Schlagwort-Archive: Einbrecher

Tierische Einbrecher in Südafrika

Kamera filmt Paviane bei Pool-Party im eigenem Haus. Die angrenzenden Nachbarn sind somit entlastet

(2010sdafrika-Redaktion)

Bei sommerlichen Temperaturen erweist sich ein hauseigener Swimmingpool als unverzichtbarer Segen, um sich auf die Schnelle eine Abkühlung zu gönnen. Im Marloth Park, einem privaten Naturschutzgebiet und Ferienparkgelände im Nordosten Südafrikas, wo sich unter anderem private Einfamilienhäuser befinden, ereignete sich ein Erlebnis der besonderen Art. Eine Familie filmte tierische Einbrecher, die sich bei einer Pool-Party im eigenen Anwesen amüsierten. Die Aufnahme wurde nun veröffentlicht.

© Videoaufnahmen aus dem Marloth Park im Nordosten Südafrikas belegen, dass die Einbrecher ziemlich haarig waren. Drei Paviane amüsierten sich im hauseigenen Pool einer Familie. Die eigenen Nachbarn sind somit entlastet.

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Senzo Meyiwas-Tod wirft Fragen auf

Südafrika zwischen brutaler Lebensrealität und politischer Inkompetenz. Ein Kommentar

(Autor: Ghassan Abid)

Die südafrikanische Musikerin und Schauspielerin Kelly Khumalo lebte vor einigen Jahren in einer Beziehung, die von häuslicher Gewalt geprägt war. Sie brauchte Zeit, um sich vom schlagenden Partner zu trennen. Seither engagiert sie sich gegen Gewalt an Frauen. Mit dem Nationaltorwart Senzo Meyiwa lernte sie endlich einen Mann kennen, der sie respektierte und am vergangenen Sonntag beschützen wollte. Dafür musste er mit seinem Leben bezahlen.

The Presidency of the Republic of South Africa

© Der gewaltsame Tod des Nationaltorwarts Senzo Meyiwa belegt, dass Südafrika große Probleme mit der Kriminalitätsbekämpfung hat. Allerdings stellt die Inkompetenz der politischen Elite am Kap die größere Herausforderung dar. Habgier und Egoismus schaden der Wohlstandsentwicklung der jungen Demokratie im südlichen Afrika. Im Bild ist Präsident Jacob Zuma zu sehen, der in etliche Korruptionsfälle verstrickt ist. (flickr/ The Presidency of the Republic of South Africa)

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Nationaltorhüter Südafrikas ermordet

Senzo Meyiwa, Kapitän der Orlando Pirates und Keeper von Bafana Bafana, stirbt im Alter von 27 Jahren

(Autor: Johannes Woywodt)

Vor Kurzem glänzte er noch mit seinen Paraden und trug wesentlich dazu bei, dass die südafrikanische Fußballnationalmannschaft gut in die Qualifikation für den Afrika-Cup 2015 gestartet war. Umso größer ist nun die Bestürzung: Senzo Meyiwa, Kapitän der Orlando Pirates und Torwart von Bafana Bafana, wurde am Sonntagabend in Vosloorus – 25 Kilometer südlich von Johannesburg – erschossen.

Orlando Pirates Football Club

© Senzo Meyiwa, Kapitän der Orlando Pirates und Keeper der südafrikanischen Nationalmannschaft Bafana Bafana, wurde am Sonntagabend in Vosloorus bei Johannesburg erschossen. Die gesamte Nation befindet sich im Schock – nicht zum ersten Mal. (Quelle: Facebook/ Orlando Pirates Football Club)

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Vom Hells Angels-Fall zum Pistorius-Urteil

Im Interview mit Dr. Erik Kraatz, Privatdozent und Anwalt von der Kanzlei Dr. Schulte und Partner

(Autor: Ghassan Abid)

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© Dr. Erik Kraatz, Privatdozent und Anwalt von der Berliner Kanzlei Dr. Schulte und Partner, bewertete für die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ zum Einen das Pistorius-Verfahren und zum Anderen das sogenannte Hells Angels-Urteil. Bei beiden Strafverfahren lassen sich Gemeinsamkeiten erkennen. (Quelle: Privat)

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Herrn Dr. Erik Kraatz, Privatdozent und Anwalt von der Kanzlei Dr. Schulte und Partner. Als Strafrechtler haben Sie das Verfahren gegen Oscar Pistorius aufmerksam beobachtet. Der Paralympics-Star wurde am 12. September wegen fahrlässiger Tötung schuldig gesprochen. Ab morgen geht es um das Strafmaß. Teilen Sie die Ansicht von Richterin Thokozile Masipa, wonach kein Tötungsvorsatz vorlag?

Antwort: Diese Ansicht teile ich nicht. Dies liegt insbesondere daran, dass die Richterin in ihrer Urteilsbegründung davon sprach, eine „Tötungsabsicht“ hinsichtlich der Tötung von Reeva Steenkamp habe nicht vorgelegen. Für eine Tötung reicht meines Erachtens auch in Südafrika ein einfacher Tötungsvorsatz, der bei Schüssen durch eine geschlossene Badezimmertür ohne Frage, wer dort sei, in Kenntnis der Anwesenheit von Reeva im Apartment – auch wenn Pistorius sie angeblich im Bett wähnte – durchaus bejaht werden kann. Denn angesichts der gesamten Umstände, auch angesichts der Existenz eines Sicherheitsdienstes, an dem man erst einmal vorbei musste und dem Fehlen früherer Einbrüche, kann es kaum zweifelhaft sein, dass er zumindest in Kauf genommen hat, Reeva tödlich zu treffen.

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Staatsanwaltschaft hält Pistorius für schuldig

„Sie wollten Reeva töten!“. Staatsanwalt Gerrie Nel geht von eindeutiger Mordabsicht aus

(Autor: Ghassan Abid)

Die Familie des Opfers Reeva Steenkamp konnte es nicht fassen, als der angeklagte Oscar Pistorius nach einem Kreuzverhör durch den Staatsanwalt Gerrie Nel Autogramme an Passanten verteilte. Außerhalb des Gerichts trat der Sportler wie ein sorgenloser Promi auf und innerhalb des Gebäudes sieht er sich als Unschuldiger in einem Strafverfahren. Dabei steht der Südafrikaner unter gewaltigem Druck. Seine Glaubwürdigkeit hat einen Tiefstand erreicht.

EFFER LECEBE

© Oscar Pistorius steht enorm unter Druck. Die Staatsanwaltschaft ist fest davon überzeugt, dass der Sportler seine Freundin Reeva Steenkamp am Valentinstag 2013 gezielt getötet hatte. (Quelle: flickr/ EFFER LECEBE)

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Reeva Steenkamp starb am Valentinstag 2013

Südafrikas einstiger Top-Sportler Oscar Pistorius erwartet im März 2014 seinen Prozess wegen Mordes

(Autor: Ghassan Abid)

Heute vor genau einem Jahr ist der Artikel „Blutiger Valentinstag“ veröffentlicht worden, der den tödlichen Zwischenfall zwischen Oscar Pistorius und seiner Freundin Reeva Steenkamp aufgriff. Seither ist viel um die Hintergründe und Motive spekuliert worden. Doch entscheidende Entwicklungen im Strafverfahren gegen den südafrikanischen Sportler stehen erst noch an.

© Heute vor genau einem Jahr, am Valentinstag 2013, starb das südafrikanische Model Reeva Steenkamp durch mehrere Pistolenschüsse, die ihr Freund Oscar Pistorius im eigenen Haus abgegeben hatte. Über dieses tragische Ereignis wird weltweit berichtet. Im März 2014 beginnt der Prozess gegen den Paralympics-Star wegen Mordes. (Quelle: Twitter/ Reeva Steenkamp)

© Heute vor genau einem Jahr, am Valentinstag 2013, starb das südafrikanische Model Reeva Steenkamp durch mehrere Pistolenschüsse, die ihr Freund Oscar Pistorius im eigenen Haus abgegeben hatte. Über dieses tragische Ereignis wird weltweit berichtet. Im März 2014 beginnt der Prozess gegen den Paralympics-Star wegen Mordes. (Quelle: Twitter/ Reeva Steenkamp)

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Für die BILD-Zeitung aus Südafrika berichten

Im Interview mit Kai Feldhaus, BILD-Chefreporter: „Ich habe mich so sehr in das Land verliebt“

(Autor: Ghassan Abid)

© Kai Feldhaus ist Chefreporter im Nachrichten-Ressort der BILD-Zeitung. Für die auflagenstärkste deutsche Tageszeitung hielt sich der Reporter mehrfach in Afrika und in Südafrika auf.

© Kai Feldhaus ist Chefreporter im Nachrichten-Ressort der BILD-Zeitung. Für die auflagenstärkste deutsche Tageszeitung hielt sich der Reporter mehrfach in Afrika und in Südafrika auf.

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Herrn Kai Feldhaus, Chefreporter im Nachrichten-Ressort der BILD-Zeitung. Sie studierten Englisch und Sport in Essen und in Kapstadt. Wie kam es dazu, dass es Sie nach Südafrika verschlagen hatte?

Antwort: Ich habe den Jahreswechsel 1999/2000 in Südafrika verbracht und mich bei dieser Gelegenheit so sehr in das Land verliebt, dass ich 2000 zurück nach Kapstadt kam, um an der „University of the Western Cape (UWC)“ Englisch, Linguistik und Conflict Studies zu studieren. Es waren aufregende Zeiten,
UWC eine aufstrebende Uni, an der damals Studenten aus ganz Afrika, dafür kaum Weiße studierten. Die Zeit an der Uni hat mein Interesse an Afrika so sehr geprägt, dass ich seitdem – vor allem beruflich – den halben Kontinent bereist habe. Und immer wieder hat es mich nach Südafrika verschlagen, sowohl beruflich, als auch privat.

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