizeiministers bis Mitte März 2013 ausübt, kündigen harte Konsequenzen für Polizisten an, die sich außerhalb des Gesetzes bewegen und brutal gegen die eigenen Bürger vorgehen. Die politische Führung am Kap reagiert erstmalig ungewohnt scharf auf die eigene Polizeibehörde SAPS. (Quelle: flickr/ GovernmentZA; collage/ 2010sdafrika)

© Polizeichefin Riah Phiyega und Geheimdienstminister Siyabonga Cwele, der in Vertretung das Amt des Polizeiministers bis Mitte März 2013 ausübt, kündigen harte Konsequenzen für Polizisten an, die sich außerhalb des Gesetzes bewegen und brutal gegen die eigenen Bürger vorgehen. Die politische Führung am Kap reagiert erstmalig ungewohnt scharf auf die eigene Polizeibehörde SAPS. (Quelle: flickr/ GovernmentZA; collage/ 2010sdafrika)

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