Schlagwort-Archive: Benoni

Mutmaßliche Hasskriminalität in Südafrika

14 Schüsse auf junges Paar abgegeben. Opferfamilie schaltet privates Ermittlerteam ein

(2010sdafrika-Redaktion)

Am Freitag des 31. Mai ist Johanco Fleischman (19) auf dem Friedhof in Pomona unweit von Johannesburg in Anwesenheit hunderter Trauergäste beerdigt worden. „Pa is baie lief vir jou“ (zu Deutsch: Papa liebt dich sehr), lauteten die Worte seines weinenden Vaters im in der Sprache Afrikaans verfassten Brief, der während des Gottesdienstes vorgelesen wurde. Der 19-Jährige wurde gemeinsam mit seiner Freundin Jessica Kuhn (21) am 26. Mai kaltblütig erschossen. Am Kap ist eine Debatte über Hasskriminalität entbrannt.

© Hunderte Trauergäste haben Johanco Fleischman beerdigt [im Bild]. Der 19-Jährige wurde gemeinsam mit seiner Freundin Jessica Kuhn (21) erschossen. Am Kap ist eine Debatte über Hasskriminalität entbrannt. (Quelle: YouTube/ Benoni City Times)

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Mord an jungem Paar erschüttert Südafrika

Polizei richtet Sonderkommission ein und fahndet mit Hochdruck nach mutmaßlichen Gangmitgliedern

(Autorin: Susanne Zeckler)

Johanco Fleischman (19) und seine Freundin Jessica Kuhn (21) waren am Sonntag des 26. Mai 2019 mit ihrem Auto der Marke Toyota Hilux unterwegs. Begleitet wurden sie von zwei weiteren Personen dunkelhäutiger Hautfarbe, die auf der Rückbank saßen. Auf der National Route 12 in der Stadt Benoni – unweit der Ausfahrt Putfontein – mussten die Vier am Straßenrand notgedrungen anhalten, nachdem der Treibstoff ausging. Während das Paar auf Hilfe wartete, ereignete sich das Drama am hellichten Tag. Das frisch verliebte Paar wurde kaltblütig getötet. Die Brutalität hat das Land erschüttert.

© Der Mord an Fleischman (19) und Kuhn (21) hat Südafrika erschüttert. Mehrere Medien sprechen von einer mutmaßlichen Hasskriminalität, die durch Gangmitglieder verübt worden sei. Die Polizei hat bereits eine Sonderkommission eingerichtet. (Quelle: Privat)

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Rockergewalt erreicht Südafrika

Mitglieder des Gypsy Joker MC attackieren Mitarbeiter einer Tankstelle. Medien schrecken auf

(Autor: Ghassan Abid)

Am Freitag, den 28. November 2014, ereignete sich in Witbank eine körperliche Auseinandersetzung, die aufgrund der Tatbeteiligten in die Geschichte Südafrikas eingehen wird. Mehrere Rocker des Gypsy Joker MC attackierten Beschäftigte einer Tankstelle. Der Tathergang wurde von einer Überwachungskamera eingefangen. Namhafte Medien berichteten über den Vorfall. Die Rockergewalt hat nun erstmals Südafrikas Öffentlichkeit erreicht.

Video

© Video-Sequenz zum Vorfall vom 28. November 2014: Mehrere Mitglieder des Rockerklubs Gypsy Joker MC attackieren Mitarbeiter einer Tankstelle im südafrikanischen Witbank. Nun ermittelt die Polizei. (Quelle: YouTube)

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Hells Angels in Südafrika zerstritten

Kein „Rest in Peace“ nach Beerdigung des Rockers Franco. Kritik auch aus Deutschland

(2010sdafrika-Redaktion)

Beerdigungszeremonien sollen in der Regel mit Würde an einen Verstorbenen erinnern und diesen vom irdischen Leben verabschieden. Angehörige und Freunde kehren bei der Andacht in sich und sammeln die Gedanken im Gebet. Teils mit religiöser, teils mit liberaler Prägung. Auch im Fall des am 1. August 2013 verstorbenen südafrikanischen Rockers Franco wollten die Hells Angels ihrem Bruder Lebewohl sagen. Allerdings ist innerhalb der Höllenengeln am Kap ein Streit entbrannt, der bisweilen andauert.

© Die Hells Angels in Südafrika haben sich zerstritten. Zu viele Informationen und eine nachgesagte PR-Inszenierung der Beerdigung des verstorbenen Rockers Franco haben zum Streit geführt. Mehrere Rocker in Benoni stehen derzeit in der Kritik. Auch deutsche Hells Angels forderten, der Öffentlichkeit nicht allzu sehr einen Einblick in das Innenleben der Höllenengeln zu ermöglichen. (Quelle: Privat)

© Die Hells Angels in Südafrika haben sich zerstritten. Zu viele Informationen und eine nachgesagte PR-Inszenierung der Beerdigung des verstorbenen Rockers Franco haben zum Streit geführt. Mehrere Rocker in Benoni stehen derzeit in der Kritik. Auch deutsche Hells Angels forderten, der Öffentlichkeit nicht allzu sehr einen Einblick in das Innenleben der Höllenengeln zu ermöglichen. (Quelle: Privat)

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