Schlagwort-Archive: Bosnien und Herzegowina

Hells Angels MC im Zerwürfnis

Old-School-Rocker und Nomads Turkey im klubinternen Wettbewerb um globalen Einfluss – eine Analyse

(Autoren: 2010sdafrika-Redaktion, Ghassan Abid)

Bei der Organisierten Kriminalität (OK) geht es stets darum, Macht zu erwerben und diese auszubauen. Dementsprechend bedient man sich diverser Einflussmöglichkeiten, etwa dem Abschluss von Bündnissen. Beim Hells Angels MC ist der klubinterne Machtkampf zwischen deutschen Old-School-Rockern und jungen Nomads Turkey-Anhängern weiterhin voll im Gange, beobachten Ermittler. Nach der Gewalteskalation im vergangenen Jahr bedienen sich nun beide Streitparteien verstärkt der Diplomatie. Deutsche und Türken versuchen jeweils ihre Kontakte dauerhaft an sich zu binden. Denn nur wer seinen Einfluss nachhaltig geltend machen kann, wird den Machtkampf langfristig gewinnen können.

HAMC Bosse

© Old-School-Rocker vs. Nomads Turkey: Der klubinterne Wettbewerb um Bündnispartner ist derzeit voll im Gange, trotz der Schlappe der deutschen Hells Angels zum Ende vergangenen Jahres. Die Anhänger von Frank Hanebuth, ehemaliger Charter-Präsident Hannovers und Old-School-Führungsperson, sowie von Necati „Neco“ Arabaci, Nomads Turkey-Präsident in Izmir, haben den Kurs der Diplomatie eingeschlagen. Beide Lager versuchen ihren Einfluss auszuweiten. (Quelle: Privat)

Weiterlesen

Türkische Hells Angels gewinnen Machtkampf

Rockerchef Necati „Neco“ Arabaci setzt sich gegen deutsche Altrocker durch. Große Wut in Chartern

(2010sdafrika-Redakion)

Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ erhielt in jüngster Zeit zahlreiche Anfragen, ob der BILD-Bericht vom 22. Dezember 2014 den Tatsachen entspricht, wonach der türkische Hells Angels-Boss Necati „Neco“ Arabaci den Machtkampf gegen die deutschen Altrocker gewonnen hat. Mittlerweile kann die Redaktion bestätigen, dass die Migranten-Rocker sich durchsetzen konnten. Der Hells Angels MC wird sich noch weiter verändern. In zahlreichen deutschen Chartern herrscht große Wut und Verunsicherung über die Zukunft des Klubs. Neco hat den größten Sieg seines Lebens errungen.

hamc

© Der türkische Hells Angels-Boss Necati „Neco“ Arabaci und seine Gefolgschaft haben sich tatsächlich durchgesetzt. Der Rockerklub wird die Türken nicht rausschmeißen. Die deutschen Altrocker haben im Machtkampf gegen die türkischstämmigen Höllenengel eine herbe Niederlage erlitten. Die Macht des Ex-Zuhälters breitet sich weiter aus. Im Bild sind Neco und sein engster Kreis in Izmir zu sehen. (Quelle: Privat)

Weiterlesen

Treffen der Rockerbosse „Neco“ und „Boki“

Kommentar zum Geheimbündnis zwischen türkischen Hells Angels und der Streetgang United Tribuns

(Autor: Ghassan Abid)

– Hells Angels-Spezial –

Neco & Boki

© Der United Tribuns-Boss „Boki“ [rechts im Bild] und der türkische Hells Angels-Präsident „Neco“ [links im Bild] trafen sich im Rahmen des Rockerbündnisses zwischen dem MC und der Streetgang an einem geheimen Ort. Neco braucht die United Tribuns, um den deutschen Altrockern die Grenzen aufzuzeigen. Der bosnische Ex-Boxer und der ehemalige türkische Zuhälter pflegen ein gutes Verhältnis zueinander, heißt es aus der Szene. (Quelle: Privat)

Das der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ vorliegende Foto hätte nicht symbolträchtiger ausfallen können. Zu sehen sind der ehemalige bosnische Boxer und United Tribuns-Boss Almir Ćulum alias „Boki“ und der türkische Ex-Zuhälter und Präsident des Hells Angels MC Nomads Turkey Necati Arabaci alias „Neco“. Die Botschaft des Bildes ist unmissverständlich: Ihr, die deutschen Altrocker des Hells Angels MC, habt nicht mehr das Sagen. Zusätzlich soll auch der Staat angesprochen werden, wonach die MC-Szene nicht mehr zu stoppen ist. Die Verbreitung des Fotos ist mit Sicherheit kein Zufall, sondern das Ergebnis einer langen strategischen Überlegung.

Weiterlesen

Spielergebnis zum arabischen Bruderspiel

Tunesiens Mittelfeldspieler Youssef Msakni bezwingt die Algerier mit einem Last-Minute-Tor

(Autor: Ghassan Abid)

– Afrika-Cup 2013-Spezial –

Um 19 Uhr MEZ ist das „arabische Bruderspiel“ zwischen Algerien und Tunesien im südafrikanischen Rustenburg vom gambischen Schiedsrichter Bakary Papa Gassama angepfiffen worden. In der sogenannten „Todesgruppe D“, in der auch die Elfenbeinküste als großer Favorit des Afrika Cups 2013 ist, waren beide Mannschaften bemüht, das erste Spiel zu gewinnen.

© Der beim katarischen Profiverein Lekhwiya Sports Club unter Vertrag stehende tunesische Mittelfeldspieler Youssef Msakni schoss in der 90. Minute das Führungs- und Siegestor für Tunesien. Obwohl die algerische Mannschaft in der ersten Halbzeit stärker überzeugte als die Tunesier, gehen die Wüstenfüchse mit einer Niederlage in ihr Quartier zurück. (Quelle: flickr/ orange_sn)

© Der beim katarischen Profiverein Lekhwiya Sports Club unter Vertrag stehende tunesische Mittelfeldspieler Youssef Msakni schoss in der 90. Minute das Führungs- und Siegestor für Tunesien. Obwohl die algerische Mannschaft in der ersten Halbzeit stärker überzeugte als die Tunesier, gehen die Wüstenfüchse mit einer Niederlage in ihr Quartier zurück. (Quelle: flickr/ orange_sn)

Weiterlesen