Schlagwort-Archive: Deutschlandpremiere

Musical „Carmen La Cubana“

Klassisches Opernstück trifft auf kubanische Revolution. Ausverkauf im Berliner Admiralspalast

(Autor: Ghassan Abid)

Die in Mannheim ansässige Eventagentur „BB Promotion“ hat sich in den letzten Jahren auf die Organisation von afro-kubanischen Shows spezialisiert. Allen voran mit „Soy de Cuba“, „The Bar at Buena Vista“ und „Ballet Revolución“ gelang es „BB Promotion“ ein Hauch von afro-lateinamerikanischer Kultur nach Europa zu bringen. Das Publikum zeigte sich stets begeistert. Mit dem neuen Musical „Carmen La Cubana“ wird versucht, an diese Tradition anzuknüpfen. Hierbei kooperiert die Agentur mit dem Pariser Théâtre du Châtelet.

© Die Kuba-Show „Carmen La Cubana“ findet zurzeit im Berliner Admiralspalast statt. Die ursprüngliche Oper „Carmen“ von Georges Bizet hat eine Neuinterpretation erfahren, die die kubanische Revolution in den Mittelpunkt der Aufführung rückt. (Quelle: BB Promotion/ Johan Persson)

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Südafrikas Comedy-Star Trevor Noah

Der Auftritt im Quatsch Comedy Club in Berlin war einer voller Erfolg – und gleichzeitig erst der Anfang

(2010sdafrika-Redaktion)

Am 15. Januar 2014 trat der südafrikanische Comedian Trevor Noah im Quatsch Comedy Club Berlin von Thomas Hermann auf. Bei seiner Deutschlandpremiere präsentierte er die Show „The Racist“ – in englischer Sprache wohlbemerkt. Und trotzdem gelang dem Südafrikaner der Ausverkauf. Schon Wochen vor dem Auftritt gab es keine Karten mehr zu kaufen.

© Der in Soweto aufgewachsene Comedian Trevor Noah ist ein Star in der südafrikanischen Comedyszene. Mitte Januar 2014 trat er zum ersten Mal in Deutschland mit einem englischen Programm im Quatsch Comedy Club Berlin auf. Die Nachfrage war groß. Noah wird mit Sicherheit nochmal nach Deutschland kommen. (Quelle: flickr/ Dinilohlanga Mekuto)

© Der in Soweto aufgewachsene Comedian Trevor Noah ist ein Star in der südafrikanischen Comedyszene. Mitte Januar 2014 trat er zum ersten Mal in Deutschland mit einem englischen Programm im Quatsch Comedy Club Berlin auf. Die Nachfrage war groß. Noah wird mit Sicherheit nochmal nach Deutschland kommen. (Quelle: flickr/ Dinilohlanga Mekuto)

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Nelson Mandela: Accused #1

Britische Doku sorgte für Aufregung: „Die CIA ist für die Verhaftung von Nelson Mandela verantwortlich“

(2010sdafrika-Redaktion)

In der britischen Dokumentation „Nelson Mandela: Accused #1“ wird der Rivonia-Prozess – in dessen Folge mehrere namhafte ANC-Größen wie Nelson Mandela, Walter Sisulu und Govan Mbeki zu langen Haftstrafen verurteilt wurden – mit teilweise neuen Erkenntnissen beleuchtet. Demnach sind die CIA und ihre Verbündeten für die Verhaftung von Nelson Mandela verantwortlich. Mit der Weitergabe von Informationen an den südafrikanischen Geheimdienst ist die Festnahme erst möglich geworden. Gestützt wird diese These auf eine Aussage von Gerard Ludi, ehemaliger Geheimdienstagent des Apartheidsregime. Das Publikum zeigte sich bei der Deutschlandpremiere dieser Doku entsetzt.

© Am 29. September 2013 sorgte ein O-Ton bei der Deutschlandpremiere der britischen Doku "Nelson Mandela: Accused #1" im Kino in den Hackeschen Höfen für Aufregung. Gerard Ludi, ehemaliger Geheimdienstagent des Apartheidsregime, beschuldigte die CIA und ihre Verbündeten, die Verhaftung Nelson Mandelas mit der Weiterleitung von Informationen erst möglich gemacht zu haben. Die Doku ist im deutschsprachigen Raum bislang nicht erhältlich.

© Am 29. September 2013 sorgte ein O-Ton bei der Deutschlandpremiere der britischen Doku „Nelson Mandela: Accused #1“ im Kino in den Hackeschen Höfen für Aufregung. Gerard Ludi, ehemaliger Geheimdienstagent des Apartheidsregime, beschuldigte die CIA und ihre Verbündeten, die Verhaftung Nelson Mandelas mit der Weiterleitung von Informationen erst möglich gemacht zu haben. Die Doku ist im deutschsprachigen Raum bislang nicht erhältlich. (Quelle: Wikimedia)

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Filmkritik „Orania – Der Film“

Eine Afrikaaner-Gemeinschaft, zwischen Selbstbestimmung und Ausgrenzung

(Autor: D. Tamino Böhm)

In Orania, einem 1.000 Einwohnerdorf in Südafrika, leben ausschließlich Buren, die sich selbst verwalten und versorgen. Sie streben einen Volksstaat nach dem Vorbild einiger Versuche aus den 1990er Jahren an. Im Juni dieses Jahres läuft die gleichnamige Dokumentation „Orania“ in den deutschen Kinos an, in der Regisseur Tobias Lindner versucht, die Stimmung im Dorf festzuhalten. „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ war bei der Deutschlandpremiere am 23. April im Filmtheater Friedrichshain dabei.

© Filmsequenz aus “Orania – Der Film”.

© Filmsequenz aus “Orania – Der Film”.

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