Schlagwort-Archive: Brasilien

MADI – Zelt der Sinne

Unvergessliche Orient-Show in Berlin entführt das Publikum in die Welt der Sinne. Ein Bericht

(Autor: Ghassan Abid)

Das in Kapstadt gelegene Bo-Kaap-Viertel mit seinen äußerst bunten Häuserfassaden verzaubert zahlreiche Gäste aus aller Welt. Das orientalisch-islamische Siedlungsgebiet am Tafelberg gilt zu den Top-Destinationen in Südafrika, zumal diesem Stadtteil eine gewisse Verzauberung der Gäste nachgesagt wird. Ähnlich verhält es sich mit „MADI – Zelt der Sinne“ im Norden Berlins, welches das Publikum in eine einzigartige Welt der Träume, Faszination und Genüsse mitnimmt. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ schaute sich das durchaus außergewöhnliche Spektakel persönlich an.

© Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ besuchte das „MADI – Zelt der Sinne“ im Norden Berlins und ist begeistert. Show, Ambiente und Essen erinnern an Tauendndeiner Nacht. Ebenso stimmte das Preis-Leistungsverhältnis. Das Orient-Spektakel ist unvergesslich geblieben.

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Violett-blaue Blütenpracht im Norden Südafrikas

Naturspektakel – zehntausende Jacaranda-Bäume bringen Pretoria und Johannesburg zum Erblühen

(2010sdafrika-Redaktion)

Jedes Jahr im November ist Blütezeit im Norden Südafrikas. Denn in dieser Zeit erblühen die violett-blauen Jacaranda-Bäume in ihrer ganzen Pracht. In den Städten Pretoria und Johannesburg ist dieses Naturspektakel besonders gut zu beobachten. Denn allein die Hauptstadt beherbergt über 70.000 Jacaranda-Bäume. Diese wurden zum Ende des 19. Jahrhunderts aus Südamerika und Australien ans Kap eingeführt. Seither sind die Bäume aus der Gauteng-Provinz nicht mehr wegzudenken.

south-african-tourism

© Allein in Pretoria stehen über 70.000 Jacaranda-Bäume. Die Haupstadt erblüht jedes Jahr im November in einer blau-violetten Blütenpracht. Die Tourismusbranche Südafrikas wirbt ausländische Urlaubsgäste ganz gezielt mit den einst aus Südamerika und Australien eingeführten Bäumen an. (Quelle: flickr/ South African Tourism)

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Unnötige Niederlage

Südafrika spielte gegen Algerien achtzig Minuten tollen Fußball, bestrafte sich jedoch letztlich selbst

(Autor: Johannes Woywodt)

Unnötig. Wenn ein Wort den Spielverlauf des ersten Gruppenspiels zwischen der südafrikanischen und algerischen Fußballnationalmannschaft beschreibt, dann wäre es dieses gewesen. Mit 1:3 verlor Bafana Bafana am Montagabend unter der tropischen Hitze in Mongomo und muss am kommenden Freitag – den 23.1.2015 um 20:00 MEZ – gegen den Senegal unbedingt gewinnen, um ihre Chancen auf das Weiterkommen zu wahren. Dass das südafrikanische Team in dieser schwierigen Gruppe nur Außenseiterchancen haben würde, war schon vor Beginn des Turniers klar.

Kevin Douglas Grant

© Südafrika spielte achtzig Minuten tollen Fußball, war Algerien ebenbürtig und bestrafte sich durch die schlechte Chancenverwertung und drei Fehler in der Verteidigung letztlich selbst. Eine vermeidbare Niederlage. Unnötig. (Archivbild, Quelle: flickr/ Kevin Douglas Grant)

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Südafrika verliert gegen Algerien mit 1:3

Zuerst das Eigentor, dann die Niederlage und schließlich der Frust. Der Sündenbock ist gefunden

(Autor: Ghassan Abid)

Wenn es in einem Fußballspiel nicht so gut läuft, dann wird stets nach einem Sündenbock gesucht. Medien und Öffentlichkeit machen schnell einen Schuldigen aus. In den meisten Fällen ist es der Trainer. Jedoch dürfte bei der gestrigen Begegnung zwischen Südafrika und Algerien – dem zweiten Vorrundenspiel der Gruppe C des Afrika-Cups in Äquatorialguinea – der Buhmann ein Fußballspieler sein. Etwa 15.000 Zuschauer erlebten im Stadion von Mongomo die hochmotivierte Nationalelf Südafrikas, die den Wüstenfüchsen mächtig auf die Füße trat. Allerdings zertrümmerte ein Eigentor den Traum Bafana Bafanas, mit einem Sieg in den Wettbewerb zu starten.

Kevin Douglas Grant

© Südafrika unterlag in der ersten Spielbegegnung des Afrika-Cups 2015 gegen die Auswahl Algeriens mit einem 1:3. Das Eigentor von Thulani Hlatshwayo in der 68. Minute leitete den Wendepunkt ein, der den Wüstenfüchsen den Sieg ebnete. (Archivbild, Quelle: flickr/ Kevin Douglas Grant)

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Vor großen Herausforderungen

Südafrika in der „Todesgruppe“ des Afrika-Cups 2015: Algerien, Ghana und Senegal sind die Gegner

(Autor: Johannes Woywodt)

Die südafrikanische Fußballnationalmannschaft wird bei der 30. Austragung des Afrika-Cups vom 17. Januar bis 8. Februar 2015 in Äquatorialguinea vor großen Herausforderungen stehen. In Gruppe C trifft das Team von Coach Ephraim „Shakes“ Mashaba auf die WM-Teilnehmer Algerien und Ghana, die schon der deutschen Fußballnationalmannschaft bei der diesjährigen Weltmeisterschaft in Brasilien größere Probleme bereitete.

Axel Bührmann

© Vom 17. Januar bis 8. Februar 2015 wird zum 30. Mal der Afrika-Cup in Äquatorialguinea ausgetragen. Südafrikas Nationalelf trifft in der „Todesgruppe“ – der Gruppe C – auf Algerien, Ghana und Senegal. (Quelle: flickr/ Axel Bührmann)

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14 Trainer in 22 Jahren – who‘s next?

Auf der Suche nach einem neuen Trainer für Südafrikas Fußball-Nationalmannschaft Bafana Bafana

(Autor: Johannes Woywodt)

Ein Schleudersitz ist dieser Arbeitsplatz. Interessenten – momentan nur Wenige. Während momentan in Brasilien ein neuer Fußballweltmeister gesucht wird, muss sich der südafrikanische Fußballverband mit einer dringenderen Frage beschäftigen, die einer noch schnelleren Antwort bedarf: Wer wird neuer Nationaltrainer? Kein Posten im südafrikanischen Fußball verfügt über eine solche Halbwertszeit. 

topshare

© Südafrika ist zurzeit auf der Suche nach einem neuen Trainer für die Fußball-Nationalmannschaft Bafana Bafana. Allerdings erweist sich dieser Prozess als eine ernstzunehmende Herausforderung. Denn die Zahl der Interessenten ist äußerst übersichtlich. (Quelle: flickr/ topshare)

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Unüberhörbare Wut auf Weltfußballverband FIFA

Bevölkerung Brasiliens läuft Sturm. Viele Südafrikaner zeigen im Netz ihre Solidarität mit WM-Nachfolger

(Autoren: 2010sdafrika-Redaktion, Ghassan Abid)

Als die Welt vor rund vier Jahren noch zu Gast in Südafrika war, legte sich ein dunkler Schleier über das Ausrichterland der Fußball-Weltmeisterschaft 2010. Straßenhändler durften nicht in der Nähe der Stadien Essen und Souvenirs verkaufen, Dienstleistungen verteuerten sich drastisch und der Staat verbuchte im Enddefekt ein fiskalisches Minusgeschäft. Anders als zur Situation am Kap machen die Brasilianer ihren Unmut Luft. Die FIFA befindet sich in der größten Glaubwürdigkeitskrise seit ihrem Bestehen vor 110 Jahren.

Paulo Ito

© Von Südafrika nach Brasilien, dem Ausrichter der Fußball-WM 2014: Während vor vier Jahren der Protest am Kap eher verbal ausgetragen wurde, entlädt sich in Lateinamerika die Wut gegen die Regierung in physische Gewalt. Große Teile beider Bevölkerungen fühlen sich von der FIFA verarscht. (Quelle: Paulo Ito)

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