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Verzerrtes Afrika-Bild der ARD

Öffentlich-rechtliche Spielfilme zwischen Klischee-Erfüllung und Stereotypen-Bedienung

(Autor: Ghassan Abid)

Zur ersten Septemberhälfte 2014 sendete die ARD mehrere Afrika-Spielfilme. „Stürme in Afrika, „Für immer Afrika“ oder „Meine Heimat Afrika“ handeln typischerweise davon, dass deutsche Bürger im südlichen Afrika in einer Safari-Umgebung nach der großen Liebe suchen, eine familiäre Angelegenheit zu regeln haben oder der einheimischen Bevölkerung helfen wollen. Man kriegt stets den Eindruck vermittelt, als würde die ARD die Realität im Ausland bewusst ausblenden. Eine Medienkritik ist längst überfällig.

Radio Arabella München

© Die Schauspielerin Christine Neubauer ist besonders gefragt, wenn es darum geht, in Afrika-Spielfilmen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks mitzuspielen. Dabei bedient sich die ARD in ihren Produktionen gängigen Klischees und Stereotypen zum afrikanischen Kontinent. Eine Medienkritik ist längst überfällig. (Quelle: flickr/ Radio Arabella München)

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„Ihr seid nicht im gottverdammten Zoo!“

Fehlverhalten von Touristen im Krüger-Nationalpark. Das Schweigen wird der Aufklärung vorgezogen

(Autor: Ghassan Abid)

Der auf zwei Millionen Hektar erstreckende Krüger-Nationalpark zählt zu den beliebtesten Touristenzielen in Südafrika. Safari-Fans aus aller Welt wollen wilde Tiere beobachten. 147 Säugetierarten, 49 Fischarten, 34 Amphibienarten, 114 Reptilienarten und 507 Vogelarten sind aktuell gezählt worden. Die 336 Baumarten gehen bei dieser Auswahl schnell unter. Was ebenfalls untergeht bzw. von der Parkleitung bewusst verschwiegen wird, sind die unzähligen Vorfälle, die durch das Fehlverhalten von Touristen hervorgerufen werden.

    © Immer wieder kommt es zu gefährlichen Situationen im Krüger-Nationalpark. Wegen des Fehlverhaltens von Touristen sind wiederholt Angriffe durch Tiere zu beobachten. Die für den Krüger-Nationalpark zuständige Staatsgesellschaft SANParks verschweigt ganz bewusst sämtliche Informationen zu solchen Vorkommnissen. Im Bild ist der Ausgang eines Elefantenangriffs auf britische Touristen im November 2012 zu sehen. (Quelle: Privat)

© Immer wieder kommt es zu gefährlichen Situationen im Krüger-Nationalpark. Wegen des Fehlverhaltens von Touristen sind wiederholt Angriffe durch Tiere zu beobachten. Die für den Krüger-Nationalpark zuständige Staatsgesellschaft SANParks verschweigt ganz bewusst sämtliche Informationen zu solchen Vorkommnissen. Im Bild ist der Ausgang eines Elefantenangriffs auf britische Touristen im November 2012 zu sehen. (Quelle: Privat)

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