Schlagwort-Archive: Bundeskanzlerin

Initiative „Compact with Africa“

Südafrikas Präsident Ramaphosa wirbt in Berlin für mehr private Investitionen aus Deutschland

(Autor: Ghassan Abid)

Am 30. Oktober 2018 trafen sich 12 afrikanische Staats- und Regierungschefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin, um im Rahmen der Initiative „Compact with Africa“ die Investitionsbedingungen in ausgewählten Staaten Afrikas zu verbessern. Längerfristiges Ziel ist es, das Wirtschaftswachstum anzukurbeln, Arbeitsplätze zu schaffen und somit die illegale Migration von Afrika nach Europa einzudämmen. Auch Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa reiste bereits einen Tag zuvor an, um sein Land zu promoten.

© Südafrikas Staatspräsident Cyril Ramaphosa warb Ende Oktober 2018 anlässlich der G20-Initiative „Compact with Africa“ in der deutschen Bundeshauptstadt für mehr Investitionen. Der ANC-Parteivorsitzende kam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zusammen. (Quelle: flickr/ GovermentZA)

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Der Jahresrückblick

Südafrika 2015 – eine wehrhafte Zivilgesellschaft und international scharf kritisierte Regierung

(Autor: Ghassan Abid)

Ob die Niederlage Bafana Bafanas beim Afrika-Cup in Äquatorialguinea, die fremdenfeindlichen Ausschreitungen in Johannesburg bzw. Durban und die Staatsaffäre um den Rausschmiss des Finanzministers Nhlanhla Nene. Nicht zu vergessen die Fluchthilfe für den Sudan-Präsidenten Omar al-Baschir. Südafrika sorgte für erhebliche Negativschlagzeilen. Internationale Medien und ausländische Regierungen kritisierten Pretoria scharf. Zudem reagierten die Börsen verunsichert. Insofern war 2015 kein einfaches, jedoch ein bedeutsames Jahr für Südafrika. Ein Rückblick an Silvester.

Felix Montino

© Wieder geht ein Jahr zu Ende. 2015 war ein erlebnisreiches und gleichzeitig besorgniserregendes Jahr für Südafrika. Jedoch wurde zum ersten Mal deutlich, dass die Bevölkerung am Kap wehrhaft ist. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ wünscht einen guten Rutsch ins neue Jahr! (Quelle: flickr/ Felix Montino)

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Gemeinsame Ziele, eigene Wege

Bundeskanzlerin Merkel und Südafrikas Staatspräsident Zuma für stärkere Terrorismusbekämpfung

(2010sdafrika-Redaktion)

Am 10. November 2015 traf Südafrikas Präsident Jacob Zuma, begleitet von sieben Ministern, während seines ersten Deutschlandbesuchs auf Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Joachim Gauck. Er folgte einer Einladung der 61-jährigen CDU-Politikerin. Ebenfalls nahm der Vorsitzende der Regierungspartei ANC an einer Veranstaltung der Subsahara Initiative der deutschen Wirtschaft (SAFRI) teil. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ hat sich den Staatsbesuch näher angeschaut. Der große Wurf war allerdings nicht dabei.

Presidency

© Südafrikas Präsident Jacob Zuma traf am 10. November 2015 während seines ersten Deutschlandbesuchs auf Bundeskanzlerin Angela Merkel. Viele Themen wurden angesprochen und gemeinsame Ziele sind erörtert worden. Allerdings mangelt es an konkreten Maßnahmen. (Quelle: flickr/ The Presidency of the Republic of South Africa)

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Südafrikas Präsident in Berlin eingetroffen

Jacob Zuma erwarten Gespräche mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Joachim Gauck

(Autor: Ghassan Abid)

Entgegen der offiziellen Verlautbarungen aus dem Präsidialamt, ist Südafrikas Präsident Jacob Zuma bereits am heutigen Montag auf dem militärischen Teil des Flughafen Tegels gelandet. Morgen sollen dann wie geplant Gespräche mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Joachim Gauck geführt werden. Der Staatsbesuch des 73-jährigen ANC-Politikers wird mit Spannung verfolgt. Denn die Bundesregierung erhofft sich durch die Visite neue Impulse in der bi- und multilateralen Zusammenarbeit mit Südafrika.

Presidency

© Südafrikas Präsident Jacob Zuma ist am heutigen Montagmorgen in Berlin eingetroffen. Walter Lindner, Deutschlands Botschafter im südlichen Afrika, empfing Zuma. Morgen sind Gespräche mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Joachim Gauck geplant. (Quelle: flickr/ The Presidency of the Republic of South Africa)

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Südafrikas Präsident in Deutschland erwartet

Jacob Zuma kommt auf Einladung von Bundeskanzlerin Merkel nach Berlin. Beziehungen wiederbeleben

(Autor: Ghassan Abid)

Aus südafrikanischen Regierungskreisen ist die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Ende Oktober über den bevorstehenden Besuch von Südafrikas Staatspräsident Jacob Zuma in Deutschland informiert worden. Demnach habe Bundeskanzlerin Angela Merkel ihren 73-jährigen Amtskollegen nach Berlin eingeladen. Wenige Tage später bestätigte schließlich das Präsidialamt in einer Erklärung, dass Zuma am 10. November 2015 in Berlin eintreffen werde.

GovernmentZA

© Am 10. November 2015 wird Südafrikas Präsident Jacob Zuma auf Einladung von Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Berlin kommen. Beide Regierungschefs werden die bilaterale und multilaterale Zusammenarbeit zwischen Berlin und Pretoria einer Überprüfung unterziehen. Denn längst hat Südafrika seine Kooperationen zugunsten von China und Russland ausgerichtet. (Quelle: flickr/ GovernmentZA)

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Auswärtiges Amt und Apartheid

Eine Oldenburger Initiative fordert die Bundesregierung zur Übernahme von Verantwortung auf

(2010sdafrika-Redaktion)

Am 17. Dezember 2013 wechselte die Leitung des Auswärtigen Amtes (AA). Der SPD-Politiker Frank-Walter Steinmeier löste seinen Vorgänger, den FDP-Politiker Guido Westerwelle, mit der Amtsübergabe ab. Ebenso sind alle Staatsminister und Staatssekretäre ausgetauscht worden. Mit Emily Haber und Harald Braun steigen zwei „AA-Kinder“ in die oberste Leitung des Außenministeriums auf. Doch was verändert sich mit dem politischen Wechsel im Hinblick auf das Verhältnis mit Südafrika tatsächlich, wenn es um die Übernahme von Verantwortung geht.

    © Am 17. Dezember 2013 löste der SPD-Politiker Frank-Walter Steinmeier seinen Vorgänger, den FDP-Politiker Guido Westerwelle, vom Amt des Außenministers ab. Doch eine Veränderung der AA-Position im Hinblick auf deutsche Entschädigungszahlungen für südafrikanische Apartheidsopfer gegen deutsche Konzerne ist nicht zu erwarten. (Quelle: Photothek/Köhler)

© Am 17. Dezember 2013 löste der SPD-Politiker Frank-Walter Steinmeier seinen Vorgänger, den FDP-Politiker Guido Westerwelle, vom Amt des Außenministers ab. Doch eine Veränderung der AA-Position im Hinblick auf deutsche Entschädigungszahlungen für südafrikanische Apartheidsopfer gegen deutsche Konzerne ist nicht zu erwarten. (Quelle: Photothek/Köhler)

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Deutsche Hells Angels-Geldwäsche in Südafrika

Exklusiv: Im Interview mit Ulrich Detrois alias „Bad Boy Uli“, Hells Angels-Aussteiger und Buchautor

(Autor: Ghassan Abid)

    © Ulrich Detrois war einer der einflussreichsten deutschen Hells Angels-Mitglieder. Unter dem Rockernamen „Bad Boy Uli“ schaffte er es zum De Facto-Präsidenten des Charters Kassel. Nach seinem Rausschmiss, verfasste der Ex-Höllenengel die beiden Bücher „Höllenritt: Ein deutscher Hells Angel packt aus“ und „Wir sehen uns in der Hölle“. Insiderwissen wurde öffentlich gemacht. Seither lebt der Kasseler an einem geheimen Ort, stets der Gefahr eines Mordanschlages ausgesetzt. "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste" interviewte exklusiv den Hells Angels-Aussteiger, der weitere Interna zu den deutsch-südafrikanischen Beziehungen offenbarte. (Quelle: Ullstein Buchverlage)

© Ulrich Detrois war einer der einflussreichsten deutschen Hells Angels-Mitglieder. Unter dem Rockernamen „Bad Boy Uli“ schaffte er es zum De Facto-Präsidenten des Charters Kassel. Nach seinem Rausschmiss, verfasste der Ex-Höllenengel die beiden Bücher „Höllenritt: Ein deutscher Hells Angel packt aus“ und „Wir sehen uns in der Hölle“. Insiderwissen wurde öffentlich gemacht. Seither lebt der Kasseler an einem geheimen Ort, stets der Gefahr eines Mordanschlages ausgesetzt. „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ interviewte exklusiv den Hells Angels-Aussteiger, der weitere Interna zu den deutsch-südafrikanischen Beziehungen offenbarte. (Quelle: Ullstein Buchverlage)

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ den ehemaligen Vizepräsidenten der Hells Angels in Kassel und heutigen Buchautoren Ulrich Detrois alias „Bad Boy Uli“. Wie kamen Sie in den 90er-Jahren zu den Rockern und wie erlebten Sie diese Zeit?

Antwort: In den 90ern habe ich mit einigen anderen Zuhältern zuerst den Motorradclub BONES gegründet. Dieser war ein national tätiger Motorradclub, der hauptsächlich im Rotlicht tätig war. Da ich schon seit meinem 14. Lebensjahr Motorrad und auch Motorradrennen gefahren bin, lag es für mich auf der Hand, meine berufliche Expansion im Rotlichtmilieu mit dem Motorradfahren zu verbinden und die Kontakte des MC entsprechend zu nutzen.

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