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Land Brandenburg als Partner Südafrikas

Im Interview mit Ralf Christoffers, Wirtschaftsminister des Landes Brandenburg

(Autor: Ghassan Abid)

© Ralf Christoffers, Minister für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg, hielt sich im Mai 2013 auf einer Arbeitsreise in Südafrika auf. Er führte Gespräche mit Politikern, Unternehmern und Vertretern der Wissenschaft. (Quelle: MWE Brandenburg)

© Ralf Christoffers, Minister für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg, hielt sich im Mai 2013 auf einer Arbeitsreise in Südafrika auf. Er führte Gespräche mit Politikern, Unternehmern und Vertretern der Wissenschaft. (Quelle: MWE Brandenburg)

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ ganz herzlich Herrn Ralf Christoffers, Minister für Wirtschaft und Europaangelegenheiten das Landes Brandenburg. Vor kurzem hielten Sie sich anlässlich einer Arbeitsreise erstmalig in Südafrika auf. Welche persönlichen Eindrücke bringen Sie von Land und Leute mit?

Antwort: Auch wenn wir auf unserer Reise kaum Zeit hatten uns umzusehen, haben wir doch festgestellt, dass Südafrika ein landschaftlich sehr reizvolles Land ist. Bei unseren Gesprächen mit Politikern, Unternehmen und Vertretern der Wissenschaft ist deutlich geworden, Südafrika ist auch ein Land, das vor großen Herausforderungen steht. Die Folgen der Apartheid sind bis heute spürbar. Die wichtigsten Aufgaben, die zu bewältigen sind, liegen sicherlich in der Vermittlung von Bildung und in der Verbesserung der Infrastruktur. Ein weiteres zentrales Thema ist, das Land in die wirtschaftliche Stabilität zu führen. Ich habe einen hohen Respekt vor denjenigen, die sich diesen Aufgaben stellen.

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Herzlichen Glückwünsch!

„SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ weit über 100.000 Mal angeklickt – DANKE!

(2010sdafrika-Redaktion)

Am 29. Januar 2010 gründete ein junger Mann aus Berlin ein Medium, welches den Namen „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ trägt. Sein Name ist Ghassan Abid, ein studierter Diplom-Politikwissenschaftler mit dem Forschungsschwerpunkt deutsch-südafrikanische Beziehungen. Er ärgerte sich darüber, dass die deutschsprachige Presse über das Land Südafrika äußerst einseitig berichtete,  große Medienhäuser die Agenturmeldungen meist unverändert übernahmen und viele soziopolitische Hintergründe überhaupt nicht erläutert wurden. Dies kann nicht der Anspruch für einen „guten Journalismus“ darstellen. Schließlich handelte er und rief dieses Projekt ins Leben.

© "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste" sagt DANKE!

Seither hat sich „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ enorm gewandelt: Junge Redakteure aus Deutschland und Südafrika betreiben dieses Projekt, Persönlichkeiten der deutsch-südafrikanischen Beziehungen stellen sich den teils kritischen Fragen der 2010sdafrika-Redaktion, fünf Ressorts wurden um einen englischsprachigen Bereich ergänzt, mehrfach ist eine Sonderberichterstattung zu Tunesien aufgenommen worden und rund 220 Beiträge wurden mittlerweile veröffentlicht. Mehrere namhafte Presseinstitutionen aus TV, Radio, Print und Online kamen auf unsere Arbeit zurück. Mit einem Fotografen, Übersetzer und in Kürze – zwecks Korrekturlesen – einer Germanistin in spe wird dieses Team  in seiner redaktionellen Arbeit unterstützt. Außerdem erwiesen sich Wettbewerbe zum Mitmachen einer sehr großen Beliebtheit.

Die Resonanz an diesem gemeinnützigen Projekt der politischen Bildungsarbeit und des interkulturellen Austausches ist ungebrochen groß. Weit über 100.000 User klickten dieses Blog an – quasi die Bevölkerung einer gesamten Großstadt wie Hildesheim, Siegen oder Cottbus. Positive und auch negative Zuschriften erreich(t)en das Team von „SÜDAFRIKA – Land Kontraste“. Die eine Fraktion lobt dieses Engagement und fordert weitere Artikel. Der andere Teil der Leserschaft erachtet das Online-Projekt als störend, zu kritisch und wenig informativ. Letztere Fraktion macht eine Minderheit aus, welche wir ermutigen möchten, uns mit konstruktiven Anregungen zu bereichern. Bloße Kritik ohne Lösungsansätze stößt auch bei uns auf taube Ohren. 

Wie dem auch sei – viele Ideen schlummern noch in den Köpfen der Redakteure aus Deutschlad & Südafrika, deren Umsetzung eine organisatorisch-finanzielle Stabilität voraussetzt. Denn Recherchen erfordern Zeit, Geld und Geduld. Mit einem Informationsnetzwerk vor Ort ist nun die exklusive Bereitstellung von Bild- und Textmaterial möglich geworden. Trotzdem sind wir angehalten, an einer Ausweitung der formellen und informellen Kooperationen mit Behörden, Unternehmen, Künstlern, Journalisten, Bloggern, Usern und Bürgern hinzuwirken.

Wir danken jedem einzelnen unserer User für die Treue und würden uns weiterhin freuen, wenn das Interesse an „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ fortbesteht und eure Familienangehörigen & Freunde ebenfalls auf uns aufmerksam gemacht werden können. Vielen Dank!