Schlagwort-Archive: Deutsche Botschaft

30.000 Visa-Anträge pro Jahr aus Südafrika

Deutsche Auslandsvertretungen in Pretoria und Kapstadt erreichen Auslastung bei Visa-Bearbeitung

(2010sdafrika-Redaktion)

Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ ist darüber informiert worden, dass die Kapazitätsauslastung an den Visa-Stellen der deutschen Auslandsvertretungen in Südafrika mittlerweile erreicht sei. Mit dem bisherigen Personal an der Deutschen Botschaft Pretoria und am Generalkonsulat Kapstadt könne man die Anträge nicht zügig bearbeiten, heißt es. Tatsächlich hatte die Deutsche Botschaft vor Ort via Facebook das hohe Arbeitspensum bereits öffentlich bestätigt, jedoch den entsprechenden Eintrag wieder gelöscht.

© Nach Angaben des Auswärtigen Amtes werden jedes Jahr rund 30.000 Visa von den deutschen Visa-Stellen in Südafrika erteilt. Informellen Quellen zufolge haben die Visa-Stellen in Kapstadt und Pretoria ihre Auslastung bereits erreicht. Tatsächlich verzögert sich die Bearbeitung der Visa-Anträge. (Quelle: photothek/ Auswärtiges Amt)

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Vorwurf des „Racial Profilings“ vom Tisch

Untersuchungen zur Bundespolizei-Kontrolle von Namibias Polizeichef Sebastian Ndeitunga abgeschlossen

(2010sdafrika-Redaktion)

Der Fall um die Polizeikontrolle des namibianischen Polizeichefs und gleichzeitigen INTERPOL-Vizepräsidenten Sebastian Ndeitunga am Flughafen Frankfurt/ Main vom 02.10.2016 hat hohe Wellen im politischen Berlin geschlagen. Denn der Namibianer fühlte sich von der Bundespolizei rassistisch behandelt. Der Vorwurf des „Racial Profilings“ stand im Raum. Nun sind die internen Untersuchungen abgeschlossen. Ein Fehlverhalten konnte nicht festgestellt werden, teilt das Auswärtige Amt auf eine Anfrage der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ mit.

metropolico-org

© Die internen Untersuchungen zum Rassismus-Vorwurf des namibianischen Polizeichefs gegen die Bundepolizei am Flughafen Frankfurt/ Main sind abgeschlossen. Demnach konnte kein Fehlverhalten bei der Passkontrolle festgestellt werden, teilt das Auswärtige Amt auf Anfrage mit. (Quelle: flickr/ Metropolico)

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Bundespolizisten in Südafrika im Einsatz

Dokumenten- und Visumberater decken gefälschte Dokumente auf und beraten Luftfahrtunternehmen

(2010sdafrika-Redaktion)

Die Bundespolizei mit ihren rund 40.000 Beschäftigten untersteht dem Bundesministerium des Innern. Zu ihren wichtigsten Aufgaben zählen der Grenzschutz, die Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität sowie die Bahn- und Luftsicherheit. Ferner bewachen die Bundespolizisten die Verfassungsorgane des Bundes und Bundesministerien gegen mögliche Störungen und Gefahren. Doch auch im Ausland ist die Sicherheitsbehörde tätig. In Südafrika sind zurzeit zwei Mitarbeiter im Einsatz.

Bundespolizei

© Gegenwärtig befinden sich zwei Bundespolizisten als sogenannte Dokumenten- und Visumberater in Südafrika. Sie überprüfen Dokumente auf ihre Echtheit, schulen Luftfahrtunternehmen bei den Einreise- und Visabestimmungen und tauschen sich mit dem BKA-Beamten vor Ort aus. (Quelle: Bundespolizei)

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Von Unterhalt bis Kindesentführung nach Südafrika

Im Interview mit Heinz-Josef Friehe, Präsident des Bundesamts für Justiz, zur bilateralen Kooperation

(Autor: Ghassan Abid)

    © Heinz-Josef Friehe ist der Präsident des Bundesamts für Justiz, das unter anderem für die Verfolgung von Unterhaltsansprüchen und Kindesentführungen im Ausland zuständig ist. Im Interview mit der Redaktion von "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste" thematisiert der Behördenleiter die Zusammenarbeit mit dem Partnerland Südafrika und macht ferner Vorschläge für die Verbesserung der bilateralen Kooperation. (Quelle: Bundesamt für Justiz)

© Heinz-Josef Friehe ist der Präsident des Bundesamts für Justiz, das unter anderem für die Verfolgung von Unterhaltsansprüchen und Kindesentführungen im Ausland zuständig ist. Im Interview mit der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ thematisiert der Behördenleiter die Zusammenarbeit mit dem Partnerland Südafrika und macht ferner Vorschläge für die Verbesserung der bilateralen Kooperation. (Quelle: Bundesamt für Justiz)

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ den Präsidenten des Bundesamts für Justiz, Herrn Heinz-Josef Friehe. Ihre Bundesbehörde ist als zentrale Behörde für die grenzüberschreitende Durchsetzung von Unterhalt zuständig. Wie viele Mitarbeiter in der Abteilung II beschäftigen sich aktuell mit der Thematik Auslandsunterhalt?

Antwort: Zunächst danke für Ihr Interesse am Bundesamt für Justiz! Von unseren über 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind es immerhin rund 50, die sich um den Auslandsunterhalt kümmern.

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Ermittlungen im Mordfall Gemballa ruhen

Exklusiv: Staatsanwaltschaft Stuttgart scheitert mit Rechtshilfeersuchen an Südafrika

(Autor: Ghassan Abid)

Die Leiche des Leonberger Autotuners und Unternehmers Uwe Gemballa wurde am 28. September 2010 – eingewickelt in Plastikfolie – westlich von Pretoria gefunden. Dreieinhalb Jahre nach dem Mord konnte bisweilen keine offizielle Anklage erhoben werden. Nun ist bekannt geworden, dass die Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Hauptverdächtigen Radovan Krejcir ruhen mussten.

© Im Mordfall des deutschen Autotuners Uwe Gemballa, dessen Leiche am 28. September 2010 unweit der südafrikanischen Hauptstadt entdeckt wurde, kommen die Ermittlungen nicht voran. Wie die Redaktion von "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste" exklusiv erfahren hat, ruhen die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen den Hauptverdächtigen Radovan Krejcir. Die südafrikanischen Behörden wirken nicht mit. (Quelle: flickr/ AutotunerStuttgart)

© Im Mordfall des deutschen Autotuners Uwe Gemballa, dessen Leiche am 28. September 2010 unweit der südafrikanischen Hauptstadt entdeckt wurde, kommen die Ermittlungen nicht voran. Wie die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ exklusiv erfahren hat, ruhen die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen den Hauptverdächtigen Radovan Krejcir. Die südafrikanischen Behörden wirken nicht mit. (Quelle: flickr/ AutotunerStuttgart)

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Long Live Nelson Mandela!

Ein Gastbeitrag von Dieter W. Haller, deutscher Botschafter in der Republik Südafrika von 2007-2011

(Ein Exklusiv-Artikel des Diplomaten Dieter W. Haller)

– MANDELA-Spezial –

© Dieter W. Haller befindet sich zurzeit in Johannesburg und nahm als Privatperson an den Trauerfeierlichkeiten von Nelson Mandela teil. Der Diplomat war von 2007 bis 2011 Deutschlands Botschafter in der Republik Südafrika. Für die Redaktion von "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste" verfasste Haller einen Exklusiv-Gastbeitrag zu Madiba. (Quelle: Auswärtiges Amt)

© Dieter W. Haller befindet sich zurzeit in Johannesburg und nahm als Privatperson an den Trauerfeierlichkeiten von Nelson Mandela teil. Der Diplomat war von 2007 bis 2011 Deutschlands Botschafter in der Republik Südafrika. Für die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ verfasste Haller einen Exklusiv-Gastbeitrag zu Madiba. (Quelle: Auswärtiges Amt)

Südafrika trauert und die ganze Welt trauert mit. Wir alle spüren: Hier geht ein einmaliger Mensch, ein ganz „Großer“ des 20. und 21. Jahrhunderts.

Überwältigende Beischeidenheit, feste Hartnäckigkeit, visonärer Pragmatismus, vor allem aber sein unbändiger Sinn für Gerechtigkeit und Versöhnung werden unauslöschlich mit Mandela verbunden bleiben. Mit dieser Haltung hat er dem so lange gespaltenen und zerrissenen Land am Kap Einheit und Freiheit gebracht. Er hat damit auch den Weg für eine gedeihliche Entwicklung auf dem ganzen afrikanischen Kontinent geebnet.

Mandelas Humanismus werden für immer Vermächtnis und Auftrag an die Nachgeborenen bleiben.

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Polizisten des Bundes in Südafrika

Bundeskriminalamt und Bundespolizei in Pretoria und in Johannesburg im Einsatz

(2010sdafrika-Redaktion)

Das Bundeskriminalamt (BKA) und die Bundespolizei sind nicht nur innerhalb der Grenzen Deutschlands, sondern längst auch im Ausland tätig. Einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linkspartei – Drucksache 17/13437 vom 10.05.2013 – ist zu entnehmen, dass Polizisten des Bundes auch am Kap dauerhaft präsent sind.

© Das Bundeskriminalamt in Wiesbaden und die Bundespolizei in Potsdam sind beide mit jeweils einem Beamten in Südafrika vertreten, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linkspartei. (Quelle: Bundespolizei)

© Das Bundeskriminalamt in Wiesbaden und die Bundespolizei in Potsdam sind beide mit jeweils einem Beamten in Südafrika vertreten, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linkspartei. (Quelle: Bundespolizei)

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