Schlagwort-Archive: Darsteller

Kap-Kolumne: „Generations”

Arbeitskampf um TV-Soapie wird zur Staatsaffäre

(Autor: Detlev Reichel ist der Kap-Kolumnist des Südafrika-Portals. Als Missionskind, Sozialist und einstiger West-Berliner Anti-Apartheids-Aktivist berichtet er aus und zu Südafrika.)

Am heutigen Montag hat Kulturminister Nathi Mthetwa zu einem „dringenden Treffen“ eingeladen. Er will die TV-Serie „Generations“ retten. Sechszehn Schauspieler und Schauspielerinnen der populären Seifenoper wurden in der vergangenen Woche von ihrem Arbeitgeber, der TV-Produktionsgesellschaft MMSV, fristlos gefeuert, weil sie in den Streik für höhere Gagen getreten sind. Dieser Arbeitskampf beschäftigt nun seit Tagen die Nation, von Musina bis Kapstadt.

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© Die Schauspieler der populären Seifenoper „Generations” wurden vergangenen Montag von ihrem Arbeitgeber fristlos gefeuert, weil sie höhere Gagen forderten. Nun hat sich die Politik in diesen Streit eingeschaltet.

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„GEFÄHRTEN“ im Theater des Westens

„Handspring Puppet Company“ aus Südafrika verzaubert Berliner Publikum. Ein grandioses Spektakel

(Autoren: 2010sdafrika-Redaktion, Ghassan Abid)

Überall in Berlin sind Poster zu sehen, die ein Pferd zeigen. Es handelt sich hierbei um das Theaterstück „GEFÄHRTEN“, das mindestens bis September 2014 im Theater des Westens zu sehen ist. Das von „Stage Entertainment“ betreute Spektakel erzählt die Geschichte einer tiefen Freundschaft zwischen Mensch und Tier. Südafrikanische Künstler ermöglichten dieses grandiose Erlebnis im Herzen Berlins, mit aufwendig hergestellten Puppen.

© Zurzeit läuft im Theater des Westens das Stück "GEFÄHRTEN", in welchem auf südafrikanische Puppen zurückgegriffen wird. Rund 40 Darsteller verzaubern das Publikum und schaffen im Zusammenspiel mit der Bühnentechnik eine perfekte Illusion. (Quelle: Stage Entertainment)

© Zurzeit läuft im Theater des Westens das Stück „GEFÄHRTEN“, in welchem auf südafrikanische Puppen zurückgegriffen wird. Rund 40 Darsteller verzaubern das Publikum und schaffen im Zusammenspiel mit der Bühnentechnik eine perfekte Illusion. (Quelle: Stage Entertainment)

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Film „Winnie Mandela“ zum Scheitern verurteilt

Eine südafrikanisch-kanadische Produktion, die von der Öffentlichkeit ausgeblendet wird

(2010sdafrika-Redaktion)

Während die Öffentlichkeit auf den einzigen von Nelson Mandela autorisierten Spielfilm „Mandela: Long Walk to Freedom“ sehnsüchtig wartet, wissen viele Filmfans bisweilen nicht, dass es auch einen Spielfilm zur langjährigen Ehefrau Madibas zu sehen gibt. Die Produktion „Winnie Mandela“ wird kaum beachtet, wenn nicht sogar boykottiert. Die Presse am Kap und teilweise ausländische Medien blenden den Film weitgehend aus. Die Gründe sind vielfältiger Natur.

© Der südafrikanisch-kanadische Spielfilm "Winnie Mandela" ist zum Scheitern verurteilt. Im gesamten Produktionsprozess liefen viele Dinge schief, sodass von einem Filmerfolg nicht mehr ausgegangen werden kann. (Quelle: RLJ Entertainment/ Image Entertainment)

© Der südafrikanisch-kanadische Spielfilm „Winnie Mandela“ ist zum Scheitern verurteilt. Im gesamten Produktionsprozess liefen viele Dinge schief, sodass von einem Filmerfolg nicht mehr ausgegangen werden kann. (Quelle: RLJ Entertainment/ Image Entertainment)

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Filmkritik ELYSIUM

Südafrikas Top-Regisseur Neill Blomkamp überzeugt mit sozialkritischem Science Fiction

(Autor: Ghassan Abid)

© Der sozialkritische Science Fiction-Film "ELYSIUM" stand unter der Regie des südafrikanischen Regisseurs Neill Blomkamp. Seit dem 15. August 2013 ist dieser in den deutschen Kinos zu sehen. (Quelle: Sony Pictures)

© Der sozialkritische Science Fiction-Film „ELYSIUM“ stand unter der Regie des südafrikanischen Regisseurs Neill Blomkamp. Seit dem 15. August 2013 ist dieser in den deutschen Kinos zu sehen. (Quelle: Sony Pictures)

Offizielle Handlung:

Im Jahr 2154 gibt es zwei Sorten von Menschen: die Superreichen, die auf einer makellosen, von Menschen gebauten Raumstation namens Elysium leben, und den Rest, der auf der überbevölkerten, heruntergewirtschafteten Erde haust. Die Menschen auf der Erde setzen alles daran, der hohen Kriminalitätsrate und der großen Armut, die auf dem Planeten herrscht, zu entkommen. Und sie benötigen dringend den hohen Standard medizinischer Versorgung, den es nur auf Elysium gibt. Doch einige Leute auf Elysium schrecken vor nichts zurück, um rigide Anti-Einwanderungsgesetze durchzusetzen und den luxuriösen Lebensstil ihrer Elite zu bewahren. Der einzige Mensch, der die Chance hat, so etwas wie Gleichberechtigung in diese beiden Welten zu bringen, ist Max (Matt Damon), ein ganz normaler Mann, der verzweifelt versucht, nach Elysium zu gelangen. Während sein Leben an einem seidenen Faden hängt, übernimmt er widerwillig eine gefährliche Mission. Eine Mission, bei der er gegen Elysiums Ministerin Delacourt (Jodie Foster) und ihre Hardliner-Truppen antreten muss. Doch falls er gewinnt, kann er nicht nur sein eigenes Leben retten, sondern auch das von Millionen Menschen auf der Erde.

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Trailer zum offiziellen Mandela-Film

Produktion von „Mandela: Long Walk to Freedom“ abgeschlossen

(2010sdafrika-Redaktion)

Im Mai 2013 berichtete „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ über den einzigen von Nelson Mandela autorisierten Film „Mandela: Long Walk to Freedom“, der seine Lebensgeschichte thematisiert. Nun ist seit wenigen Tagen der offizielle Trailer verfügbar. Die Vermarktung läuft auf Hochtouren.

© Sequenz aus dem Film „Mandela: Long Walk to Freedom“. Im ersten Quartal 2014 soll der einzige von Nelson Mandela autorisierte Spielfilm über seine Lebensgeschichte auch in den deutschen Kinos zu sehen sein.

© Sequenz aus dem Film „Mandela: Long Walk to Freedom“. Im ersten Quartal 2014 soll der einzige von Nelson Mandela autorisierte Spielfilm über seine Lebensgeschichte auch in den deutschen Kinos zu sehen sein.

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Mandela-Film in der Postproduktion

Einziger von Nelson Mandela autorisierter Film über sein Leben kommt im November 2013 ins Kino

(2010sdafrika-Redaktion)

Nachtrag: Nach unbestätigten Angaben eines französischen Journalisten soll der Film über den Senator Filmverleih im 1. Quartal 2014 in den deutschen Kinos zu sehen sein. Diese Information kursierte beim Festival in Cannes.

Idris Elba wird in wenigen Monaten in der weltweiten Presse zu hören, zu lesen und zu sehen sein. Der britische Schauspieler, mit familiären Wurzeln in Sierra Leone und Ghana, ist vielen Zuschauern eher aus Filmen wie „Obsessed“ mit den Darstellerinnen Beyoncé Knowles und Ali Larter bekannt. Nun wird ihn die Rolle des Anti-Apartheids-Aktivisten Nelson Mandela auf Dauer prägen. Zweifellos dürfte sein aktuellster Film mit der wichtigsten Rolle seines gesamten Lebens verbunden sein.

© Im November 2013 kommt der einzige von Nelson Mandela autorisierte Film [hier offizielles Filmplakat) über sein Leben ins Kino. Die Rolle des Anti-Apartheids-Aktivisten spielt in „Mandela: Long Walk to Freedom“ der britische Schauspieler Idris Elba. Die Produktion übernimmt der in Durban lebende Anant Singh.

© Im November 2013 kommt der einzige von Nelson Mandela autorisierte Film [hier offizielles Filmplakat) über sein Leben ins Kino. Die Rolle des Anti-Apartheids-Aktivisten spielt in „Mandela: Long Walk to Freedom“ der britische Schauspieler Idris Elba. Die Produktion übernimmt der in Durban lebende Anant Singh.

In der von Mandela einzigen autorisierten Verfilmung „Mandela: Long Walk to Freedom“ steht der mittlerweile in New York lebende Emmy- und Golden Globe-Preisträger vor der großen Herausforderung, das Leben einer weltweiten Ikone realitätsnah zu verkörpern. Sieben Jahre lang soll die Realisierung des Films angedauert haben. Immer wieder mussten Absprachen geführt werden, unter anderem mit Nelson Mandela.

Gegenwärtig befindet sich der Spielfilm in der Postproduktion, der künstlerischen Nachbeabeitung. Anant Singh, ein indischstämmiger Südafrikaner, übernimmt diese Aufgabe. Der in Durban beheimatete Singh ist am Kap für die Produktion mehrerer Anti-Apartheids-Filme wie „Place Of Weeping“, „Sarafina!“ und „Cry, the Beloved Country“ bekannt. Gedreht wurde in Johannesburg und in Kapstadt. Weitere Einzelheiten zum Film sind bisher nicht an die Öffentlichkeit vorgedrungen.

Berlinale 2013 – Filmkritik „Fynbos“

Depressives Verhalten in der Wohlfühloase. Der Zuschauer erhält einen Interpretationsauftrag

(2010sdafrika-Redaktion)

© Sequenz aus dem Film “Fynbos”. (Quelle: Berlinale/ a four letter word)

© Sequenz aus dem Film “Fynbos”. (Quelle: Berlinale/ a four letter word)

Offizielle Handlung:

Meryl, eine verheiratete weiße Frau wirft in einem südafrikanischen Township ihre offizielle Identität in den Mülleimer – und gibt damit das erste große Rätsel dieses Films auf. Ihr Mann Richard ist Immobilienhändler, auf der verzweifelten Suche nach Käufern für ein Traumhaus.

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