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Militärs und Hells Angels in Südafrika

Rocker marschieren gemeinsam mit Veteranen vor Militärbasis auf, um den Kriegstoten zu gedenken

(2010sdafrika-Redaktion)

Infolge der intensiven Berichterstattung über die südafrikanischen Hells Angels ist die Erlangung von Informationen – zu den internen Abläufen und Konflikten der Rocker – nur noch unter erhöhtem Aufwand möglich. Die Hells Angels am Kap haben mehrfach ihren Unmut über die redaktionelle Arbeit von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ zum Ausdruck gebracht. Einzelne Rocker schweigen nun und öffentliche Informationen haben deutlich abgenommen. Ungeachtet dessen konnte die Redaktion eine neue Zusammenarbeit in Erfahrung bringen, die zwischen Militärs und Höllenengeln gepflegt wird.

© Am 10. November 2013 veranstalten die südafrikanischen Hells Angels [im Bild zu sehen] der drei Chapters Witbank, West Rand und Johannesburg - in Zusammenarbeit mit Veteranenverbänden - eine Gedenkveranstaltung vor der Militärbasis in Brakpan. Die Rocker wollen ihren Einfluss bei Armeeangehörigen ausbauen. (Quelle: Privat)

© Am 10. November 2013 veranstalten die südafrikanischen Hells Angels [im Bild zu sehen] der drei Charter Witbank, West Rand und Johannesburg – in Zusammenarbeit mit Veteranenverbänden – eine Gedenkveranstaltung vor der Militärbasis in Brakpan. Die Rocker wollen ihren Einfluss bei Armeeangehörigen ausbauen. (Quelle: Privat)

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Hells Angels Südafrikas im Visier des FBI

Exklusiv: Johannesburger Rocker am US-Drogenhandel beteiligt. Ein geschasster Höllenengel packte aus

(2010sdafrika-Redaktion)

Um die Jahrhundertwende herum ereignete sich ein bisher einmaliger Vorgang in der Geschichte der Hells Angels. Johannesburger Rocker waren am internationalen Drogenhandel unter der Federführung US-amerikanischer „Brüder“ umfangreich beteiligt. Ihr Einfluss war so groß, dass die zuständige Arizona Police die US-Bundespolizei FBI einschalten musste. Gesucht wurden zwei Südafrikaner, die Drogen vom Kap aus in die USA exportierten. Mittlerweile wird der US-Drogenhandel von Mexiko und Lateinamerika aus abgewickelt. Und die Johannesburger Rocker sind längst nicht mehr im US-Drogengeschäft involviert. Einer wurde bereits erschossen.

© Die Redaktion von "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste" ist auf das amerikanisch-südafrikanische Drogengeschäft und auf die inneren Strukturen der Hells Angels aufmerksam gemacht geworden. Die Johannesburger Rocker Michael Hall und Peter Conway nahmen bei den Höllenengeln in Südafrika eine Schlüsselrolle ein. Sogar die Zentrale der US-Bundespolizei FBI in Washington D.C. [im Bild] musste ermitteln, um den starken Einfluss der Hells Angels einzudämmen. (Quelle: FBI)

© Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ ist auf das amerikanisch-südafrikanische Drogengeschäft und auf die inneren Strukturen der Hells Angels aufmerksam gemacht geworden. Die Johannesburger Rocker Michael Hall und Peter Conway nahmen bei den Höllenengeln in Südafrika eine Schlüsselrolle ein. Sogar die Zentrale der US-Bundespolizei FBI in Washington D.C. [im Bild] musste ermitteln, um den starken Einfluss der Hells Angels einzudämmen. (Quelle: FBI)

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Hells Angels in Südafrika zerstritten

Kein „Rest in Peace“ nach Beerdigung des Rockers Franco. Kritik auch aus Deutschland

(2010sdafrika-Redaktion)

Beerdigungszeremonien sollen in der Regel mit Würde an einen Verstorbenen erinnern und diesen vom irdischen Leben verabschieden. Angehörige und Freunde kehren bei der Andacht in sich und sammeln die Gedanken im Gebet. Teils mit religiöser, teils mit liberaler Prägung. Auch im Fall des am 1. August 2013 verstorbenen südafrikanischen Rockers Franco wollten die Hells Angels ihrem Bruder Lebewohl sagen. Allerdings ist innerhalb der Höllenengeln am Kap ein Streit entbrannt, der bisweilen andauert.

© Die Hells Angels in Südafrika haben sich zerstritten. Zu viele Informationen und eine nachgesagte PR-Inszenierung der Beerdigung des verstorbenen Rockers Franco haben zum Streit geführt. Mehrere Rocker in Benoni stehen derzeit in der Kritik. Auch deutsche Hells Angels forderten, der Öffentlichkeit nicht allzu sehr einen Einblick in das Innenleben der Höllenengeln zu ermöglichen. (Quelle: Privat)

© Die Hells Angels in Südafrika haben sich zerstritten. Zu viele Informationen und eine nachgesagte PR-Inszenierung der Beerdigung des verstorbenen Rockers Franco haben zum Streit geführt. Mehrere Rocker in Benoni stehen derzeit in der Kritik. Auch deutsche Hells Angels forderten, der Öffentlichkeit nicht allzu sehr einen Einblick in das Innenleben der Höllenengeln zu ermöglichen. (Quelle: Privat)

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Rockerklub Crusaders in Südafrika

Exklusiv: 65 Rocker gehören einer Bruderschaft an, die auf Ehre, Respekt und Verschwiegenheit setzt

(2010sdafrika-Redaktion)

Rocky Wainstein ist kräftig gebaut, trägt einen Kurzhaarschnitt, weist ein ausdrucksstarkes Gesicht auf und spricht mit kräftiger Stimme. In der Johannesburger Nachtklubszene kennt man Rocky als knallharten Türsteher, der schnell für Ruhe sorgt. Der ehemalige Profiboxer im Schwergewicht ist in Südafrikas einwohnerstärksten Metropole eine feste Größe im Kampfsport- und Türstehermilieu. Ihm werden viele Kontakte nachgesagt, unter anderem zu Personen, die Probleme unter sich und somit unter Ausschluss von Behörden regeln. „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ konnte erste Einblicke aus internen Quellen erhalten. Eine entscheidende Frage bleibt dennoch unbeantwortet.

    © Die Rockergruppierung Crusaders MC South Africa ist mit 65 Personen eine kleine Organisation. Mit Chapters in Johannesburg und Durban sind die Rocker am Kap präsent. Sie unterhalten enge Beziehungen zu den Crusaders in Bayern und Österreich. Am Kap pflegen die Rocker Kontakte zu den Hells Angels. Inwieweit die Crusaders kriminell agieren, ist nicht bekannt. Für die Öffentlichkeit bleibt der Klub eine geschlossene Gesellschaft.

© Die Rockergruppierung Crusaders MC South Africa ist mit 65 Personen eine kleine Organisation. Mit Chapters in Johannesburg und Durban sind die Rocker am Kap präsent. Sie unterhalten enge Beziehungen zu den Crusaders in Bayern und Österreich. Am Kap pflegen die Rocker Kontakte zu den Hells Angels. Inwieweit die Crusaders kriminell agieren, ist nicht bekannt. Für die Öffentlichkeit bleibt der Klub eine geschlossene Gesellschaft.

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