Schlagwort-Archive: China

Mercedes testet autonomes Fahren in Südafrika

Fahrassistenzsysteme von erprobter S-Klasse-Limousine mit Fokus auf Kapstädter Fußgängererkennung

(2010sdafrika-Redaktion)

In welchem Land auf dem Globus kann das autonome bzw. automatisierte Fahren besser getestet werden als in Südafrika, dachte sich Mercedes-Benz. Denn der Straßenverkehr am Kap erweist sich zu Testzwecken als besonders geeignet. „Unterschiedliche Straßenbeläge, Wildtiere auf der Landstraße und viele Fußgänger, die oft völlig überraschend die Fahrbahn überqueren“, begründeten die Standortentscheidung des Stuttgarter Automobilkonzerns. Aus diesem Grund wurde unter dem Konzept „Intelligent World Drive“ ein Erprobungsfahrzeug aus der S-Klasse ans Kap der guten Hoffnung entsendet.

© Unter dem Konzept „Intelligent World Drive“ testet Mercedes-Benz mit einem Erprobungsfahrzeug der S‑Klasse automatisierte Fahrfunktionen auf fünf Kontinenten. Im Dezember 2017 schickte der Stuttgarter Automobilkonzern die Test-Limousine nach Südafrika, konkret in die Westkap-Provinz. (Quelle: Daimler)

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Roncalli-Weihnachtscircus in Berlin

Staunen, lachen und träumen. Zum nun 13. Mal begeistert der Traditionscircus Jung und Alt

(Autor: Ghassan Abid)

Zum nun 13. Mal gastiert der Roncalli-Traditionscircus in der deutschen Bundeshauptstadt. Ähnlich wie vor rund zwei Jahren, besuchte die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ erneut die künstlerische Darbietung aus dem Hause Roncalli. Unter den Berliner Gästen befand sich auch der Comedian Oliver Polak (bekannt aus der ProSieben TV-Show „Applaus und Raus“), der im Kreis seiner Liebsten sich von den vielen akustischen und visuellen Eindrücken berauschen ließ. Eine Kritik zum 40-jährigen Bestehen des Roncalli-Teams.

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© Der Roncalli-Weihnachtscircus gastiert bis zum 2. Januar 2017 im Berliner Tempodrom. Ein internationales Artisten- und Akrobatenteam begeistert das Publikum. Jung und Alt werden gleichermaßen unterhalten. Ein Besuch mit den Liebsten lohnt sich. (Quelle: Semmel Concerts/ Kai Heimberg)

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Chinesisch-Unterricht in Südafrika

500 Grund- und Mittelschulen werden Chinesisch als Fremdsprache in den nächsten 5 Jahren einführen

(2010sdafrika-Redaktion)

China und Südafrika gelten als enge Partner, die gemeinsame Interessen teilen. Immer wieder besuchen sich Mitglieder der Regierungen, Wirtschaftsvertreter und hohe politische Beamte gegenseitig. Zahlreiche Abkommen wurden geschlossen, darunter auch eines zum Ausbau des China-Unterrichts in Südafrika. Daraufhin wurde das Volksbildungsprogramm geändert, wonach in den nächsten 5 Jahren Chinesisch an 500 südafrikanischen Schulen angeboten wird.

Jonathan Kos-Read

© Die Volksrepublik China ist zurzeit bestrebt, die eigene Kultur und die Sprache in Südafrika zu vermitteln. Geplant ist, dass bis 2020 rund 500 südafrikanische Schulen die Fremdsprache Chinesisch einführen sollen. (Quelle: flickr/ Jonathan Kos-Read)

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Südafrikas Präsident in Berlin eingetroffen

Jacob Zuma erwarten Gespräche mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Joachim Gauck

(Autor: Ghassan Abid)

Entgegen der offiziellen Verlautbarungen aus dem Präsidialamt, ist Südafrikas Präsident Jacob Zuma bereits am heutigen Montag auf dem militärischen Teil des Flughafen Tegels gelandet. Morgen sollen dann wie geplant Gespräche mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Joachim Gauck geführt werden. Der Staatsbesuch des 73-jährigen ANC-Politikers wird mit Spannung verfolgt. Denn die Bundesregierung erhofft sich durch die Visite neue Impulse in der bi- und multilateralen Zusammenarbeit mit Südafrika.

Presidency

© Südafrikas Präsident Jacob Zuma ist am heutigen Montagmorgen in Berlin eingetroffen. Walter Lindner, Deutschlands Botschafter im südlichen Afrika, empfing Zuma. Morgen sind Gespräche mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Joachim Gauck geplant. (Quelle: flickr/ The Presidency of the Republic of South Africa)

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Südafrikas Präsident in Deutschland erwartet

Jacob Zuma kommt auf Einladung von Bundeskanzlerin Merkel nach Berlin. Beziehungen wiederbeleben

(Autor: Ghassan Abid)

Aus südafrikanischen Regierungskreisen ist die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Ende Oktober über den bevorstehenden Besuch von Südafrikas Staatspräsident Jacob Zuma in Deutschland informiert worden. Demnach habe Bundeskanzlerin Angela Merkel ihren 73-jährigen Amtskollegen nach Berlin eingeladen. Wenige Tage später bestätigte schließlich das Präsidialamt in einer Erklärung, dass Zuma am 10. November 2015 in Berlin eintreffen werde.

GovernmentZA

© Am 10. November 2015 wird Südafrikas Präsident Jacob Zuma auf Einladung von Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Berlin kommen. Beide Regierungschefs werden die bilaterale und multilaterale Zusammenarbeit zwischen Berlin und Pretoria einer Überprüfung unterziehen. Denn längst hat Südafrika seine Kooperationen zugunsten von China und Russland ausgerichtet. (Quelle: flickr/ GovernmentZA)

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Trophäenjagd in Südafrika in der Kritik

Tierschützer fordern Konsequenzen aus der Tötung des Löwen „Cecil“ in Simbabwe. Die Politik schweigt

(2010sdafrika-Redaktion)

Immer wieder suchen Trophäenjäger aus den USA, aus Europa und China Afrikas Staaten auf, um vom Artensterben bedrohte Tiere wie Löwen, Elefanten oder Nashörner für viel Geld zu töten. Allein am Kap bedient ein ganzer Wirtschaftszweig die Gelüste der ausländischen Gäste. Nun jedoch ist erstmals auch in Südafrika eine öffentliche Debatte über den Sinn und Zweck der Trophäenjagd entbrannt. Das Nachbarland Simbabwe hat vorgemacht, was sich die Tierschützer Südafrikas schon lange wünschen: Den Stopp der Trophäenjagd. Jedoch hielt das dortige Verbot nur eine Woche.

Michael Jansen

© Nach der Tötung des Löwen “Cecil” durch den US-amerikanischen Zahnarzt Walter Palmer in Simbabwe ist erstmals eine öffentliche Debatte über den Sinn und Zweck der Trophäenjagd in Südafrika entbrannt. Die Kritik am Jagdtourismus ist so groß wie noch nie zuvor. (Quelle: flickr/ Michael Jansen)

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Pretoria im diplomatischen Dilemma

Ex-Bundesinnenminister fordert Sanktionen gegen Südafrika nach Fluchthilfe für Sudan-Präsidenten

(2010sdafrika-Redaktion)

Man stelle sich folgende Situation vor: Es wird ein Gipfeltreffen in Südafrika veranstaltet, bei welchem die Staats- und Regierungschefs Afrikas zusammenkommen. Sie genießen im Gastgeberland die Immunität vor strafrechtlicher, zivilrechtlicher oder administrativer Verfolgung – so sieht es das Völkerrecht vor. Jedoch sollte Südafrika von dieser gängigen Praxis Abstand nehmen und den sudanesischen Präsidenten Omar al-Baschir am Rande des Gipfels festnehmen und an Den Haag ausliefern. Denn als Vertragsstaat des Internationalen Strafgerichtshofs (ICC) wäre das Land dazu verpflichtet gewesen – ein Dilemma für Pretoria in mehrfacher Hinsicht.

Al-Bashir

© Sudans Präsident Omar al-Baschir konnte trotz Aufforderung des Internationalen Strafgerichtshofs Südafrika als Ausrichterland des 25. Gipfeltreffens der Afrikanischen Union verlassen. Die Regierung in Pretoria steht nun in der massiven Kritik, einen Kriegsverbrecher entkommen gelassen zu haben. Der Ex-Bundesinnenminister Gerhart Baum fordert sogar Sanktionen gegen Südafrika. (Quelle: Al Jazeera)

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