Schlagwort-Archive: Bloemfontein

Kap-Kolumne: Achtungserfolg für SAFTU

Südafrikas Gewerkschaftsbund SAFTU demonstriert Stärke und mobilisiert zum Generalstreik

(Autor: Detlev Reichel, Kap-Kolumnist des Südafrika-Portals)

Mittwoch, 25. April 2018 – Der neue südafrikanische Gewerkschaftsbund SAFTU (South African Federation of Trade Unions) hat erstmals seine Stärke demonstriert. Tausende Arbeiterinnen und Arbeiter folgten dem Aufruf zu einem landesweiten Streik gegen geplante Änderungen im Arbeitsgesetz sowie die Einführung eines Mindeststundenlohns von 20 Rand (ca.1,30 Euro). Mit Demonstrationen in sechs Städten – Johannesburg, Durban, Bloemfontein, Kapstadt, Port Elizabeth und Polokwane – trugen die Gewerkschafter ihre Forderungen auf die Straße.

© Der südafrikanische Gewerkschaftsbund SAFTU hat erstmals seine Stärke demonstriert, hält Kap-Kolumnist Detlev Reichel fest. Denn tausende Arbeiterinnen und Arbeiter folgten am 25. April dem Aufruf zum Streik in Johannesburg, Durban, Bloemfontein, Kapstadt, Port Elizabeth und Polokwane. (Quelle: Detlev Reichel)

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Urteil gegen Oscar Pistorius ist gerecht

Umfrage-Teilnehmer bestätigen mehrheitlich Strafmaß des Obersten Berufungsgericht Südafrikas

(2010sdafrika-Redaktion)

Die nahezu Verdopplung des Strafmaßes gegen Oscar Pistorius durch den Supreme Court of Appeal hat internationales Aufsehen gesorgt. Der 31-jährige Paralympics-Star hat statt der 6 Jahre nun über 13 Jahre im Atteridgeville-Gefängnis zu verweilen. Im Rahmen einer Umfrage der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“, welche im einwöchigen Abstimmungszeitraum eine rege Beteiligung erfuhr, kamen 77,78 Prozent der Teilnehmenden zum Ergebnis, dass das Urteil wegen Totschlags gerecht sei. Hingegen empfanden 22,22 Prozent das Strafmaß als überzogen.

© Die Verdopplung des Strafmaßes gegen den südafrikanischen Paralympics-Star Oscar Pistorius von 6 auf über 13 Jahre fand öffentliche Zustimmung. In einer Umfrage von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ hielt eine 78-Prozent-Mehrheit der Abstimmenden die Verschärfung gegen den 31-Jährigen für gerecht. (Quelle: flickr/ Chris Geatch)

Anmerkung der Redaktion: Die durchgeführte Umfrage ist nicht repräsentativ.

Pistorius Haftstrafe mehr als verdoppelt

Supreme Court of Appeal korrigiert Urteil des North Gauteng High Court von 6 Jahren auf über 13 Jahre

(Autor: Ghassan Abid)

Oscar Pistorius muss nun länger als bisher angenommen im Gefängnis verweilen. Der Supreme Court of Appeal, das Oberste Berufungsgericht Südafrikas mit Sitz in Bloemfontein, korrigierte das erstinstanzliche Urteil von 6 Jahren auf nun 13 Jahre und 5 Monate. Insofern wurde die Freiheitsstrafe gegen den Paralympics-Star mehr als verdoppelt. Die Staatsanwaltschaft fechtete die „zu milde Entscheidung“ des North Gauteng High Court erfolgreich an.

© Zwischen der von Oscar Pistorius begangenen Straftat bis zur jüngsten Verurteilung liegen inzwischen rund 4 Jahre. Das Oberste Berufungsgericht Südafrikas hat die Freiheitsstrafe gegen den Paralympics-Star mehr als verdoppelt. (Quelle: flickr/ Gabrielle Ludlow)

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Freedom Day in der Botschaft Südafrikas

Hunderte Gäste zelebrierten den Nationalfeiertag mit internationalen Gästen mitten in Berlin

(Autor: Ghassan Abid)

Am 27. April 2017 feierte die Botschaft Südafrikas in der Berliner Tiergartenstraße den Nationalfeiertag des Landes – den Freedom Day. Hochrangige Gäste des Auswärtigen Amtes und anderer diplomatischer Vertretungen, der Wirtschaft, Presse und Kultur zelebrierten gemeinsam mit den Gastgebern die ersten demokratischen Wahlen am Kap vor 23 Jahren, aus welchen Nelson Mandela als erster schwarzer Staatspräsident Südafrikas hervorging. Ein Bericht aus dem Botschaftsgebäude.

© Am 27. April wurde in der Botschaft Südafrikas in Deutschland der Freedom Day gefeiert, der an die ersten demokratischen Wahlen am Kap vor 23 Jahren erinnert. Hunderte Gäste erschienen in die diplomatische Vertretung. (Quelle: Privat)

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Gefährlicher Rocker-Boom in Südafrika

Exklusiv: Hells Angels und Red Devils erleben starken Zulauf. Große Unruhe in Kölner Parkhaus

(Autor: Ghassan Abid)

Es ist seit der Flüchtlingskrise still um die Rocker geworden. Ferner ist der Konflikt zwischen den türkischen Hells Angels und den deutschen Old-School-Rockern längst beigelegt. Der Nomads-Turkey-Präsident Neco Arabaci konnte sich durchsetzen, wie es die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ von Dr. Sabine Vogt – Leiterin der Abteilung für Organisierte Kriminalität beim Bundeskriminalamt – nun offiziell in Erfahrung bringen konnte. Jedoch trügt der Schein, wonach die Szene kaum mehr tätig wäre. Denn in Südafrika erleben die Rocker einen regelrechten Boom. Und auch in Deutschland sorgten die harten Kerle für Unruhe.

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© In Südafrika erlebt der Hells Angels MC einen regelrechten Mitgliederboom. Auch der Unterstützerklub Red Devils konnte die Zahl seiner Klubhäuser innerhalb eines Jahres verdoppeln. Deutsche Ermittler sind alarmiert, zumal die Sicherheitsbehörden in Südafrika bisweilen passiv bleiben und die Gefahr unterschätzen. Im Bild sind mehrere Höllenengel in Kapstadt zu sehen. (Quelle: Privat)

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Ernst Middendorp muss gehen

Erstligist Bloemfontein Celtic trennt sich von seinem deutschen Trainer. Die dritte Entlassung in Südafrika

(2010sdafrika-Redaktion)

Einst wurde Ernst Middendorp in der südafrikanischen Fußballszene gefeiert. Ein erfahrener Trainer aus Europa könnte für mehr Pep am Kap sorgen. Er war der Hoffnungsschimmer einer Mannschaft, die für ihre Finanzstärke und das grün-weiße Auftreten bekannt ist. Am 11. Oktober vergangenen Jahres nahm Middendorp seine Coach-Tätigkeit beim Erstligisten Bloemfontein Celtic auf. Nun musste er vierzehn Monate später schon gehen – wieder einmal.

Fotomafia Koblenz

© Der südafrikanische Erstligist Bloemfontein Celtic hat sich von seinem deutschen Trainer Ernst Middendorp getrennt. Die schwache Leistung der Mannschaft begründe die Entlassung, so der Verein. Der Ex-Coach von Arminia Bielefeld ist nun zum dritten Mal von einem südafrikanischen Profiklub vor die Tür gesetzt worden. (Quelle: flickr/ Fotomafia Koblenz)

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„taff“ berichtet über „Shanty Towns“

Fünf-Sterne-Hotel in Südafrika bietet Hotelgästen skurriles Township-Feeling an: Armut als Erlebnis

(2010sdafrika-Redaktion)

Armut als Urlaubserlebnis, dachte sich der burische Hotelier Buks Westraad, als er ein Township mit dem Namen „Shanty Towns“ in Bloemfontein errichten ließ. Unweit einer Luxushotel-Anlage können sich die Hotelgäste in die Blechhütten einquartieren lassen, um ein Hauch von Armut zu schnuppern. 250 Rand, umgerechnet rund 16,50 Euro, kostet die einzelne Übernachtung im Pseudo-Slum mit Heizung, WLAN-Zugang und funktionierender Dusche.

© Ein weißer Hotelier ließ eine Armutssiedlung errichten, in welcher in der Regel schwarze oder farbige Bürger leben müssen. In „Shanty Towns“ haben Hotelgäste die Möglichkeit, ein Hauch von Armut zu erleben. Die ProSieben-Sendung „taff“ berichtete hierzu kürzlich. (Quelle: www.shantytown.co.za)

© Ein weißer Hotelier ließ eine Armutssiedlung errichten, in welcher in der Regel schwarze oder farbige Bürger leben müssen. In „Shanty Towns“ haben Hotelgäste die Möglichkeit, ein Hauch von Armut zu erleben. Die ProSieben-Sendung „taff“ berichtete hierzu kürzlich. (Quelle: http://www.shantytown.co.za)

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