Schlagwort-Archive: Bewerber

Spezialeinsatzkräfte des STF

Südafrikas Elitepolizisten: Geiselbefreiung, Anti-Terror-Kampf und VIP-Personenschutz

(Autor: Ghassan Abid)

Schon in den 1970er Jahren, während der Apartheid, etablierte die südafrikanische Polizei eine Einheit, die für „riskante Operationen“ zuständig war. Die scheinbar unsichtbaren Männer dieser Spezialeinheit wurden auch in Rhodesien – dem heutigen Simbabwe – eingesetzt, um unter anderem gegen Befreiungsbewegungen vorzugehen. Das Spezialkommando GSG 9 der heutigen Bundespolizei soll die Südafrikaner inspiriert haben. Heute gilt die „South African Special Task Force (STF)“ mit ihren rund 200 Mitgliedern als international anerkannte Einheit.

© Die Spezialeinsatzkräfte des STF sind mit rund 200 Elitepolizisten an den Standorten Pretoria, Kapstadt und Durban vertreten. Ihr Auftrag ist es, die schweren Jungs am Kap festzunehmen und Einsätze mit "hohem Risiko" zu erledigen. Gegründet wurde dieses Spezialteam bereits durch das Apartheidsregime. (Quelle: SAPS)

© Die Spezialeinsatzkräfte des STF sind mit rund 200 Elitepolizisten an den Standorten Pretoria, Kapstadt und Durban vertreten. Ihr Auftrag ist es, die schweren Jungs am Kap festzunehmen und Einsätze mit „hohem Risiko“ zu erledigen. Gegründet wurde dieses Spezialteam bereits durch das Apartheidsregime. (Quelle: SAPS)

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Berlinale 2013 – Filmkritik „Layla Fourie“

Vertraue niemandem, außer dir selbst. Südafrika als Paranoia-Gesellschaft

(2010sdafrika-Redaktion)

© Sequenz aus dem Film "Layla Fourie". (Quelle: Berlinale/ Pandora Film)

© Sequenz aus dem Film „Layla Fourie“. (Quelle: Berlinale/ Pandora Film)

Offizielle Handlung:

Layla ist eine alleinerziehende Mutter, die in Johannesburg mit ihrem Sohn von Gelegenheitsjobs lebt. Sie lässt sich zur Polygraphistin ausbilden und erkämpft sich einen Job in einer Sicherheitsfirma, die auf Lügendetektoren spezialisiert ist. Auf dem Weg zum neuen Arbeitsplatz wird sie in einen Unfall verwickelt, der ihr Leben radikal verändert. Layla verstrickt sich in einem Netz aus Lügen und Täuschungen. Die Wahrheit könnte die Trennung von Mutter und Sohn bedeuten.

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Vorbestrafte in Polizeiuniform

Von Raub bis zur Vergewaltigung: 74 „Police Reservists“ aus KwaZulu-Natal sind vorbelastet

(Autor: Ghassan Abid)

Das südafrikanische System kennt seit 1995 mit dem „South African Police Service Act (Act No 68 of 1995)“ und ermöglicht die Tätigkeit des „Police Reservist“. Darunter versteht man den Einsatz von freiwilligen Bürgern in ihrer Kommune, die über die selben Kompetenzen wie Polizeibeamte des „South African Police Service (SAPS)“ verfügen. Voraussetzung für dieses Amt ist die Erlangung des Abiturs und ein sauberes Strafregister des Bewerbers.

© Südafrikas freiwilliger Polizeidienst erlebt einen Skandal: 74 sogenante "Police Reservists" aus der Provinz KwaZulu-Natal üben polizeiliche Kompetenzen aus, obwohl diese bereits kriminell aufgefallen sind. Solche Ernennungen sind strikt unzulässig. Wie es dazu kommen konnte, ist unklar [hier Archivbild].(Quelle: flickr/ ER24 EMS)

© Südafrikas freiwilliger Polizeidienst erlebt einen Skandal: 74 sogenante „Police Reservists“ aus der Provinz KwaZulu-Natal üben polizeiliche Kompetenzen aus, obwohl diese bereits kriminell aufgefallen sind. Solche Ernennungen sind strikt unzulässig. Wie es dazu kommen konnte, ist unklar [hier Archivbild].(Quelle: flickr/ ER24 EMS)

Jeder Bürger mit dauerhaftem Wohnsitz in Südafrika kann die nächstliegende Polizeistation aufsuchen und dort ein Gespräch mit dem sogenannten „Reservist Coordinator“ wünschen. Dieser händigt dem Bewerber verschiedene Bewerbungsunterlagen aus und nimmt zusätzlich die Fingerabdrücke ab. Im weiteren Verlauf entscheidet dann eine Auswahlkommission, wer von den Bewerbern angehört wird.

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