Schlagwort-Archive: Drogenschmuggel

Hells Angels MC im Zerwürfnis

Old-School-Rocker und Nomads Turkey im klubinternen Wettbewerb um globalen Einfluss – eine Analyse

(Autoren: 2010sdafrika-Redaktion, Ghassan Abid)

Bei der Organisierten Kriminalität (OK) geht es stets darum, Macht zu erwerben und diese auszubauen. Dementsprechend bedient man sich diverser Einflussmöglichkeiten, etwa dem Abschluss von Bündnissen. Beim Hells Angels MC ist der klubinterne Machtkampf zwischen deutschen Old-School-Rockern und jungen Nomads Turkey-Anhängern weiterhin voll im Gange, beobachten Ermittler. Nach der Gewalteskalation im vergangenen Jahr bedienen sich nun beide Streitparteien verstärkt der Diplomatie. Deutsche und Türken versuchen jeweils ihre Kontakte dauerhaft an sich zu binden. Denn nur wer seinen Einfluss nachhaltig geltend machen kann, wird den Machtkampf langfristig gewinnen können.

HAMC Bosse

© Old-School-Rocker vs. Nomads Turkey: Der klubinterne Wettbewerb um Bündnispartner ist derzeit voll im Gange, trotz der Schlappe der deutschen Hells Angels zum Ende vergangenen Jahres. Die Anhänger von Frank Hanebuth, ehemaliger Charter-Präsident Hannovers und Old-School-Führungsperson, sowie von Necati „Neco“ Arabaci, Nomads Turkey-Präsident in Izmir, haben den Kurs der Diplomatie eingeschlagen. Beide Lager versuchen ihren Einfluss auszuweiten. (Quelle: Privat)

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Rockergewalt erreicht Südafrika

Mitglieder des Gypsy Joker MC attackieren Mitarbeiter einer Tankstelle. Medien schrecken auf

(Autor: Ghassan Abid)

Am Freitag, den 28. November 2014, ereignete sich in Witbank eine körperliche Auseinandersetzung, die aufgrund der Tatbeteiligten in die Geschichte Südafrikas eingehen wird. Mehrere Rocker des Gypsy Joker MC attackierten Beschäftigte einer Tankstelle. Der Tathergang wurde von einer Überwachungskamera eingefangen. Namhafte Medien berichteten über den Vorfall. Die Rockergewalt hat nun erstmals Südafrikas Öffentlichkeit erreicht.

Video

© Video-Sequenz zum Vorfall vom 28. November 2014: Mehrere Mitglieder des Rockerklubs Gypsy Joker MC attackieren Mitarbeiter einer Tankstelle im südafrikanischen Witbank. Nun ermittelt die Polizei. (Quelle: YouTube)

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Hells Angels-Mitglied von INTERPOL gesucht

Kanadischer Rocker David Macdonald Carroll alias der „Wolf“ in Südafrika vermutet

(2010sdafrika-Redaktion)

© Wanted: David Macdonald Carroll, kanadisches Top-Hells Angels-Mitglied vom Québec Nomads Chapter, wird in Südafrika vermutet. Der als gefährlich eingestufte Rocker soll nach Angaben kanadischer Ermittler an 13 Mordfällen beteiligt sein. (Quelle: Ermittlungsfoto/ Kanadische Polizei)

© Wanted: David Macdonald Carroll, kanadisches Top-Hells Angels-Mitglied vom Québec Nomads Charter, wird in Südafrika vermutet. Der als gefährlich eingestufte Rocker soll nach Angaben kanadischer Ermittler an 13 Mordfällen beteiligt sein. (Quelle: Ermittlungsfoto/ Kanadische Polizei)

Im Zusammenhang mit der Veröffentlichung des Artikels „Hells Angels in Südafrika untergetaucht?“ vom 7. August 2013 erhielt die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ mehrere Zuschriften, die die deutsch-südafrikanischen Hells Angels-Beziehungen thematisierten. Einige Leser gaben den „Rat“, vielmehr die staatliche Korruption aufzugreifen. Andere empfanden die eigenen Recherchen als notwendig und richtig.

In einer Mail, dessen Ursprung mit einer Verschwiegenheit verbunden ist, kommen interessante Erkenntnisse ans Licht. Sie verdichten nach dem Fall um den deutschen Rocker Rudolf K. den Eindruck, dass sich das Kap längst für Hells Angels aus aller Welt zu einem beliebten Rückzugsgebiet etabliert hat.

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Polizisten des Bundes in Südafrika

Bundeskriminalamt und Bundespolizei in Pretoria und in Johannesburg im Einsatz

(2010sdafrika-Redaktion)

Das Bundeskriminalamt (BKA) und die Bundespolizei sind nicht nur innerhalb der Grenzen Deutschlands, sondern längst auch im Ausland tätig. Einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linkspartei – Drucksache 17/13437 vom 10.05.2013 – ist zu entnehmen, dass Polizisten des Bundes auch am Kap dauerhaft präsent sind.

© Das Bundeskriminalamt in Wiesbaden und die Bundespolizei in Potsdam sind beide mit jeweils einem Beamten in Südafrika vertreten, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linkspartei. (Quelle: Bundespolizei)

© Das Bundeskriminalamt in Wiesbaden und die Bundespolizei in Potsdam sind beide mit jeweils einem Beamten in Südafrika vertreten, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linkspartei. (Quelle: Bundespolizei)

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