Schlagwort-Archive: Bedrohung

„Bei den Hells Angels gibt es viele Schwarze“

Rapper Emanuel „Manuellsen“ Twellmann offenbart erstmals dessen Verhältnis zu Nomads Turkey

(2010sdafrika-Redaktion)

In der Vergangenheit versuchte die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ mehrfach den äußerst umstrittenen Hells Angels-Rapper Emanuel Twellmann alias „Manuellsen“ von einem Interview zu überzeugen. Ein bereits begonnenes Gespräch musste jedoch abgebrochen werden, nachdem die Antworten des Befragten immer kürzer wurden. Fragen zu den Nomads Turkey wollte Manuellsen partout nicht beantworten. Nun hingegen offenbart er gegenüber Hiphop.de erstmals private Einblicke. Dabei kommt der den türkischen Hells Angels nahestehende Rapper sichtbar ins Schwitzen.

Screenshot

© Der afrodeutsche Rapper Emanuel „Manuellsen“ Twellmann schilderte in einem am 26. Juni 2015 veröffentlichten Video-Interview mit Hiphop.de erstmals dessen Verhältnis zu den Nomads Turkey. Dabei geriet er mächtig ins Schwitzen, nachdem ihn der Journalist Toxik aus der Reserve lockte. (Quelle: Screenshot/ Hiphop.de)

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Hells Angels-Rapper „Manuellsen“ vor Gericht

Mehrere Nomads Turkey-Anhänger vor dem Amtsgericht Oberhausen. Urteil am 28. April 2015 erwartet

(2010sdafrika-Redaktion)

Als die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ am 21. April 2015 exklusiv über die Anklage gegen Erhan B. – eine Führungsperson der Nomads Turkey – berichtete, ist nun ein weiteres Strafverfahren erneut in NRW bekannt geworden. Ein Insider informierte, dass seit dem 22. April vor dem Schöffengericht des Amtsgerichts Oberhausen gegen fünf Hells Angels verhandelt wird. Unter den Angeklagten soll sich auch der afrodeutsche Rapper Emanuel „Manuellsen“ Twellmann befinden.

Manuellsen

© Der Hells Angels-Rapper Emanuel „Manuellsen“ Twellmann und vier weitere Rocker, den Nomads Turkey nahestehend, sollen nach Insider-Informationen wegen diverser Straftaten angeklagt worden sein. Am 28. April 2015 wird das Urteil erwartet, heißt es aus Ermittlerkreisen gegenüber der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“. (Quelle: Facebook/ Manuellsen)

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„Südafrikas Hells Angels sind eine Gefahr“

Im Interview mit André Schulz, Vorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK)

(Autor: Ghassan Abid)

Andre Schulz

© André Schulz ist seit 2011 Vorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK), dem gewerkschaftlichen Berufsverband der Kriminalpolizei in Deutschland. Im Interview mit der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ warnt der beim LKA Hamburg tätige BDK-Vorsitzende vor den wachsenden Rockerstrukturen in Südafrika. Dafür bedarf es aber politischen Willen, um auch am Kap gegen Hells Angels und Red Devils vorzugehen. Denn Südafrikas Hells Angels sind ähnlich wie der deutsche Ableger eine Bedrohung für die Gesellschaft, so Schulz.

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Herrn André Schulz, Vorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK) und Mitarbeiter beim LKA Hamburg im Bereich der wissenschaftlichen Analyse und Forschung. Die Bekämpfung der Rockerkriminalität hat sich zu einem Schwerpunktthema deutscher Behörden entwickelt. Wie wirksam sind Kuttenverbote, Klubschließungen und eine demonstrative Polizeipräsenz tatsächlich?

Antwort: All das sind erforderliche Bausteine bei der Bekämpfung der Rockerkriminalität. Kriminelle Rockergruppierungen spielen für die Polizei mehr und mehr eine Rolle. Im Jahr 2013 stand in Deutschland beinahe jedes achte Verfahren im Bereich der Organisierten Kriminalität (OK) im Zusammenhang mit Rockergruppierungen. Der BDK weist bereits seit Jahren auf die steigende Bedrohung für die Gesellschaft durch polizeirelevante Rockerclubs (sog. OMCG’s = outlaw motorcycle gangs), wie die Hells Angels, Bandidos oder Gremium MC, hin.

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Treffen der Rockerbosse „Neco“ und „Boki“

Kommentar zum Geheimbündnis zwischen türkischen Hells Angels und der Streetgang United Tribuns

(Autor: Ghassan Abid)

– Hells Angels-Spezial –

Neco & Boki

© Der United Tribuns-Boss „Boki“ [rechts im Bild] und der türkische Hells Angels-Präsident „Neco“ [links im Bild] trafen sich im Rahmen des Rockerbündnisses zwischen dem MC und der Streetgang an einem geheimen Ort. Neco braucht die United Tribuns, um den deutschen Altrockern die Grenzen aufzuzeigen. Der bosnische Ex-Boxer und der ehemalige türkische Zuhälter pflegen ein gutes Verhältnis zueinander, heißt es aus der Szene. (Quelle: Privat)

Das der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ vorliegende Foto hätte nicht symbolträchtiger ausfallen können. Zu sehen sind der ehemalige bosnische Boxer und United Tribuns-Boss Almir Ćulum alias „Boki“ und der türkische Ex-Zuhälter und Präsident des Hells Angels MC Nomads Turkey Necati Arabaci alias „Neco“. Die Botschaft des Bildes ist unmissverständlich: Ihr, die deutschen Altrocker des Hells Angels MC, habt nicht mehr das Sagen. Zusätzlich soll auch der Staat angesprochen werden, wonach die MC-Szene nicht mehr zu stoppen ist. Die Verbreitung des Fotos ist mit Sicherheit kein Zufall, sondern das Ergebnis einer langen strategischen Überlegung.

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Hells Angels-Präsident Necati Arabaci in Bildern

Exklusiv: „Neco“, Präsident Hells Angels MC Nomads Turkey, segnete Bündnis mit United Tribuns ab

(Autor: Ghassan Abid)

Nachdem der Artikel um das Rockerbündnis zwischen dem Hells Angels MC und der Streetgang United Tribuns für erhebliche Furore im Netz gesorgt hatte, ist die Redaktion über die Empörung in konkurrierenden Rockergruppierungen informiert worden. Ein Bandidos-Mitglied sagte Mitte Januar 2014 gegenüber seinen Brüdern, dass er auf dieses neue Bündnis „scheiße“. Nun konnte ermittelt werden, welche Rolle der türkische Rockerchef Necati Arabaci alias „Neco“ beim Geheimabkommen einnahm.

© EXKLUSIV-Bild: Necati Arabaci alias "Neco", Präsident Hells Angels MC Nomads Turkey, in einem Cafe in der Türkei. Er ist gegenwärtig der gefährlichste Rocker Europas. Der heute 41-jährige Höllenengel ist bisweilen verbittert, aus Deutschland abgeschoben worden zu sein. (Quelle: Privat)

© EXKLUSIV-Bild: Necati Arabaci alias „Neco“, Präsident des Hells Angels MC Nomads Turkey, in einem Café in der Türkei. Er ist gegenwärtig der gefährlichste Rocker Europas. Der heute 41-jährige Höllenengel ist bisweilen verbittert, aus Deutschland abgeschoben worden zu sein. (Quelle: Privat)

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„Ihr seid nicht im gottverdammten Zoo!“

Fehlverhalten von Touristen im Krüger-Nationalpark. Das Schweigen wird der Aufklärung vorgezogen

(Autor: Ghassan Abid)

Der auf zwei Millionen Hektar erstreckende Krüger-Nationalpark zählt zu den beliebtesten Touristenzielen in Südafrika. Safari-Fans aus aller Welt wollen wilde Tiere beobachten. 147 Säugetierarten, 49 Fischarten, 34 Amphibienarten, 114 Reptilienarten und 507 Vogelarten sind aktuell gezählt worden. Die 336 Baumarten gehen bei dieser Auswahl schnell unter. Was ebenfalls untergeht bzw. von der Parkleitung bewusst verschwiegen wird, sind die unzähligen Vorfälle, die durch das Fehlverhalten von Touristen hervorgerufen werden.

    © Immer wieder kommt es zu gefährlichen Situationen im Krüger-Nationalpark. Wegen des Fehlverhaltens von Touristen sind wiederholt Angriffe durch Tiere zu beobachten. Die für den Krüger-Nationalpark zuständige Staatsgesellschaft SANParks verschweigt ganz bewusst sämtliche Informationen zu solchen Vorkommnissen. Im Bild ist der Ausgang eines Elefantenangriffs auf britische Touristen im November 2012 zu sehen. (Quelle: Privat)

© Immer wieder kommt es zu gefährlichen Situationen im Krüger-Nationalpark. Wegen des Fehlverhaltens von Touristen sind wiederholt Angriffe durch Tiere zu beobachten. Die für den Krüger-Nationalpark zuständige Staatsgesellschaft SANParks verschweigt ganz bewusst sämtliche Informationen zu solchen Vorkommnissen. Im Bild ist der Ausgang eines Elefantenangriffs auf britische Touristen im November 2012 zu sehen. (Quelle: Privat)

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Deutsche Hells Angels-Geldwäsche in Südafrika

Exklusiv: Im Interview mit Ulrich Detrois alias „Bad Boy Uli“, Hells Angels-Aussteiger und Buchautor

(Autor: Ghassan Abid)

    © Ulrich Detrois war einer der einflussreichsten deutschen Hells Angels-Mitglieder. Unter dem Rockernamen „Bad Boy Uli“ schaffte er es zum De Facto-Präsidenten des Charters Kassel. Nach seinem Rausschmiss, verfasste der Ex-Höllenengel die beiden Bücher „Höllenritt: Ein deutscher Hells Angel packt aus“ und „Wir sehen uns in der Hölle“. Insiderwissen wurde öffentlich gemacht. Seither lebt der Kasseler an einem geheimen Ort, stets der Gefahr eines Mordanschlages ausgesetzt. "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste" interviewte exklusiv den Hells Angels-Aussteiger, der weitere Interna zu den deutsch-südafrikanischen Beziehungen offenbarte. (Quelle: Ullstein Buchverlage)

© Ulrich Detrois war einer der einflussreichsten deutschen Hells Angels-Mitglieder. Unter dem Rockernamen „Bad Boy Uli“ schaffte er es zum De Facto-Präsidenten des Charters Kassel. Nach seinem Rausschmiss, verfasste der Ex-Höllenengel die beiden Bücher „Höllenritt: Ein deutscher Hells Angel packt aus“ und „Wir sehen uns in der Hölle“. Insiderwissen wurde öffentlich gemacht. Seither lebt der Kasseler an einem geheimen Ort, stets der Gefahr eines Mordanschlages ausgesetzt. „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ interviewte exklusiv den Hells Angels-Aussteiger, der weitere Interna zu den deutsch-südafrikanischen Beziehungen offenbarte. (Quelle: Ullstein Buchverlage)

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ den ehemaligen Vizepräsidenten der Hells Angels in Kassel und heutigen Buchautoren Ulrich Detrois alias „Bad Boy Uli“. Wie kamen Sie in den 90er-Jahren zu den Rockern und wie erlebten Sie diese Zeit?

Antwort: In den 90ern habe ich mit einigen anderen Zuhältern zuerst den Motorradclub BONES gegründet. Dieser war ein national tätiger Motorradclub, der hauptsächlich im Rotlicht tätig war. Da ich schon seit meinem 14. Lebensjahr Motorrad und auch Motorradrennen gefahren bin, lag es für mich auf der Hand, meine berufliche Expansion im Rotlichtmilieu mit dem Motorradfahren zu verbinden und die Kontakte des MC entsprechend zu nutzen.

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