Schlagwort-Archive: Bischofsresidenz

Clericus clericum non decimat

Kein Schadenersatz und keine Untersuchung der Eskapaden Tebartz-van Elsts in Südafrika

(Autor. Ghassan Abid)

Der Vatikan hat die Schadenersatzforderung des Bistums Limburg gegen ihren ehemaligen Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst ganz nach dem Grundsatz „Clericus clericum non decimat“ – zu Deutsch: Ein Kleriker fordert vom anderen keine Abgabe – zurückgewiesen. Der umstrittene Würdenträger werde nicht verpflichtet, den entstandenen Schaden um den Bau seines protzigen Bischofssitzes, der über 31 Millionen Euro verschlungen hatte, zu begleichen. Papst Franziskus habe diese Entscheidung bereits im vergangenen Monat getroffen, berichtete die BILD-Zeitung unter Berufung auf Vatikan-Kreise.

Bistum Limburg

© Der ehemalige Limburger Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst hielt sich im April 2006 im Rahmen einer von der Deutschen Bischofskonferenz organisierten Delegationsreise in Südafrika auf. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ berichtete exklusiv über die Eskapaden des Würdenträgers, die auch rund zwei Jahre danach ohne Folgen bleiben. (Quelle: Bistum Limburg)

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Interview mit Kirchenrechtler Thomas Schüller

„Ihre Erkenntnisse zum Südafrika-Aufenthalt von Tebartz-van Elst sorgten für Aufsehen“

(Autor: Ghassan Abid)

© Thomas Schüller ist Professor für Kirchenrecht an der Universität Münster und kennt den Limburger Bischof Tebartz-van Elst persönlich. Die eigenen redaktionellen Erkenntnisse zum Südafrika-Aufenthalt des Bischofs schockierten den ehemaligen persönlichen Referenten des Limburger Bischofs Franz Kamphaus. (Quelle: Universität Münster)

© Thomas Schüller ist Professor für Kirchenrecht an der Universität Münster und kennt den Limburger Bischof Tebartz-van Elst persönlich. Die eigenen redaktionellen Erkenntnisse zum Südafrika-Aufenthalt des Bischofs schockierten den ehemaligen persönlichen Referenten des Limburger Bischofs Franz Kamphaus. (Quelle: Universität Münster)

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Herrn Thomas Schüller, Professor für Kirchenrecht an der Universität Münster und ehemaliger persönlicher Referent des ehemaligen Limburger Bischofs Franz Kamphaus. Haben Sie zuallererst vielen Dank für das Interview! Inwieweit haben Sie den aktuellen Limburger Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst persönlich kennengelernt?

Antwort: Von 2008 bis Anfang 2009 habe ich Bischof Tebartz-van Elst als Leiter der Abteilung Kirchliches Recht im Bischöflichen Ordinariat Limburg kennengelernt.

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Tebartz-van Elsts Eskapaden in Südafrika

Exklusiv: „Er fühlte sich von den Schwarzen angeekelt. Sein Verhalten war beschämend!“

(Autor: Ghassan Abid)

Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst beschäftigt zurzeit die deutsche und internationale Presse. Dem Bischof von Limburg wird ein extravaganter Lebensstil vorgeworfen, der mit dem Bau einer überteuerten Bischofsresidenz in Höhe von 31 Millionen Euro seinen bisherigen Höhepunkt erreicht hat. Unterdessen ist die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ aus internen Quellen über Geschehnisse zum Südafrika-Aufenthalt von Tebartz-van Elst informiert worden, die keineswegs mit dem christlichen Menschenbild im Einklang stehen. Tebartz-van Elst verhielt sich schlichtweg „beschämend„.

© Der Limburger Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst hielt sich im April 2006 im Rahmen einer von der Deutschen Bischofskonferenz organisierten Delegationsreise in Südafrika auf, um sich mit den Problemen der Menschen hautnah auseinanderzusetzen. Allerdings fiel Tebartz-van Elst, wie exklusiv erfahren, mit einem Fehlverhalten auf, bei welchem schwarze Südafrikaner bewusst diskriminiert worden sind. Mehrere Würdenträger am Kap schämten sich für die Eskapaden des heute 53-Jährigen. (Quelle: flickr/ Medienmagazin pro)

© Der Limburger Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst hielt sich im April 2006 im Rahmen einer von der Deutschen Bischofskonferenz organisierten Delegationsreise in Südafrika auf, um sich mit den Problemen der Menschen hautnah auseinanderzusetzen. Allerdings fiel Tebartz-van Elst, wie exklusiv erfahren, mit einem Fehlverhalten auf, bei welchem schwarze Südafrikaner bewusst diskriminiert worden sind. Mehrere Würdenträger am Kap schämten sich für die Eskapaden des heute 53-Jährigen. (Quelle: flickr/ Medienmagazin pro)

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