Schlagwort-Archive: Bundesfinanzministerium

Steuerabkommen Liechtenstein und Südafrika

Bankgeheimnis und Anonymität der Kunden werden außer Kraft gesetzt. Steuerhinterzieher geraten ins Visier

(2010sdafrika-Redaktion)

Das Fürstentum Liechtenstein hat zur Überraschung der Öffentlichkeit die Grundlage für die grenzüberschreitende Amtshilfe in Steuersachen mit der Republik Südafrika geschaffen. Nach der Genehmigung des „Tax Information Exchange Agreement (TIEA)“ durch die Regierung in Vaduz ist nun die Annahme des Abkommens in beiden Staaten notwendig, wovon klar ausgegangen werden kann. Steuerhinterzieher geraten somit ins Visier.

Wisi Greter

© Die Regierung des Fürstentums Liechtenstein hat ein Steuerabkommen mit der Republik Südafrika auf den Weg gebracht. Mit dem „Tax Information Exchange Agreement (TIEA)“ werden Steuersünder ins Visier genommen. Hingegen sieht das Bundesfinanzministerium in Berlin keine Notwendigkeit eines ähnlichen Abkommens mit Pretoria. (Quelle: flickr/ Wisi Greter)

Weiterlesen

Jüdische Verfolgte in Südafrika

17 einmalige und 57 dauerhafte Entschädigungszahlungen gehen an im Kapland lebende NS-Opfer

(2010sdafrika-Redaktion)

Regelmäßig informiert die Bundesregierung den Deutschen Bundestag mit einem Bericht über den Stand der Abwicklung des Fonds für Wiedergutmachungsleistungen an jüdische Verfolgte. Im Rahmen eines Abkommens zwischen dem Bundesfinanzministerium und der Jewish Claims Conference erhalten NS-Opfer entweder einmalige Beihilfen, laufende Beihilfen, einmalige Überbrückungen oder institutionelle Förderungen für den Aufbau von Alters- und Pflegeheimen. Auch in Südafrika lebende jüdische Verfolgte beziehen weiterhin Sonderleistungen aus dem Bundeshaushalt.

© Infolge der NS-Zeit sind nach heutigen Schätzungen rund 6.000 deutsche Juden nach Südafrika emigriert. Die Bundesregierung leistet an jüdische Verfolgte Wiedergutmachungsleistungen. Aktuell erhalten 17 NS-Opfer einmalige Beihilfen. Die Zahl der Empfänger mit dauerhaften Beihilfen wird mit 57 Personen beziffert. (Quelle: flickr/ Patrick Donovan)

© Infolge der NS-Zeit sind nach heutigen Schätzungen rund 6.000 deutsche Juden nach Südafrika emigriert. Die Bundesregierung leistet an jüdische Verfolgte Wiedergutmachungsleistungen. Aktuell erhalten 17 NS-Opfer einmalige Beihilfen. Die Zahl der Empfänger mit dauerhaften Beihilfen wird mit 57 Personen beziffert. (Quelle: flickr/ Patrick Donovan)

Weiterlesen