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Kenako-Festival 2013 verabschiedet sich

Verantwortlichkeiten, Effektivität und Einflussnahme. Streitgespräche auf dem größten Afrika-Festival in Berlin

(2010sdafrika-Redaktion)

Vom 23. bis 26. Mai 2013 fand die zweite Auflage des Kenako-Festivals am Berliner Alexanderplatz statt. Tausende Gäste lauschten afrikanischer Musik, probierten afrikanische Speisen und wirkten bei Diskussionen mit Afrika-Experten mit. Ghassan Abid, Chefredakteur von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“, moderierte die Veranstaltung „Deutsch-afrikanische Zusammenarbeit“ und trat bei der Podiumsdiskussion „Die Afrikanische Union: ein Papiertiger?“ als Referent auf. Zwei Berichte zu beiden Podien.

    © Auf dem Kenako-Festival 2013 wurde viel gestritten über die Gegenwart, die Zukunft und das westliche Engagement in Afrika. Afrika-Experten der nördlichen und südlichen Hemisphäre diskutierten, teilweise emotional, über die Chancen und Risiken auf dem aufstrebenden Kontinent. Kritisiert wurde von allen Teilnehmern, dass die deutschen Medien zu negativ über Afrika berichten. Auch der persönliche Afrikabeauftragte der Bundeskanzerlin, Günter Nooke, nahm auf dem Festival an der Debatte teil. Im Bild ist Nooke mit Ghassan Abid, Chefredakteur von "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste", zu sehen.

© Auf dem Kenako-Festival 2013 wurde viel gestritten über die Gegenwart, die Zukunft und das westliche Engagement in Afrika. Afrika-Experten der nördlichen und südlichen Hemisphäre diskutierten, teilweise emotional, über die Chancen und Risiken auf dem aufstrebenden Kontinent. Kritisiert wurde von allen Teilnehmern, dass die deutschen Medien zu negativ über Afrika berichten. Auch der Persönliche Afrikabeauftragte der Bundeskanzlerin, Günter Nooke, nahm auf dem Festival an der Debatte teil. Im Bild ist Nooke mit Ghassan Abid, Chefredakteur von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“, zu sehen.

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KENAKO Festival – Afrika in Berlin

WM 2010-Slogan für Südafrika bringt den Berliner Alexanderplatz im Juni zum stimmungsvollen Beben

(2010sdafrika-Redaktion)

Auf dem Alexanderplatz tummeln sich Menschen in einer farbenfrohen Pracht typisch Afrikas. Workshops, Diskussionen, Musik und Tänze füllen ihn. Menschen verschiedener Nationen tauschen sich aus und lernen sich kennen. Ein Traum? Ausgeträumt! Das „KENAKO Festival – Afrika in Deutschland“ belebt den großen Berliner Standort vom 08. Juni bis 10. Juni 2012.

Mehrere Künstler aus den verschiedensten Winkeln Afrikas werden in Berlin auftreten und die Hauptstadt zum Beben bringen.

Ich will schon seit langem ein großes Afrikafestival in Berlin veranstalten. Es soll nicht nur das Leben im globalen Süden, oder Problematiken aufzeigen, es soll vor allem das Leben für Afrikaner in Deutschland zeigen“, erklärt der Projektleiter Hervé Tcheumeleu von dem Afrika Medienzentrum und Leiter des LoNam-Verlags.

Der Titel der Veranstaltung greift den Slogan der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika auf: Ke Nako – es ist an der Zeit! Das Festival soll dazu beitragen, das Lebensgefühl der AfrikanerInnen in Deutschland erlebbar zu machen, zu Gesprächen anregen, Kontakte zwischen AfrikanerInnen und Deutschen, sowie auch untereinander schaffen und weiterentwickeln und dadurch gegenseitigen Respekt und Verständnis fördern. Denn das Bild Afrikas zeichnet sich für viele Menschen in Deutschland durch Hunger, Kriege und Korruption aus. Die Organisatoren geben diesem Klischee contra und setzen diesem ein differenziertes Bild Afrikas und der in Deutschland lebenden Afrikaner entgegen.

© Logo "KENAKO Festival – Afrika in Deutschland" vom 8. Juni bis 10. Juni 2012 in Berlin.

© Logo „KENAKO Festival – Afrika in Deutschland“ vom 8. Juni bis 10. Juni 2012 in Berlin.

Ein Ziel des Festivals ist die Einbeziehung entwicklungspolitischer Fragestellungen, von Themen des globalen Lernens und der Nord-Süd-Beziehungen über die Integrationsproblematik afrikanischer Migranten bis hin zu einem Bundestreffen in Deutschland lebender Afrikaner.

Bei dem dreitägigen Festival werden Podiumsdiskusionen und Workshops angeboten, Künstler und Musiker zeigen einen Teil der Kultur der Afrodeutschen und Afrikaner. Andere Schwerpunkte finden sich im globalen Lernen und politischer Bildung, sowie Integration und Lebenswirklichkeit von Afrikanern in Deutschland.

Über euren Besuch würden wir uns sehr freuen!!! Kein Eintritt.