Schlagwort-Archive: Demokratische Republik Kongo

Pretoria im diplomatischen Dilemma

Ex-Bundesinnenminister fordert Sanktionen gegen Südafrika nach Fluchthilfe für Sudan-Präsidenten

(2010sdafrika-Redaktion)

Man stelle sich folgende Situation vor: Es wird ein Gipfeltreffen in Südafrika veranstaltet, bei welchem die Staats- und Regierungschefs Afrikas zusammenkommen. Sie genießen im Gastgeberland die Immunität vor strafrechtlicher, zivilrechtlicher oder administrativer Verfolgung – so sieht es das Völkerrecht vor. Jedoch sollte Südafrika von dieser gängigen Praxis Abstand nehmen und den sudanesischen Präsidenten Omar al-Baschir am Rande des Gipfels festnehmen und an Den Haag ausliefern. Denn als Vertragsstaat des Internationalen Strafgerichtshofs (ICC) wäre das Land dazu verpflichtet gewesen – ein Dilemma für Pretoria in mehrfacher Hinsicht.

Al-Bashir

© Sudans Präsident Omar al-Baschir konnte trotz Aufforderung des Internationalen Strafgerichtshofs Südafrika als Ausrichterland des 25. Gipfeltreffens der Afrikanischen Union verlassen. Die Regierung in Pretoria steht nun in der massiven Kritik, einen Kriegsverbrecher entkommen gelassen zu haben. Der Ex-Bundesinnenminister Gerhart Baum fordert sogar Sanktionen gegen Südafrika. (Quelle: Al Jazeera)

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Jugend forscht

Mit Mannschaftsgeist, sportlicher Leistung und Patriotismus startet Bafana Bafana in den Afrika-Cup

(Autor: Johannes Woywodt)

Dass Südafrikas Fußballnationaltrainer Ephraim „Shakes“ Mashaba die Fans und Medien mit seinen Entscheidungen zu überraschen vermag, ist nicht ungewöhnlich. Seine Neueste ist die Nominierung des 23 Spieler umfassenden Mannschaftskaders für den am heutigen Samstag beginnenden Afrika-Cup in Äquatorialguinea. Egal ob gerade in Südafrika oder in anderen fußballverrückten Ländern, über nichts lässt sich leidenschaftlicher diskutieren als über die Spielerauswahl vor einem großem Turnier. Ein in der Regel zweijährlich wiederkehrendes Schauspiel, das von den Medien meisterlich verwendet wird, um in den Lob- oder Abgesang auf die eigene Mannschaft einzusteigen.

Diski Media

© Am heutigen Samstag beginnt der Afrika-Cup 2015 in Äquatorialguinea. Südafrikas Fußballcoach Ephraim „Shakes“ Mashaba hat ein junges und vor allem unerfahrenes Team aufgestellt, das gegen starke Gegner wie Algerien, Ghana und dem Senegal antreten wird. Mit Spannung werden die Vorrundenspiele erwartet. Am 19. Januar geht es gegen die Wüstenfüchse los. (Quelle: flickr/ Diski Media)

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Vor großen Herausforderungen

Südafrika in der „Todesgruppe“ des Afrika-Cups 2015: Algerien, Ghana und Senegal sind die Gegner

(Autor: Johannes Woywodt)

Die südafrikanische Fußballnationalmannschaft wird bei der 30. Austragung des Afrika-Cups vom 17. Januar bis 8. Februar 2015 in Äquatorialguinea vor großen Herausforderungen stehen. In Gruppe C trifft das Team von Coach Ephraim „Shakes“ Mashaba auf die WM-Teilnehmer Algerien und Ghana, die schon der deutschen Fußballnationalmannschaft bei der diesjährigen Weltmeisterschaft in Brasilien größere Probleme bereitete.

Axel Bührmann

© Vom 17. Januar bis 8. Februar 2015 wird zum 30. Mal der Afrika-Cup in Äquatorialguinea ausgetragen. Südafrikas Nationalelf trifft in der „Todesgruppe“ – der Gruppe C – auf Algerien, Ghana und Senegal. (Quelle: flickr/ Axel Bührmann)

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African Nations Championship 2014 – Viertelfinale

In Halbfinalspielen treten Ghana vs. Nigeria und Simbabwe vs. Libyen an. Bafana Bafana steht Wandel bevor

(Autor: Johannes Woywodt)

Rückblickend werden Fans, Zuschauer und Fernsehkommentatoren sagen, dass solche Ereignisse nur im Sport passieren können. Scheinbar aussichtslos liegt ein Sportler oder eine Mannschaft zurück und es gibt keine Anzeichen, dass sich an dieser Aussichtslosigkeit etwas ändern könnte. Doch dann sind es diese kleinen Momente, die wieder Hoffnung und den Glauben an eine Kehrtwende stärken. Eine starke Einzelaktion, die Einwechselung eines neuen Mitspielers oder ein schnelles Tor. Auf einmal scheinen die vorangegangen Fehler vergessen.

    © In den Viertelfinalbegegnungen konnten sich die Mannschaften von Ghana, Nigeria, Simbabwe und Libyen durchsetzen. Am 29. Januar 2014 finden die beiden Halbfinalspiele statt. Unterdessen kündigte Südafrikas Fußballverbandspräsident Danny Jordaan einen Strukturwandel bei Bafana Bafana an.

© In den Viertelfinalbegegnungen konnten sich die Mannschaften von Ghana, Nigeria, Simbabwe und Libyen durchsetzen. Am 29. Januar 2014 finden die beiden Halbfinalspiele statt. Unterdessen kündigte Südafrikas Fußballverbandspräsident Danny Jordaan einen Strukturwandel bei Bafana Bafana an.

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African Nations Championship 2014 – 2./3. Spieltag

Südafrikas Fußballmannschaft Bafana Bafana am Tiefpunkt. Sportminister spricht von „Schande“

(Autor: Johannes Woywodt)

Sie hatten sich viel vorgenommen. Zunächst die Gruppenphase überstehen und dann wären es nur zwei Siege bis zum Finale in Kapstadt gewesen. Dazu der Heimvorteil. Ein zweiter kontinentaler Fußballtitel nach dem Triumph im Afrika-Cup von 1996 schien möglich und das trotz der schlechten Vorbereitung auf das Turnier. Nach einem Auftaktsieg gegen Mosambik (3:1) und einer Punkteteilung (1:1) gegen Mali war die Ausgangslage günstig, um in die nächste Runde einzuziehen. Nur eines durfte die Bafana Bafana nicht – verlieren.

 © Kaum hat der African Nations Championship begonnen, da verpasste die Auswahl Südafrikas schon nach dem zweiten Vorrundenspiel gegen Mali den Einzug ins Viertelfinale. Dann folgte die Niederlage gegen Nigeria. Die Fußball begeisterte Nation ist enttäuscht. (Quelle: flickr/ Gruppo Loccioni)

© Kaum hat der African Nations Championship begonnen, da verpasste die Auswahl Südafrikas schon nach dem zweiten Vorrundenspiel gegen Mali den Einzug ins Viertelfinale. Dann folgte die Niederlage gegen Nigeria. Die Fußball begeisterte Nation ist enttäuscht. (Quelle: flickr/ Gruppo Loccioni)

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African Nations Championship 2014 – 1. Spieltag

Südafrika siegt mit einem 3:1 gegen Mosambik. Bernard Parker schoss Bafana Bafana an Tabellenspitze

(Autor: Johannes Woywodt)

Manchmal sind es nur Bruchteile von Sekunden, die den Fußball attraktiv und unberechenbar machen. Die die Zuschauer in Ekstase versetzen. Ein überraschender Pass mit der Hacke, ein verschossener Elfmeter, ein blitzschneller Reflex oder nur ein Moment des Sehens. Ähnlich dürfte es dem südafrikanischen Fußballprofi Hlompho Kekana beim Eröffnungsspiel der diesjährigen African Nations Championship in Kapstadt ergangen sein.

© Der beim südafrikanischen Erstligisten Kaizer Chiefs unter Vertrag stehende Bernard Parker schoss zwei der drei Tore gegen die Auswahl von Mosambik. Bafana Bafana führt somit gegenwärtig die Gruppe A des African Nations Championships 2014 an.

© Der beim südafrikanischen Erstligisten Kaizer Chiefs unter Vertrag stehende Bernard Parker schoss zwei der drei Tore gegen die Auswahl von Mosambik. Bafana Bafana führt somit gegenwärtig die Gruppe A des African Nations Championships 2014 an.

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African Nations Championship 2014

Laduma! – Anpfiff in Südafrika. Sechzehn Nationalmannschaften treten gegeneinander an

(Autor: Johannes Woywodt)

Fast genau ein Jahr ist vergangen, als Südafrika Mittelpunkt des afrikanischen Fußballs und Austragungsort der kontinentalen Fußballmeisterschaft war. Am Ende des Africa Cup of Nations konnten sich die Super Eagles aus Nigeria zum dritten Mal den Titel als beste Fußballnation Afrikas nach einem 1:0-Finalsieg gegen Burkina Faso sichern. Am kommenden Samstag, den 11. Januar, heißt es Anpfiff zum nächsten großen Fußballturnier am Kap der guten Hoffnung – der African Nations Championship.

    © Vom 11. Januar bis zum 1. Februar 2014 treten in Kapstadt, Polokwane und Mangaung (Bloemfontein) sechzehn afrikanische Nationalmannschaften beim African Nations Championship 2014 gegeneinander an. Ob Bafana Bafana den Einzug ins Finale in Kapstadt schafft, mag niemand prophezeien. (Quelle: flickr/ Ray Goss)

© Vom 11. Januar bis zum 1. Februar 2014 treten in Kapstadt, Polokwane und Mangaung (Bloemfontein) sechzehn afrikanische Nationalmannschaften beim African Nations Championship 2014 gegeneinander an. Ob Bafana Bafana den Einzug ins Finale in Kapstadt schafft, mag niemand prophezeien. (Quelle: flickr/ Ray Goss)

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