Schlagwort-Archive: Burundi

Erst Burundi, dann Südafrika und nun Gambia

Mehrere afrikanische Regierungen kündigen Austritt aus Internationalem Strafgerichtshof (ICC) an

(2010sdafrika-Redaktion)

Das Außenministerium Südafrikas hat kürzlich beantragt, die Mitgliedschaft im Internationalen Strafgerichtshof (ICC) zu beenden. Ein entsprechendes Schreiben, welches am 19. Oktober 2016 von der Außenministerin Maite Nkoana-Mashabane unterschrieben wurde, kursiert im Internet. Erst haben Burundi, dann Südafrika und nun auch Gambia für sich den Entschluss getroffen, die internationale Strafverfolgung im niederländischen Den Haag nicht mehr zu unterstützen. Weitere Staaten wie Namibia oder Kenia könnten diesem Trend folgen. Dem ICC wird Neokolonialismus vorgeworfen.

united-nations

© Der Internationale Strafgerichtshof (ICC) verliert mehrere afrikanische Mitglieder. Burundi, Südafrika und Gambia kündigten bereits ihren Austritt an. Weitere Staaten wie Kenia oder Namibia könnten folgen. Die Regierungen werfen dem ICC vor, hauptsächlich Afrikaner anzuklagen. Es ist die Rede von einem gezielten Neokolonialismus. (Quelle: United Nations)

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Afrikanische Union vor Führungswechsel?

Nkosazana Dlamini-Zuma erwägt Gerüchten zufolge keine Fortdauer als AU-Kommissionsvorsitzende

(2010sdafrika-Redaktion)

Seit dem Jahr 2012 ist die Ex-Innenministerin Südafrikas, Nkosazana Dlamini-Zuma, die Kommissionsvorsitzende der Afrikanischen Union (AU). Für ihren Amtsantritt warb sie gemeinsam mit Außenministerin Maite Nkoana-Mashabane für den weiblichen Führungswechsel. Beide ANC-Politikerinnen entzweiten dabei den Staatenbund. Nun endet im Juli 2016 ihre Amtszeit. Gerüchten zufolge hat die Ex-Frau Jacob Zumas – die kürzlich 67 Jahre alt geworden ist – jedoch kein Interesse mehr an einer Fortdauer ihres Amts. Sie sehne sich nach dem Ruhestand, heißt es am Rande des zurzeit stattfindenden 26. Gipfeltreffens der Afrikanischen Union.

ILO

© Die amtierende Kommissionsvorsitzende der Afrikanischen Union, Nkosazana Dlamini-Zuma, soll Gerüchten zufolge keine zweite Amtszeit erwägen. Als ihr Nachfolger wird der Außenminister Algeriens, Ramtane Lamamra, gehandelt. (Quelle: flickr/ International Labour Organization (ILO) Department of Communications))

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African Nations Championship 2014 – 2./3. Spieltag

Südafrikas Fußballmannschaft Bafana Bafana am Tiefpunkt. Sportminister spricht von „Schande“

(Autor: Johannes Woywodt)

Sie hatten sich viel vorgenommen. Zunächst die Gruppenphase überstehen und dann wären es nur zwei Siege bis zum Finale in Kapstadt gewesen. Dazu der Heimvorteil. Ein zweiter kontinentaler Fußballtitel nach dem Triumph im Afrika-Cup von 1996 schien möglich und das trotz der schlechten Vorbereitung auf das Turnier. Nach einem Auftaktsieg gegen Mosambik (3:1) und einer Punkteteilung (1:1) gegen Mali war die Ausgangslage günstig, um in die nächste Runde einzuziehen. Nur eines durfte die Bafana Bafana nicht – verlieren.

 © Kaum hat der African Nations Championship begonnen, da verpasste die Auswahl Südafrikas schon nach dem zweiten Vorrundenspiel gegen Mali den Einzug ins Viertelfinale. Dann folgte die Niederlage gegen Nigeria. Die Fußball begeisterte Nation ist enttäuscht. (Quelle: flickr/ Gruppo Loccioni)

© Kaum hat der African Nations Championship begonnen, da verpasste die Auswahl Südafrikas schon nach dem zweiten Vorrundenspiel gegen Mali den Einzug ins Viertelfinale. Dann folgte die Niederlage gegen Nigeria. Die Fußball begeisterte Nation ist enttäuscht. (Quelle: flickr/ Gruppo Loccioni)

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African Nations Championship 2014 – 1. Spieltag

Südafrika siegt mit einem 3:1 gegen Mosambik. Bernard Parker schoss Bafana Bafana an Tabellenspitze

(Autor: Johannes Woywodt)

Manchmal sind es nur Bruchteile von Sekunden, die den Fußball attraktiv und unberechenbar machen. Die die Zuschauer in Ekstase versetzen. Ein überraschender Pass mit der Hacke, ein verschossener Elfmeter, ein blitzschneller Reflex oder nur ein Moment des Sehens. Ähnlich dürfte es dem südafrikanischen Fußballprofi Hlompho Kekana beim Eröffnungsspiel der diesjährigen African Nations Championship in Kapstadt ergangen sein.

© Der beim südafrikanischen Erstligisten Kaizer Chiefs unter Vertrag stehende Bernard Parker schoss zwei der drei Tore gegen die Auswahl von Mosambik. Bafana Bafana führt somit gegenwärtig die Gruppe A des African Nations Championships 2014 an.

© Der beim südafrikanischen Erstligisten Kaizer Chiefs unter Vertrag stehende Bernard Parker schoss zwei der drei Tore gegen die Auswahl von Mosambik. Bafana Bafana führt somit gegenwärtig die Gruppe A des African Nations Championships 2014 an.

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African Nations Championship 2014

Laduma! – Anpfiff in Südafrika. Sechzehn Nationalmannschaften treten gegeneinander an

(Autor: Johannes Woywodt)

Fast genau ein Jahr ist vergangen, als Südafrika Mittelpunkt des afrikanischen Fußballs und Austragungsort der kontinentalen Fußballmeisterschaft war. Am Ende des Africa Cup of Nations konnten sich die Super Eagles aus Nigeria zum dritten Mal den Titel als beste Fußballnation Afrikas nach einem 1:0-Finalsieg gegen Burkina Faso sichern. Am kommenden Samstag, den 11. Januar, heißt es Anpfiff zum nächsten großen Fußballturnier am Kap der guten Hoffnung – der African Nations Championship.

    © Vom 11. Januar bis zum 1. Februar 2014 treten in Kapstadt, Polokwane und Mangaung (Bloemfontein) sechzehn afrikanische Nationalmannschaften beim African Nations Championship 2014 gegeneinander an. Ob Bafana Bafana den Einzug ins Finale in Kapstadt schafft, mag niemand prophezeien. (Quelle: flickr/ Ray Goss)

© Vom 11. Januar bis zum 1. Februar 2014 treten in Kapstadt, Polokwane und Mangaung (Bloemfontein) sechzehn afrikanische Nationalmannschaften beim African Nations Championship 2014 gegeneinander an. Ob Bafana Bafana den Einzug ins Finale in Kapstadt schafft, mag niemand prophezeien. (Quelle: flickr/ Ray Goss)

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RTL-Korrespondentin in Afrika

Im Interview mit Nicole Macheroux-Denault: Irritiert über viele Deutsche in Kapstadt, die sich abkapseln

(Autor: Ghassan Abid)

    © Nicole Macheroux-Denault berichtet seit fünf Jahren als Afrika-Korrespondentin für die RTL Sendergruppe. Das Redaktionsbüro befand sich in Kapstadt, ist jedoch vor anderthalb Jahren in die kenianische Hauptstadt Nairobi verlagert worden. (Quelle: RTL Gruppe)

© Nicole Macheroux-Denault berichtet seit fünf Jahren als Afrika-Korrespondentin für die RTL Sendergruppe. Das Redaktionsbüro befand sich in Kapstadt, ist jedoch vor anderthalb Jahren in die kenianische Hauptstadt Nairobi verlagert worden. (Quelle: RTL Gruppe)

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Frau Nicole Macheroux-Denault, die Afrika-Korrespondentin von RTL. Zuallererst vielen Dank für die Möglichkeit dieses Interviews. Wie lange sind Sie schon in Afrika und welchen Eindruck konnte Sie bereits sammeln?

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