Schlagwort-Archive: Bundesliga

Ernst Middendorp muss gehen

Erstligist Bloemfontein Celtic trennt sich von seinem deutschen Trainer. Die dritte Entlassung in Südafrika

(2010sdafrika-Redaktion)

Einst wurde Ernst Middendorp in der südafrikanischen Fußballszene gefeiert. Ein erfahrener Trainer aus Europa könnte für mehr Pep am Kap sorgen. Er war der Hoffnungsschimmer einer Mannschaft, die für ihre Finanzstärke und das grün-weiße Auftreten bekannt ist. Am 11. Oktober vergangenen Jahres nahm Middendorp seine Coach-Tätigkeit beim Erstligisten Bloemfontein Celtic auf. Nun musste er vierzehn Monate später schon gehen – wieder einmal.

Fotomafia Koblenz

© Der südafrikanische Erstligist Bloemfontein Celtic hat sich von seinem deutschen Trainer Ernst Middendorp getrennt. Die schwache Leistung der Mannschaft begründe die Entlassung, so der Verein. Der Ex-Coach von Arminia Bielefeld ist nun zum dritten Mal von einem südafrikanischen Profiklub vor die Tür gesetzt worden. (Quelle: flickr/ Fotomafia Koblenz)

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3. Bundesliga oder 1. Liga in Südafrika?

Exklusiv: Verein dementiert angebliche Rückkehr von Peter Vollmann zu Hansa Rostock

(2010sdafrika-Redaktion)

Der ehemalige Fußballspieler Ernst Middendorp ist ein respektierter Trainer des südafrikanischen Erstligisten Bloemfontein Celtic. Der Deutsche stieg im dortigen Fußballgeschäft schnell auf und genießt ein hohes Ansehen. Und möglicherweise könnte er bald Verstärkung bekommen. Denn ein Profiklub am Kap will einen weiteren Bundesbürger als Trainer unter Vertrag nehmen. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ hat bei Hansa Rostock nachgehakt und eine überraschende Rückmeldung erhalten. Die Rückkehr von Peter Vollmann wird entgegen der zahlreichen Presseberichte dementiert.

Peter Vollmann Studio 26

© Peter Vollmann ist ein begehrter deutscher Fußballtrainer in Südafrika. Kürzlich hieß es in der deutschen Presse, dass dieser zu Hansa Rostock als Trainer zurückkehren würde. Doch der Verein dementiert auf Anfrage von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ die Berichte. Noch könnte Vollmann seinen Wohnort nach Südafrika verlegen. (Quelle: Studio 26/ YouTube)

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Uli Hoeneß zu 3,6 Jahren Haft verurteilt

Nach Verurteilung des Präsidenten des FC Bayern München droht die Schadenfreude in Südafrika

(2010sdafrika-Redaktion)

 ### UPDATE vom 14.03.2014: Hoeneß verzichtet auf die Revision. ###

Das Strafverfahren gegen den Noch-Präsidenten des FC Bayern München wurde im Schnelltempo verhandelt. Im Ergebnis muss Uli Hoeneß, so entschied heute das Landgericht München II, wegen des besonders schweren Falls von Steuerhinterziehung für 3,6 Jahre in den Knast. Insgesamt 27,2 Millionen Euro sind vor dem deutschen Fiskus in der Schweiz hinterzogen worden. Die Selbstanzeige und das Geständis der Fußballikone blieben wirkungslos. Unterdessen dürfte in Südafrika das Urteil auf Schadenfreude stoßen.

© Das heutige Urteil gegen den Präsidenten des FC Bayern München dürfte vor allem in Südafrika zur Schadenfreude führen. Denn Uli Hoeneß machte sich vor vier Jahren mit seinen Aussagen zum WM 2010-Austragungsland keine Freunde am Kap. (Quelle: flickr/ Radio Arabella)

© Das heutige Urteil gegen den Präsidenten des FC Bayern München dürfte vor allem in Südafrika zur Schadenfreude führen. Denn Uli Hoeneß machte sich vor vier Jahren mit seinen Aussagen zum WM 2010-Austragungsland keine Freunde am Kap. (Quelle: flickr/ Radio Arabella)

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„Felix Magath war schwer zu beeindrucken“

Im Interview mit Bradley Carnell, ehemaliger Bundesliga-Profi und Fußballnationalspieler Südafrikas

(Autor: Ghassan Abid)

© Der südafrikanische Fußballer Bradley Carnell lebte 12 Jahre lang in Deutschland. Er spielte unter anderem für Bundesliga-Profivereine wie dem VfB Stuttgart und Borussia Mönchengladbach. Dann folgten Spiele in der 2. Bundesliga sowie die Rückkehr nach Südafrika. In einem Hintergrundgespräch mit "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste" skizziert der Sportler seine Karriere: Beginnend als Jugendlicher in Johannesburg, über seine Spielerfahrungen in Deutschland bis hin zu seinem jetzigen Leben als Agenturchef und Cheftrainer.

© Der südafrikanische Fußballer Bradley Carnell lebte 12 Jahre lang in Deutschland. Er spielte unter anderem für Bundesliga-Profivereine wie dem VfB Stuttgart und Borussia Mönchengladbach. Dann folgten Spiele in der 2. Bundesliga sowie die Rückkehr nach Südafrika. In einem Hintergrundgespräch mit „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ skizziert der Sportler seine Karriere: Beginnend als Jugendlicher in Johannesburg, über seine Spielerfahrungen in Deutschland bis hin zu seinem jetzigen Leben als Agenturchef und Cheftrainer.

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ den ehemaligen Fußballprofi Bradley Carnell. Erstmal vielen Dank für die spontane Zusage zum Interview, Brad. Du bist 1977 in Johannesburg geboren und hast deine sportliche Karriere beim Verein der Wits University in Johannesburg begonnen. Wie hast du diese Zeit noch in Erinnerung?

Antwort: Es war eine echt schöne Zeit. Ein Traum ist wahr geworden, damals als 16-Jähriger als jüngster Spieler überhaupt für einen Profiverein in Südafrika unter Vertrag zu stehen; diesen Rekord halte ich glaube ich immer noch. Unser Coach war Terry Paine, ehemals englischer Fußballspieler beim FC Southampton. Er war sehr streng und direkt. Als junger Mensch habe ich alle seine Entscheidungen wie ein Schwamm aufgesaugt. Ich verspürte den Drang, mich stets zu verbessern und weiterzuentwickeln. Er hat mir in dieser Phase sehr geholfen. Es war eine ziemlich harte Profifußballschule. Nun bin ich froh, dass ich diesen Werdegang nicht abgebrochen hatte. Komischerweise habe ich die wichtigen Tore für Wits University gegen die Kaizer Chiefs erzielt.

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Ubuntu in Germany Column

Are Germans in South Africa ‚abgekapselt‘ [isloated]?

(Editor: Alex Smit-Stachowski is speaking in her column about life as a South African now living in Germany. The South African journalist lives in Krefeld, in North Rhine-Westphalia/ Germany).

A recent interview on this website heard the view from a German journalist in Cape Town that the Germans in South Africa are ‘abgekapselt’ – isolated, living on their own island away from the rest of the community. As I grew up in a German family in South Africa, I can tell how it is from an insider’s point of view…

© Ubuntu-Columnist Alex Smit-Stachowski is speaking in her new article about Germans in South Africa. (Source: flickr/ eGuide Travel)

© Ubuntu-Columnist Alex Smit-Stachowski is speaking in her new article about Germans in South Africa. (Source: flickr/ eGuide Travel)

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1. FC Köln im Fokus südafrikanischer Funktionäre

Delegation südafrikanischer Fußballverbands-Repräsentanten besucht rheinischen Bundesligisten

(Autor: Ghassan Abid)

© Südafrikanische Delegation beim 1. FC Köln (Quelle: 1. FC Köln e.V.)

© Klaus Pabst, Manager beim 1. FC Köln

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen ganz herzlich auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Herrn Klaus Pabst, Sportlicher Leiter U8-U15 des 1. FC Köln. Im Oktober 2010 erhielt der 1. FC Köln Besuch von einer Delegation aus Südafrika, zusammengesetzt aus Verein- und Verbandsvertretern. Welchen Vereinen und Verbänden gehörten die Delegationsmitglieder an und von wem wurde diese geleitet?

Antwort: Bei der Delegation handelte es sich um Vertreter der südafrikanischen Profi-Liga, welche sich beim 1. FC Köln ein professionelles Nachwuchs-Leistungs-Zentrum anschauen wollten.

2010sdafrika-Redaktion: Welche Themen dominierten die Gespräche zwischen beiden Fußballvertretern?

Antwort: Besonderes Interesse galt neben der vorhandenen Infrastruktur vor allem den Bereichen Spielerausbildung, Trainingsauffassung, Spielauffassung und Spielerbewertung. Außerdem besuchte die Delegation das NetcologneSportslab, um sich über moderneste Möglichkeiten des Scoutings zu informieren.

2010sdafrika-Redaktion: Wie lange bereits bestehen Verbindungen des 1. FC Köln nach Südafrika und mit welchen Akteuren werden diese unterhalten?

Antwort: Es bestehen keine konkreten Beziehungen nach Südafrika. Beim Besuch dieser südafrikanischen Delegation handelte es sich um eine Maßnahme der DFL.

2010sdafrika-Redaktion: Welche Kooperationen könnten bzw. werden zukünftig verfolgt?

Antwort: Im Rahmen des Projekts FC.International bestehen Verbindungen in die USA, nach Japan und Schweden.

© Logo 1. FC Köln

2010sdafrika-Redaktion: Mit Lukas Podolski, dem quasi „Aushängeschild“ des 1. FC Köln, war Ihr Verein somit auch bei der WM 2010 in Südafrika vertreten. Nun kam es in den letzten Wochen zu gewissen Meinungsverschiedenheiten zwischen dem genannten Fußballer und dem 1. FC Köln bezüglich der Strategie des Vereins. Ich weiß, dass Sie hierüber nichts sagen dürfen. Jedoch erlaube ich mir die Frage, inwiefern diese Debatte die künftigen Clubtätigkeiten im In- und Ausland beeinflussen könnte?

Antwort: Kein Kommentar!

2010sdafrika-Redaktion: Waren Sie persönlich bereits in Südafrika und welche Assoziationen verbinden Sie mit diesem Land?

Antwort: Persönlich war ich noch nicht in Südafrika. Von Bildern und Filmen hat mich allerdings besonders die bewundernswerte Natur des Landes beeindruckt. Auch konnte bei der WM 2010 eine große Fußballbegeisterung übertragen werden.

2010sdafrika-Redaktion: Klaus Pabst, Sportlcher Leiter U8-U15 des 1. FC Köln, vielen Dank für das Interview!

Sieg für Schwarz-Rot-Gold

Deutsche Nationalmannschaft verabschiedet sich aus und von Südafrika

(2010sdafrika-Redaktion)

© Spiel um Platz 3 im Nelson Mandela Bay Stadion in Port Elizabeth (Quelle: Rodger Bosch, MediaClubSouthAfrica.com)

Was war das für ein Spiel! Vor ca. 36.000 Zuschauern kämpften Deutschland und Uruguay im Nelson Mandela Bay Stadion in Port Elizabeth um den Platz 3 zur FIFA-Weltmeisterschaft 2010. Beide Mannschaften haben sich definitiv nichts schenken wollen. Kaptitän Bastian Schweinsteiger wusste, dass sein gegnerischer Konterpart aus Südamerika, geführt von Diego Lugano, alles geben wird, um eine Niederlage seiner Mannschaft abzuwenden. Zu groß waren die Erwartungen der Deutschen und Uruguayer an ihre Auswahl.

Mit einem 3:2 triumphierten schließlich die Jungs von Bundestrainer Jogi Löw. In der 18. Minute schoss Thomas Müller für Deutschland das erste Tor. Jedoch konnten die Uruguayer schon nach 10 Minuten den Ausgleich erzielen – im Rahmen eines Konters durch den beim US Città di Palermo unter Vetrag stehenden Edinson Cavani. Mit einem 1:1 trennten sich beide Mannschaften in der ersten Halbzeit.

Nach der Pause ging der Kampf weiter. In der 51. Minute bescherte der Top-Stürmer Diego Forlán vom spanischen Erstligisten Atletico Madrid die Führung für Uruguay, die jedoch nicht allzu lange wehrte.  In der 56. Minute erzielte Marcell Jansen vom Hamburger SV das Ausgleichstor, welches erst in der 82. Minute durch den Deutsch-Tunesier Sami Khedira vom VfB Stuttgart mit einem 3:2 letztendlich ausgebaut werden konnte.

© Deutschland-Fans sind stolz auf ihre Mannschaft (Quelle: http://www.dbretschneider.de)

Mit dem gestrigen Spiel hat Deutschland nun zum vierten Mal die WM-Bronzemedaille erspielen können – 1934, 1970,  2006 und nun 2010. Auf der gerade beendeten Pressekonferenz des DFB zog Jogi Löw in Beisein des neuen Bundespräsidenten Christian Wulff eine positive Bilanz, welcher nun sogar den Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen soll.

Eins ist sicher – Deutschlands Image hat sich im Ausland trotz der Spanien-Niederlage stark verbessern können. Ferner sind die Erwartungen der deutschen Fans nach einer spannenden und erfolgreichen WM erfüllt worden. Fraglich bleibt jedoch, ob der Machtkonflikt zwischen DFB-Chef Theo Zwanziger und dem Bundestrainer Jogi Löw sowie Kollegen in Kürze beigelegt werden kann. Denn noch ist nicht ganz sicher, ob Löw die DFB-Auswahl auch bei der EM 2012  in Polen und der Ukraine anführen wird?



FIFA-Zusammenfassung zum Spiel Deutschland vs. Uruguay:

http://de.fifa.com/worldcup/matches/round=249720/match=300061510/index.html?cid=google_onebox

DFB-Abschlusskonferenz – Jogi Löw im Interview:

http://www.dfb.de/index.php?id=500014&tx_dfbnews_pi1[showUid]=24017&tx_dfbnews_pi4[cat]=56

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