Schlagwort-Archive: deutsch-südafrikanische Beziehungen

Freedom Day in der Botschaft Südafrikas

Hunderte Gäste zelebrierten den Nationalfeiertag mit internationalen Gästen mitten in Berlin

(Autor: Ghassan Abid)

Am 27. April 2017 feierte die Botschaft Südafrikas in der Berliner Tiergartenstraße den Nationalfeiertag des Landes – den Freedom Day. Hochrangige Gäste des Auswärtigen Amtes und anderer diplomatischer Vertretungen, der Wirtschaft, Presse und Kultur zelebrierten gemeinsam mit den Gastgebern die ersten demokratischen Wahlen am Kap vor 23 Jahren, aus welchen Nelson Mandela als erster schwarzer Staatspräsident Südafrikas hervorging. Ein Bericht aus dem Botschaftsgebäude.

© Am 27. April wurde in der Botschaft Südafrikas in Deutschland der Freedom Day gefeiert, der an die ersten demokratischen Wahlen am Kap vor 23 Jahren erinnert. Hunderte Gäste erschienen in die diplomatische Vertretung. (Quelle: Privat)

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Wechsel an Botschaft Südafrikas in Berlin

Eher Politiker als Diplomat: Amtszeit von 70-jährigem Makhenkesi A. Stofile endet im Dezember 2015

(Autor: Ghassan Abid)

Makhenkesi A. Stofile ist bereits seit dem Jahr 2011 als Botschafter Südafrikas in Deutschland im Einsatz. Der ehemalige Premierminister der Ostkap-Provinz und spätere Sportminister gilt als eine engagierte, aufrichtige und direkte Person, die Missstände offen anspricht, auch wenn er somit für Verstimmung sorgen könnte. Kurz vor seinem 71. Geburtstag ist nun bekannt geworden, dass Stofile vom Außenministerium zurückgeholt wird.

South African Embassy

© Südafrikas amtierender Botschafter in Deutschland, der Theologe Makhenkesi A. Stofile [links im Bild], wird im Dezember 2015 ans Kap zurückkehren. In seiner rund 5-jährigen Amtszeit hat Stofile viel geleistet. Ghassan Abid, Chefredakteur von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ [rechts im Bild], erlebte eine interessante Persönlichkeit der klaren Worte. (Quelle: South African Embassy)

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In eigener Sache: Eine Million Visits

„SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ erreicht neuen Rekord. Aufruf zur Teilnahme an Gewinnspiel

(2010sdafrika-Redaktion)

Das Online-Medium „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ hat über 1.000.000 Visits verbuchen können. Somit hat sich dieses deutschsprachige Portal zu den deutsch-südafrikanischen Beziehungen als zuverlässige und beliebte Informationsquelle behaupten können. Exklusive Artikel, spannende Stories und informative Beiträge verhalfen uns zu diesem Erfolg. Die Redaktion bedankt sich bei der – durchaus anspruchsvollen – Leserschaft und verspricht, noch tiefgründiger, aktueller und abwechslungsreicher zu berichten.

Celso Flores

© Das im Januar 2010 gegründete Online-Medium „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ konnte heute eine Million Visits verbuchen. Die Redaktion – bestehend aus einem Dutzend Personen – sagt vielen Dank! (Quelle: flickr/ Celso Flores)

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In eigener Sache: Halbe Million Visits

„SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ weiterhin auf Wachstumskurs. Aufruf zur Teilnahme an DVD-Gewinnspiel

(2010sdafrika-Redaktion)

Das Online-Medium „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ hat kürzlich über 500.000 Visits verbuchen können. Somit ist dieses deutschsprachige Webangebot zu den deutsch-südafrikanischen Beziehungen das erfolgreichste seiner Art überhaupt. Exklusive Artikel, spannende Stories und informative Beiträge verhalfen uns zu diesem Erfolg. Die Redaktion bedankt sich bei der – durchaus anspruchsvollen – Leserschaft und verspricht, noch besser, noch schneller und noch interessanter zu werden!

    © Das Online-Medium "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste" konnte die eigene Reichweite stetig ausbauen und immer mehr Medien auf sich aufmerksam machen, trotz enger finanzieller Spielräume. Gestern erreichte diese auf die deutsch-südafrikanischen Beziehungen orientierte Presse über eine halbe Million Visits.

© Das Online-Medium „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ konnte die eigene Reichweite stetig ausbauen und immer mehr Medien auf sich aufmerksam machen, trotz enger finanzieller Spielräume. Gestern erreichte diese auf die deutsch-südafrikanischen Beziehungen orientierte Presse über eine halbe Million Visits.

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Scientology und Südafrikas Behörden

Exklusiv: Sicherheitsbehörden beobachten Machtverlust von Scientology in Deutschland

(2010sdafrika-Redaktion)

Nach der Veröffentlichung des Beitrags „Scientology in Südafrika“ am 24. März 2013 erreichte die Redaktion eine Flut an Mails und Nachrichten, die Scientology entweder als anerkannte Glaubensgemeinschaft beschrieben oder als kommerzielle Sekte einstuften. Mehrere deutsche, schweizerische und österreichische Scientologen verwiesen auf die vollwertige Anerkennung des südafrikanischen Ablegers. Einzelne Dokumente südafrikanischer Behörden zum Rechtsstatus von Scientology, die in Fachforen bereits abrufbar sind, wurden der Redaktion zugespielt.

© Während Scientology in Deutschland an Macht verliert, baut die Organisation in Südafrika ihren Einfluss aus. Aus deutschen Sicherheitskreisen heißt es gegenüber "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste", dass vor allem die Zivilgesellschaft am Kap nun gefragt sei, auf das Gefahrenpotential dieser Sekte hinzuweisen. (Quelle: flickr/ dwinning)

© Während Scientology in Deutschland an Macht verliert, baut die Organisation in Südafrika ihren Einfluss aus. Aus deutschen Sicherheitskreisen heißt es gegenüber „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“, dass vor allem die Zivilgesellschaft am Kap nun gefragt sei, auf das Gefahrenpotential dieser Sekte hinzuweisen. (Quelle: flickr/ dwinning)

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In eigener Sache: Viertelmillion Visits!

Südafrika-Portal weiterhin im Wachstum: Danke! Bücher-Gewinnspiel gestartet

(2010sdafrika-Redaktion)

Im Januar 2010 ist „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“, kurz das Südafrika-Portal, gegründet worden. Ghassan Abid, zum damaligen Zeitpunkt frisch aus Südafrika zurückgekehrt, war von der Motivation beseelt, mehr Wissen über Land und Leute der deutschsprachigen Öffentlichkeit anzubieten.

    © "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste", kurz: Südafrika-Portal, hat heute die Viertelmillion-Visits-Grenze geknackt. Das Online-Medium konnte in den letzten Jahren stetig an redaktioneller Qualität und Quantität deutlich zulegen: 43.332 Visits in 2010, 61.573 Visits in 2011 und 105.428 Visits in 2012. Das Team des Südafrika-Portals sagt vielen Dank!

© „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“, kurz das Südafrika-Portal, hat heute die Viertelmillion-Visits-Grenze geknackt. Das Online-Medium konnte in den letzten Jahren stetig an redaktioneller Qualität und Quantität deutlich zulegen: 43.332 Visits in 2010, 61.573 Visits in 2011 und 105.428 Visits in 2012. Das Team des Südafrika-Portals sagt vielen Dank!

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Herzlichen Glückwunsch Madiba!

Südafrika feiert Mandelas 94. Geburtstag: Freude und Melancholie als zwei Seiten einer Medaille

(Autor: Ghassan Abid)

Am heutigen 18. Juli 2012, also einen Tag nach dem Ehrentag von Bundeskanzlerin Angela Merkel, feiert Südafrikas Nationheld Nelson Mandela seinen 94. Geburtstag.  Ganz still und mit wenig Lärm in seinem Haus in Qunu. Doch tatsächlich feiert vielmehr Südafrika den Geburtstag seiner Ikone. Bereits am 11. Juli 2012 besuchte Präsident Jacob Zuma das personifizierte Symbol des demokratischen Südafrikas im Eastern Cape. Gegenüber der Presse machte Zuma deutlich, dass Mandela in guter gesundheitlicher Verfassung sei. Jedoch schaut eine gesamte Nation mit gemischten Gefühlen in die Zukunft des Landes. Freude und Melancholie erweisen sich vor allem in diesem Jahr als zwei Seiten einer Medaille.

© Nelson Mandela ist Südafrikas Nationalheld schlechthin. Er gilt als bescheiden, gemeinwohlorientiert und ehrlich. Der Afrikanische Nationalkongress ist - so die mehrheitliche Auffassung der südafrikanischen Presse - seinem Idol im Großen und Ganzen nicht gefolgt. Nach dem Tod Mandelas erwartet das Land eine seelische Belastung und somit die Auflösung der letzten Hoffnung. Die großen Medienhäuser und die Regierung haben bereits Mandela-Abschiedspläne entworfen. (Quelle: flickr/ The Presidency of the Republic of South Africa)

© Nelson Mandela ist Südafrikas Nationalheld schlechthin. Er gilt als bescheiden, gemeinwohlorientiert und ehrlich. Der Afrikanische Nationalkongress ist – so die mehrheitliche Auffassung der südafrikanischen Presse – seinem Idol im Großen und Ganzen nicht gefolgt. Nach dem Tod Mandelas erwartet das Land eine seelische Belastung und somit die Auflösung der letzten Hoffnung. Die großen Medienhäuser und die Regierung haben bereits Mandela-Abschiedspläne entworfen. (Quelle: flickr/ The Presidency of the Republic of South Africa)

Letztendlich war Mandela ganze 27 Jahre in Gefangenschaft. Sein Kampf gegen die Apartheid bescherte dem zielstriebigen Juristen bei der schwarzen Mehrheitsgesellschaft einen enormen Popularitätsbonus, während er durch das Rassentrennungsregime zum Staatsfeind-Nummer 1 erklärt wurde. Im Westen erhielt Mandela den Status eines Terroristen; in den USA sogar bis ins Jahr 2008 hinein. Mit Walter Sisulu, Oliver Tambo und anderen Persönlichkeiten formierte Mandela die ANC-Jugendliga, die für einen militanten Kampf gegen das Unrechtsregime einstanden.

1961 leitete er schließlich den bewaffneten Arm des ANC, die “Umkhonto We Sizwe”. Im Rivonia-Prozesses von 1964 wurde Mandela mit Walter Sisulu, Denis Goldberg, Govan Mbeki, Ahmed Kathrada, Raymond Mhlaba, Elias Motsoaledi und Andrew Mlangeni wegen terroristischen Aktivitäten zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Diese sitzte er hauptsächlich auf der Gefangenen-Insel Robben Island vor Kapstadt ab. Am 11. Februar 1990 ist Nelson Mandela schließlich aus der Haft entlassen worden. Am 10. Mai 1994 wurde er schließlich das erste schwarze Staatsoberhaupt Südafrikas. In seiner rund fünfjährigen Amtszeit setzte er sich für die nationale Versöhnung zwischen Weißen, Schwarzen, Coloureds sowie Asiaten ein. Die Rugby-Weltmeisterschaft von 1995 nutzte er medienwirksam für diesen Dialogprozess. Bereits 1993, also vor Beginn seiner Präsidentschaft, ist Mandela gemeinsam mit Frederik Willem de Klerk mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden.

Mehrere interviewte Persönlichkeiten der deutsch-südafrikanischen Beziehungen haben gegenüber „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ ihre persönliche Begegnung mit Mandela erläutert. Während Priester Stefan Hippler dieses Erlebnis als einprägsamen Moment beschrieb, hat Fotograf Jürgen Schadeberg den charismatischen Südafrikaner in eindrucksvollen Bildern verewigt.

Eine gesamte Republik schaut am heutigen Tag mit gemischen Gefühlen nach Qunu. Politiker wie Nelson Mandela sind im gegenwärtigen ANC-Gespann die absolute Rarität. Bescheidenheit, Ehrlichkeit und das Einstehen für gemeinwohlorientierte Ideale sind in Anbetracht des von Korruption gebeuteten Südafrikas kaum mehr in Partei & Staat anzutreffen. Vor allem der ANC stolpert von einem in den nächsten Skandal hinein. Die Presse des Landes befürchtet durch die geplanten ANC-Regulierungsvorhaben eine Einschränkung der Pressefreiheit, während im Ausland die Euphorie aus den frühen 90er Jahren nun sichtlich verflogen ist.

Nelson Mandela traf Bundeskanzler Gerhard Schröder in Baden-Baden im Jahr 2001. 6 Jahre später besuchte Bundeskanzlerin Angela Merkel die Ikone am Kap. International wird Madiba für das Einstehen für Ideale geschätzt.

Mandelas Geist scheint sich wie ein schützender Schleier über sein Volk zu legen. Doch wenn die größte Hiobsbotschaft der Nation, der Tod Madibas, durch die Eilticker der Presseagenturen durchsickern wird, verliert der einfache Bürger auf den Straßen seine womöglich letzte Hoffnung in die Politik. Mehrere Journalisten haben gegenüber „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ bestätigt, dass sämtliche großen Medienhäuser und auch die Regierung über Mandela-Abschiedspläne verfügen. Großes Programm erwartet dann den TV-Zuschauer, den Bürger … und die Welt. Bereits im Vorfeld ehrt man diese Ikone. Öffentliche Plätze, Brücken und Straßen erhalten den Mandela-Namenszusatz. Ebenso werden die südafrikanischen Geldscheine mit dem Abbild Mandelas verziert. Die letzten Anzeichen eines Lichtblicks in die eigene Staatsführung könnte sich in der Post-Mandela-Ära komplett in Luft auflösen. Nun ja, sie – die Hoffnung – ist die schöne Erinnerung an die Zukunft, wie es der französische Philosoph Gabriel Marcel mal zum Ausdruck brachte. Das südafrikanische Volk wird neue Vorbilder brauchen. Ob es diese bekommt, hängt in erster Linie von ihr selbst ab.