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Geheimdienste in Südafrika

Präsident Zuma baut Machtnetzwerk aus. Jeder deckt jeden, zu Lasten der Demokratie und Bürgerrechte

 (Autor: Ghassan Abid)

Zusammenarbeiten, um eine sichere Nation in einer gesicherten Welt zu schaffen“ – so lautet das ins Deutsch übersetzte Credo des zivilen In- und Auslandsgeheimdienstes Südafrikas, der State Security Agency (SSA). Allerdings mangelt es der SSA an staatlicher Kontrolle und unparteiischer Aufgabenerfüllung. Journalisten, Oppositonspolitiker und einige ANC-Mitglieder fürchten um die junge Demokratie am Kap. Mitte 2012 sind gegen die M&G-Investigativjournalisten Nicholas Dawes, Sam Sole und Stefaans Brummer  strafrechtliche Vorermittlungen wegen Diebstahl und der Offenlegung vertraulicher Informationen aufgenommen worden. Ihnen drohen bei einer Verurteilung bis zu 15 Jahre Haft.

© Geheimdienstminister Siyabonga Cwele (links im Bild) und Präsident Jacob Zuma (rechts im Bild) gelten als enge Vertraute, die sich aufeinander verlassen können. Die Presidency und das Ministerium für Staatssicherheit stehen in enger Abstimmung miteinander. (Quelle: flickr/ GovernmentZA)

© Geheimdienstminister Siyabonga Cwele (links im Bild) und Präsident Jacob Zuma (rechts im Bild) gelten als enge Vertraute, die sich aufeinander verlassen können. Die Presidency und das Ministerium für Staatssicherheit stehen in enger Abstimmung miteinander. (Quelle: flickr/ GovernmentZA)

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Exklusiv: NSU-Fluchtversuch nach Südafrika

Rechtsextreme Mundlos, Böhnhardt, Zschäpe, Kapke, Brehme, Brandt … und Dr. Claus Nordbruch

(Autoren: Ghassan Abid, 2010sdafrika-Redaktion)

Deutschland und Südafrika unterhalten enge Beziehungen. Auch im Bereich der Organisierten Kriminalität und des politischen Extremismus bestehen deutsch-südafrikanische Verbindungen. Meist handelt es sich hierbei um deutsche Staatsbürger, die sich in Südafrika aufhalten bzw. aufhalten wollten.

© NSU-Mitglieder Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe. Sie hat eine Flucht nach Südafrika verhindern können. Böhnhardt und Mundlos erwogen diesen Schritt, nachdem andere Rechtsextreme das Land bereits bereisten bzw. die Absicht dessen offenbarten. (Quelle: Fahndungsplakat BKA)

© NSU-Mitglieder Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe. Sie hat eine Flucht nach Südafrika verhindern können. Böhnhardt und Mundlos erwogen diesen Schritt, nachdem andere Rechtsextreme das Land bereits bereisten bzw. die Absicht dessen offenbarten. (Quelle: Fahndungsplakat BKA)

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