Schlagwort-Archive: Coldplay

Global Citizen Festival in Südafrika

Internationale Musikstars ehren unter großem Applaus Nelson Mandela im Johannesburger FNB-Stadium

(2010sdafrika-Redaktion)

Kaum ein Thema begeistert zurzeit die Öffentlichkeit so sehr, wie das gestrige Global Citizen Festival im FNB-Stadium. Der staatliche Rundfunk SABC übertrug das Johannesburger Konzert live und berichtete ausführlich über die Auftritte von Superstars wie Beyoncé, Jay-Z, Ed Sheeran, Oprah Winfrey, Usher, Coldplay aka Los Unidades, Pharrell Williams und Trevor Noah. Ebenso performten namhafte Künstler aus Südafrika und Nigeria.

© Das Global Citizen Festival in Südafrika war ein voller Erfolg. Hochkarätige Künstler aus den USA, Großbritannien, Nigeria und Südafrika traten auf. Dazu war die mediale Resonanz gewaltig. Die Veranstalter ehrten Nelson Mandela, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre. (Quelle: flickr/ UN Women Gallery)

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115 Minuten erstklassiges Live-Entertainment

Kuba-Tanzspektakel „Ballet Revolución“ begeistert deutsches Publikum auf höchstem Niveau

(Autor: Ghassan Abid)

Das Tanzspektakel „Ballet Revolucn“ ist wieder da. Seit dem zweiten Weihnachtstag touren die kubanischen Tänzer und Sänger wie im Jahr zuvor durch die Städte Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Auf der aktuellen Tour erwartet das Publikum ein neues und vor allem vielfältiges Programm, bestehend aus neuen Choreografien, neuem Lichtdesign, neuen Songs und neuen Kostümen. Die Tanzshow in Kombination mit feuriger Live-Musik erweist sich als absolutes Event-Highlight. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ war bei der Premiere im Berliner Admiralspalast dabei.

© Ein Hauch Kubas mitten in Berlin: Das Tanzspektakel „Ballet Revolución“ ist erneut auf Tournee in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Publikum im Admiralspalast zeigte sich vom erstklassigen Entertainment des australischen Choreografen Aaron Cash begeistert. (Quelle: Johan Persson)

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Verbannung von Rihanna, Beyoncé & Coldplay

90-Prozent-Quote bei staatlichen Radiosendern. Einheimische Songs zur Stärkung der eigenen Kultur

(2010sdafrika-Redaktion)

Die öffentlich-rechtlichen Radiosender spielen ab sofort fast nur noch Musik aus Südafrika. Mit der sogenannten 90-Prozent-Quote werden ausländische Songs wie von Rihanna, Beyoncé oder Coldplay nahezu komplett aus dem Sendeprogramm verbannt. Den Menschen am Kap sollen mit diesem Vorstoß die eigene Kultur und die unterschiedlichen lokalen Sprachen nähergebracht werden, hießt es von der staatlichen Rundfunkgruppe SABC.

Andrea Labate

© Chris Martin, Frontsänger der britischen Band „Coldplay“ [im Bild], wird ab sofort in Südafrika kaum mehr zu hören sein. Denn er wie alle anderen ausländischen Künstler werden im Rahmen der 90-Prozent-Quote aus dem staatlichen Rundfunk nahezu verbannt. (Quelle: flickr/ Andrea Labate)

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424-Tagesbilanz zur Fußball-WM in Südafrika

Inwieweit konnte Südafrika von der WM 2010 profitieren?

(Autorin: Anne Schroeter)

Im letzen Jahr war die Aufregung groß – die erste Fußballweltmeisterschaft, die in Afrika stattfinden würde. War Südafrika bereit dieses Großevent auszutragen? Würde es nicht viel zu gefährlich sein? Ist die Organisation zuverlässig genug?

Vor der WM zeichnete sich Südafrika vor allem durch Negativschlagzeilen aus: Xenophobische Übergriffe auf Immigranten, hohe AIDS- und Kriminalitätsrate und Armut sind wohl die ersten Begriffe, die viele mit Südafrika assoziierten. All diese Fragen ließen sich relativ schnell während und noch kurz nach der WM beantworten. Shuttle-Busse von zentralen Plätzen, die zum Stadion fuhren, große neugebaute Stadien und Flughäfen, tolle Atmosphäre – wenn auch für einige zu „afrikanisch“, durch den Lärm der Vuvuzelas, Fans aus aller Welt die gemeinsam feierten. Viele Bilder erinnerten an die WM 2006 in Deutschland.

424 Tage nach der WM lässt sich nun auch eine klare Bilanz über die wirtschaftlichen und sozialen Errungenschaften ziehen. Vor dem Beginn der WM wurde über hohe Kosten geklagt, für den Bau von neuen Stadien, Investitionen in die Infrastruktur und die Errichtung des neuen Gau-Trains geflossen sind.

Kurz nach der WM sagte Jacob Zuma, Präsident Südafrikas, dass die WM einen „Anfang einer besseren Zukunft für Südafrika und für ganz Afrika“ darstelle. Aber, inwieweit stimmt das? Für die WM wurden Stadien neu- und umgebaut, unter anderem das Moses-Mabhida-Stadium in Durban, oft als das schönste Stadion der WM bezeichnet, das Greenpoint-Stadium in Kapstadt und Soccer City Stadium in Johannesburg. Dort werden nun andere Sportwettkämpfe ausgetragen und Konzerte (zum Beispiel Coldplay und Kings of Leon) gespielt. Während das Soccer City Stadium Profit erwirtschaftet und viele große Veranstaltungen austrägt, schreiben sowohl das Moses-Mabhida-Stadium in Durban, als auch das Green-Point-Stadium in Kapstadt keine schwarzen Zahlen und gehen somit zu Lasten der Steuerzahler.

© Moses-Mabhida-Stadium in Durban (Quelle: Rodger Bosch/ MediaClubSouthAfrica.com)

Als große Infrastrukturmaßnahmen, sind vor allem der Bau von Gau-Train und eines neuen Flughafen in Durban genannt worden. Insgesamt flossen rund 30 Mrd. Rand in die beiden obengenannten Großprojekte, den Umbau des Flughafens von Johannesburg und die Erneuerung des Straßennetzes. Die prekären Verhältnisse in den Townships dagegen, wurden kaum angegangen, und erfuhren lediglich Nebenbeachtung.

Hinzu kamen Investitionen in Stadionneu- und -umbau sowie in die Sicherheit. Insgesamt wurden ca. 43 Mrd. Rand investiert, jedoch nur 13 Mrd. Rand Einnahmen verzeichnet, es entstand also ein Defizit von ca. 30 Mrd. Rand. Trotzdem hatte die WM auch eine positive Auswirkung auf das Wirtschaftswachstum, das um 0,5% gestiegen ist. Dieses geringe Wachstum lässt sich jedoch direkt mit der WM in Zusammenhang bringen und zeugt nicht unbedingt von einer verbesserten wirtschaftlichen Lage, sowohl für die Bevölkerung als auch für Investoren. Zumindest die 500.000 Arbeitsplätze, die in der Baubranche entstanden waren, konnten für einige Zeit, vielen Familien das Leben erleichtern. Die meisten dieser Stellen waren Bauarbeiterstellen, die oft an Beschäftigte aus einkommensschwachen Familien vergeben werden. Hinzu kommt, dass in Südafrika weit mehr Personen von einem Gehalt ernährt werden, als es in Europa üblich ist.

Inwiefern der Neubau von Gau-Train und Flughäfen für die Bevölkerung Südafrikas von Nutzen ist, lässt sich relativ einfach sagen: Der überwiegende Großteil der Südafrikaner wird in naher Zukunft nicht in die Bedrullie kommen, zum Flughafen fahren zu müssen, und dafür den Gau-Train zu nutzen, um dann an einem super-modernen Flughafen abzufliegen.

© Der einfache Bürger profitiert kaum von einer WM (Quelle: Chris Kirchhoff/ MediaClubSouthAfrica.com)

Südafrika ist ein fußballbegeistertes Volk, insbesondere unter den Schwarzen ist es der beliebteste Sport. Klar, dass viele Südafrikaner versuchen wollten, während der WM ein kleines wirtschaftliches Wunder zu erleben und liebevoll selbstgemachte Fußball-Souvenirs verkaufen wollten. Dies wurde ihnen schnell untersagt. Lediglich offizielle FIFA-Fan-Artikel durften in und in der Nähe der Stadien verkauft werden, sodass Händler gezwungen waren an weniger geeigneten Orten ihr Handwerk zu verkaufen. Dies sorgte für Abneigung gegenüber der FIFA, und der Ansicht, dass sie die höchsten Gewinne einnehmen würde.

Als nachhaltigen Gewinn der WM, ist das youthzones-Projekt zu nennen. Davon gibt es 13 verteilt in ganz Südafrika, und jeweils eins in Mozambik und Zimbabwe. Diese Youth Zones haben das Ziel durch Fußball spielenden Kindern und Jugendlichen eine bessere Zukunft zu ermöglichen, insbesondere durch die Vermittlung von Computerkenntnissen und sogenannten Life-Skills, wie zum Beispiel Verantwortungsbewusstsein, Konfliktschlichtung, Teamwork, Gesundheit und ähnlichem. Dadurch sollen die Kinder Selbstvertrauen und ein positives Selbstwertgefühl entwickeln, dass es ihnen später ermöglicht ein erfolgreiches, und vor allem kriminell-freies, Leben zu leben.

Ähnliche Projekte, wie das der Youth Zones, wurden auch zu anderen Themengebieten initiiert, wie zum Beispiel Bildung, Umweltbewusstsein sowie –erhaltung und andere. Diese werden teilweise von der FIFA oder dem südafrikanischen Organisationskomitee in Kooperation mit anderen NGOs durchgeführt.

Kurz nach Ende der WM in Südafrika, wurde die Entstehung eines Fonds angekündigt. Dieser nennt sich Legacy Trust Fond und verfügt über insgesamt 100 Millionen Dollar, von denen bereits 20 Millionen Dollar vor Beginn der WM in den Bau einer neuen Geschäftsstelle für den Südafrikanischen Fußballverband (SAFA) flossen. Die verbleibenden 80 Millionen Dollar sollen nun zur weiteren positiven Entwicklung genutzt werden. Verwaltet wird der Fonds vom Beratungsunternehmen ´Ernst and Young´, geleitet von Vertretern von FIFA, SAFA, der südafrikanischen Regierung und privaten Investoren. Sie entscheiden, welche gemeinnützigen Projekte Zuschüsse für die Durchführung von sozialen Projekten erhalten.

Die WM in Südafrika hat die Einstellung vieler Touristen gegenüber dem Land verändert. Die niedrige Anzahl von Gewaltvorkommen, über die sich vorher so gesorgt wurde, brachte dem Land großes Vertrauen und Respekt ein. Viele Besucher der WM würden gerne wieder nach Südafrika fliegen (96%) oder ihren Freunden Südafrika als Reiseland empfehlen (94%). Dieser Reputationsgewinn kann sich noch lange auf Südafrikas Tourismus auswirken, eine der Haupteinnahmequellen des Landes, und somit langfristig einen positiven Effekt auf die volkswirtschaftliche Situation des Landes haben.

Außer einem Überfall auf Journalisten zu Beginn der WM, beschränkten sich die Vorfälle, die direkt mit dem Turnier in Verbindung zu bringen waren auf Diebstähle und ähnliche Delikte. An den 25 Spieltagen der WM, besuchten insgesamt 3.082.514 Besucher die Stadien. 704 Vorfälle wurden der Polizei gemeldet, die sich in einem 1,5 Kilometerradius um die Stadien herum zugetragen hatten. Das bedeutet, dass nur 0,02% der Besucher von Kriminalität betroffen waren. In den Stadien wurden im gleichen Zeitraum 290 Vorfälle gemeldet, so dass nur 0,009% der Besucher im Stadion kriminelle Erfahrungen machen mussten. Auch die Zahlen der Fan-Feste-Besucher liegen ähnlich tief, wie die der Stadionbesucher (0,13% im 1,5 Kilometerradius; 0,005% im Fan-Fest).

Somit hat sich auch der Ausspruch des südafrikanischen Polizeichefs, Jackie Selebi, vor der WM bestätigt, dass die WM problemlos kommen und gehen werde. Außerdem hatte Südafrika schon vor der WM viele große Sportereignisse ausgerichtet, so zum Beispiel Cricket -und Rugby-Weltmeisterschaften, oder Spiele der indischen Cricket-Liga, die aus Sicherheitsgründen nach Südafrika verlegt worden waren. Durch den zusätzlichen Einsatz von 44.000 neu ausgebildeten Polizisten und der Schaffung spezieller WM-Gerichte konnten Straftaten verhindert, beziehungsweise schnell aufgeklärt und Täter zeitnah verurteilt werden.

Gerade die positiven Kriminalstatistiken der WM beweisen, dass Touristen in Südafrika nicht mehr gefährdet sind, als an anderen Urlaubszielen. Mit den richtigen Verhaltensregeln und guter Vorbereitung, lässt es sich dort wunderbar urlauben, ohne sich selber in Gefahr zu bringen

Doch so drastisch, wie sich unser Empfinden gegenüber Südafrika verändert hat, so stark haben sich auch die Hoffnungen der Südafrikaner an die WM gewendet. Während der Vorbereitungen für das Turnier, hatte die Mehrheit der Südafrikaner angegeben, dass die WM vor allem die wirtschaftliche Lage verbessern und Arbeitsplätze schaffen würde. Am Ende des Turniers, sah dies anders aus. Die meisten der Befragten waren der Meinung, dass die FIFA der größte Profiteur der WM sei, gefolgt von „den Reichen“ und Unternehmen. Mit der Frage nach Nationalgefühl und dem Zusammenwachsen der Bürger, stellte es sich anders herum dar. Vor Beginn der WM dachten lediglich 2-4%, dass sich die WM positiv auf das gemeinsame Nationalgefühl auswirken könnte, nach der WM ist durch alle ethnischen, sozialen und wirtschaftlichen Schichten hindurch, die Meinung vertreten worden, dass die WM einen positiven Effekt hatte, mehr noch als auf das wirtschaftliche Vorankommen des Landes.

Schon während der WM, und auch kurz danach noch, wurde eine mögliche Olympiabewerbung Südafrikas diskutiert. Diese wurden nun doch erst mal wieder auf Glatteis gelegt. Offiziell lautet die Erklärung, dass man sich zunächst auf die Versorgung aller mit Wasser und Strom und die einhergehende Armutsbekämpfung konzentrieren wolle. Hätte die Fußball-WM den erhofften wirtschaftlichen Effekt gehabt, dann würde man gerne wieder ein sportliches Großereignis ausrichten, um somit die Probleme im Lande schneller angehen zu können.

So, wird der Wunsch nach einem weiteren Riesenevent, den viele Südafrikaner, den besonders die wirtschaftlich und sozial schwächer angesiedelten Bürger hegen, zunächst ein Traum bleiben. Aber zwischen der Arbeit für eine bessere Zukunft des Landes, ist es erlaubt zu Träumen, um seine Ziele nicht aus den Augen zu verlieren.

Dieser Artikel basiert auf die Präsentationsprüfung zum Abitur (Mai 2011) von Konstantin Schroeter.

2010sdafrika-Artikel zum FIFA-Südafrika-Verhältnis:

https://2010sdafrika.wordpress.com/2010/06/30/sudafrikaner-fuhlen-sich-von-fifa-verarscht/

2010sdafrika-Artikel zu WM-Ausgaben:

https://2010sdafrika.wordpress.com/2010/07/09/finanzminister-gordhan-bekraftigt-wm-als-gewinn-fur-sudafrika/

2010sdafrika-Artikel zum Bilbao-Effekt:

https://2010sdafrika.wordpress.com/2010/05/11/„bilbao-effekt“-bestimmt-erfolg-sportlicher-mega-events/

The Parlotones – Band und Weinproduzent

Deutschland ist ihre zweite Heimat und deutsche Fans sind wie Südafrikaner

(Autorin/ Editor: Anne Schroeter)

Deutsche Interview-Zusammenfassung:

The Parlotones ist die international erfolgreichste Band, die Südafrika zurzeit zu bieten hat. Den endgültigen Durchbruch schafften sie in Europa zur WM 2010 mit der Beisteuerung des Titelliedes, der Live-Übertragungen der ARD (The Parlotones – Come Back As Heroes). Sie werden als Südafrikas Coldplay und Radiohead bezeichnet, überraschen jedoch auch mit Einzigartigkeiten. So haben sie zum Beispiel einen Rotwein (Giant Mistake) herausgebracht – weitere sind in Arbeit – und zur Amtseinführungszeremonie von Jacob Zuma (Präsident Südafrikas) gespielt. Obwohl die Euphorie der WM in Südafrika nachgelassen hat bzw. ganz verschwunden ist, spürt man die Nachwehen des Großereignisses deutlich. Endlich konnte man der Welt beweisen, dass man in der Lage ist solch ein Mega-Event zu organisieren. Mit diesem neu erlangten Selbstvertrauen und dem infrastrukturellen Fortschritt sei es nun möglich die gesellschaftlichen Probleme des Landes anzugehen.

Im September und Oktober tourten sie durch Europa und waren insbesondere von Deutschland begeistert. Denn hier spielen sie vor deutschen Fans, fühlen aber, als wären es Südafrikaner. Alle Konzerte waren ausverkauft und eine nächste Tour ist für April nächsten Jahres geplant. Dann werden sie wohl wieder die warme südafrikanische Sonne vermissen. Dafür aber auch unvergessliche Konzerte, vor hoffentlich immer größer werdenden Publikum spielen. Aber bevor sie abreisten, hat auch diese Band einen Zwischenstopp bei „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ eingelegt.

© The Parlotones

2010sdafrika-editorial staff: Hello and welcome on „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“! You said that your tour is going fine and that you are enjoying yourself. So I was wondering whether you are noticing any differences compared to the tours you did before in Germany and Europe. I mean, now everybody knows at least one song, which is “Come Back Home As Heroes”

Answer: Yes, sure. The audience has doubled, maybe even tripled. And the audience actually sings along to the songs. It has been amazing. It’s incredible and we hope to double it again next time.

2010sdafrika-editorial staff: You are travelling on a bus together while being on tour. How is it, living on a bus for so long and with the same people?

Answer: It stinks! It is actually the same thing we have been doing for years and years. Just that the vehicle gets bigger. At first we started with a car, then a van. And it is more comfortable when someone else does the driving. We get along with the other band. Basically we play the show, hop in the bus and the next morning you wake up and you are in another town. So, all we really do in the bus is sleep.

2010sdafrika-editorial staff: What do you miss when being far away from home for so long?

Answer: The sun! But we miss ordinary things like friends and family. There is no routine while being on tour, so we miss the comforts of home. And some people think that we have been away for years and years and buy Biltong, saying “I bet you have not eaten this in a long time”. But come on, we have only been away from home for two weeks, but thank you.

2010sdafrika-editorial staff: You are playing together for quite a long time now, so what has changed about playing together? Is there anything about your music that has changed, or about the relationships amongst each other?

Answer: Well, one thing that definitely changed is that we can actually play our instruments now. We could kind of play when we started, but it wasn’t really good. And the bond has gotten a lot stronger. When you spend so much time together, you can just become either enemies or friends. And we chose the friends route.

2010sdafrika-editorial staff: You played many shows all over the world. Is there any show that is special to you? A show that was different than any other show you played, so far. And why was that show so special?

Answer: The best show we have done is in Johannesburg, Coca-Cola Dome. A big, massive arena that not a South African band has ever headlined. And we went to headliners and pulled all those people on our own. It was a very proud moment. And not many people thought that we could pull it of, but we did. But generally every gig is special on its own. There is not really a show that stands out above the rest, we enjoy them all the same. This tour has been really cool, the crowd has been singing along and all the concerts have basically been sold out. Especially in Germany, because Germans come to the show, and not all South Africans. And we are pretty excited having pulled so many new German fans to our shows.

2010sdafrika-editorial staff: You also played at the inauguration ceremony. How did it feel, since it was a completely different audience?

Answer: In fact, most of them liked us, but there were parts of people going “Change, change, buuuh”. We were a rock band, playing in front of a predominantly African crowd. It was very strange. But it was cool. Heads off to the Government for actually calling up a diverse line-up, incorporating all cultures even though the audience didn’t get all of it. But it was a good gesture.

2010sdafrika-editorial staff: You released a wine, something that surprised me, because I went to a shop, asking for the official World Cup wine, and they said that they did not have that, but they had a Parlotones wine. And I was surprised, because it is not really what you expect from The Parlotones. So, why wine? Usually Musicians would decide to design their own clothes, or release a perfume.

Answer: We love wine. In an interview they asked us what would your dream-property be and we said to own a small wine estate in Cape Town and to release a boutique wine. A fan of the Band read this and asked, well would you like to create you own wine and we said we would love to. And you know it’s not just a sticker on the bottle of wine. We set it and blended it. So it was very hands on and what you drink is actually what we create. And we own a portion of the company, so it is not like an endorsement, but something we have ownership on.

2010sdafrika-editorial staff: You played at the Opening of the World Cup. Do you think that the World Cup actually changed something about South Africa? Or did it just create happiness for four weeks and then everything went back to normal?

Answer:  The euphoria only lasted during the World Cup. But a lot of positive was taking out of it and will win, now that we know that we can achieve big things and that we can certainly tackle the problems that exist in our society. Good things remained, there is still progress, there is still spending on infrastructure, there is still development. And that is good for the Nation. The World Cup sped it up. And there is still a lot of investment that goes into the country.

ARD WM SONG 2010

2010sdafrika-editorial staff: In an interview you once mentioned that you wanted Germany to be your second home. Why Germany and why a second home?

Answer: The people are warm. After South Africa, besides parts in England this was the first place where we were achieving success. And the crowd felt like we were playing to a home audience. Though the crowd was smaller, but the way people reacted. And we expected that if we step down to the audience everyone would be South African. And we were very pleased when they were actually Germans. And every time we have been here, we always had a good time.

2010sdafrika-editorial staff: Thank you and enjoy your last show tonight.

Website of The Parlotones:

http://www.theparlotones.net/