Schlagwort-Archive: Deutschland

Mercedes testet autonomes Fahren in Südafrika

Fahrassistenzsysteme von erprobter S-Klasse-Limousine mit Fokus auf Kapstädter Fußgängererkennung

(2010sdafrika-Redaktion)

In welchem Land auf dem Globus kann das autonome bzw. automatisierte Fahren besser getestet werden als in Südafrika, dachte sich Mercedes-Benz. Denn der Straßenverkehr am Kap erweist sich zu Testzwecken als besonders geeignet. „Unterschiedliche Straßenbeläge, Wildtiere auf der Landstraße und viele Fußgänger, die oft völlig überraschend die Fahrbahn überqueren“, begründeten die Standortentscheidung des Stuttgarter Automobilkonzerns. Aus diesem Grund wurde unter dem Konzept „Intelligent World Drive“ ein Erprobungsfahrzeug aus der S-Klasse ans Kap der guten Hoffnung entsendet.

© Unter dem Konzept „Intelligent World Drive“ testet Mercedes-Benz mit einem Erprobungsfahrzeug der S‑Klasse automatisierte Fahrfunktionen auf fünf Kontinenten. Im Dezember 2017 schickte der Stuttgarter Automobilkonzern die Test-Limousine nach Südafrika, konkret in die Westkap-Provinz. (Quelle: Daimler)

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115 Minuten erstklassiges Live-Entertainment

Kuba-Tanzspektakel „Ballet Revolución“ begeistert deutsches Publikum auf höchstem Niveau

(Autor: Ghassan Abid)

Das Tanzspektakel „Ballet Revolucn“ ist wieder da. Seit dem zweiten Weihnachtstag touren die kubanischen Tänzer und Sänger wie im Jahr zuvor durch die Städte Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Auf der aktuellen Tour erwartet das Publikum ein neues und vor allem vielfältiges Programm, bestehend aus neuen Choreografien, neuem Lichtdesign, neuen Songs und neuen Kostümen. Die Tanzshow in Kombination mit feuriger Live-Musik erweist sich als absolutes Event-Highlight. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ war bei der Premiere im Berliner Admiralspalast dabei.

© Ein Hauch Kubas mitten in Berlin: Das Tanzspektakel „Ballet Revolución“ ist erneut auf Tournee in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Publikum im Admiralspalast zeigte sich vom erstklassigen Entertainment des australischen Choreografen Aaron Cash begeistert. (Quelle: Johan Persson)

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Nomfusi kommt erneut nach Deutschland

Afro-Soul-Jazz-Sängerin aus Südafrika veröffentlicht neues Album „African Day“ und geht auf Tournee

(2010sdafrika-Redaktion)

Nomfusi Gotyana ist eine kleine Frau mit großer Stimme. Die aus dem ärmlichen Township Kwazakhele bei der Hafenstadt Port Elizabeth stammende Künstlerin ist sowohl national als auch international als feurige Afro-Soul-Jazz-Sängerin bekannt. Mehrfach trat sie bereits in Europa auf. Ihre Shows erfreuen sich einer großen Beliebtheit beim Publikum. Am 20. Februar 2017 wird ihr neues Album „African Day“ in Deutschland veröffentlicht. Im Anschluss folgt die dazugehörige Deutschland-Tournee.

José Carlos

© Die aus Südafrika stammende Sängerin Nomfusi wird am 20. Februar 2017 ihr drittes Album „African Day“ im deutschen Handel veröffentlichen. Im März folgt dann ihre dazugehörige Deutschland-Tournee in Städten wie München, Hamburg und Berlin. (Quelle: flickr/ José Carlos)

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Verbannung von Rihanna, Beyoncé & Coldplay

90-Prozent-Quote bei staatlichen Radiosendern. Einheimische Songs zur Stärkung der eigenen Kultur

(2010sdafrika-Redaktion)

Die öffentlich-rechtlichen Radiosender spielen ab sofort fast nur noch Musik aus Südafrika. Mit der sogenannten 90-Prozent-Quote werden ausländische Songs wie von Rihanna, Beyoncé oder Coldplay nahezu komplett aus dem Sendeprogramm verbannt. Den Menschen am Kap sollen mit diesem Vorstoß die eigene Kultur und die unterschiedlichen lokalen Sprachen nähergebracht werden, hießt es von der staatlichen Rundfunkgruppe SABC.

Andrea Labate

© Chris Martin, Frontsänger der britischen Band „Coldplay“ [im Bild], wird ab sofort in Südafrika kaum mehr zu hören sein. Denn er wie alle anderen ausländischen Künstler werden im Rahmen der 90-Prozent-Quote aus dem staatlichen Rundfunk nahezu verbannt. (Quelle: flickr/ Andrea Labate)

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Afro-kubanisches Temperament in Berlin

Kubanische Tanzsensation „Ballet Revolución“ sorgt im Admiralspalast für feurige Stimmung

(Autor: Ghassan Abid)

Es ist nicht lange her, dass die in Mannheim ansässige Eventagentur „BB Promotion“ mit der Kuba-Tanzshow „Soy de Cuba“ ein gewaltiger Entertainment-Coup gelungen ist. Das deutsche Publikum zeigte sich begeistert und kriegte dem eigenen Anschein nach nicht genug von den Rhythmen Kubas wie dem Mambo, Salsa und Reggaeton. Nur wenige Monate später bietet die Agentur mit „Ballet Revolución“ zum erneuten Mal ein lateinamerikanisches Tanzspektakel an, das sich von „Soy de Cuba“ in mehrfacher Hinsicht unterscheidet.

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© Die Kuba-Tanzsensation „Ballet Revolución“ ist zurzeit in Berlin und im Anschluss in weiteren Städten in Deutschland und in Österreich zu sehen. Die Darbietung von klassischem Ballet, zeitgenössischem Ausdruckstanz und frechen Hip-Hop-Elementen begeistert das Publikum. (Quelle: Nilz Böhme)

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Der Jahresrückblick

Südafrika 2015 – eine wehrhafte Zivilgesellschaft und international scharf kritisierte Regierung

(Autor: Ghassan Abid)

Ob die Niederlage Bafana Bafanas beim Afrika-Cup in Äquatorialguinea, die fremdenfeindlichen Ausschreitungen in Johannesburg bzw. Durban und die Staatsaffäre um den Rausschmiss des Finanzministers Nhlanhla Nene. Nicht zu vergessen die Fluchthilfe für den Sudan-Präsidenten Omar al-Baschir. Südafrika sorgte für erhebliche Negativschlagzeilen. Internationale Medien und ausländische Regierungen kritisierten Pretoria scharf. Zudem reagierten die Börsen verunsichert. Insofern war 2015 kein einfaches, jedoch ein bedeutsames Jahr für Südafrika. Ein Rückblick an Silvester.

Felix Montino

© Wieder geht ein Jahr zu Ende. 2015 war ein erlebnisreiches und gleichzeitig besorgniserregendes Jahr für Südafrika. Jedoch wurde zum ersten Mal deutlich, dass die Bevölkerung am Kap wehrhaft ist. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ wünscht einen guten Rutsch ins neue Jahr! (Quelle: flickr/ Felix Montino)

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Südafrikas Präsident in Deutschland erwartet

Jacob Zuma kommt auf Einladung von Bundeskanzlerin Merkel nach Berlin. Beziehungen wiederbeleben

(Autor: Ghassan Abid)

Aus südafrikanischen Regierungskreisen ist die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Ende Oktober über den bevorstehenden Besuch von Südafrikas Staatspräsident Jacob Zuma in Deutschland informiert worden. Demnach habe Bundeskanzlerin Angela Merkel ihren 73-jährigen Amtskollegen nach Berlin eingeladen. Wenige Tage später bestätigte schließlich das Präsidialamt in einer Erklärung, dass Zuma am 10. November 2015 in Berlin eintreffen werde.

GovernmentZA

© Am 10. November 2015 wird Südafrikas Präsident Jacob Zuma auf Einladung von Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Berlin kommen. Beide Regierungschefs werden die bilaterale und multilaterale Zusammenarbeit zwischen Berlin und Pretoria einer Überprüfung unterziehen. Denn längst hat Südafrika seine Kooperationen zugunsten von China und Russland ausgerichtet. (Quelle: flickr/ GovernmentZA)

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