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Kenako-Afrika-Festival 2019

Größtes Afrika-Event Berlins lädt zum achten Mal Öffentlichkeit ein. Zehntausende Besucher erwartet

(2010sdafrika-Redaktion)

Das Kenako-Afrika-Festival in Berlin feiert in diesem Jahr zum nun achten Mal sein Bestehen. Vom 3. bis 14. Juli 2019 wird es am Alexanderplatz neben Diskussionen sowie Vorträgen unter dem Motto „Afrika im globalen Kontext“ auch Musik aus den verschiedensten Genres geben. Ebenso ist für das leibliche Wohl gesorgt. Die Besucher erwartet ein spannendes Programm auf dem größten Afrika-Event in der Bundeshauptstadt, das unter der Co-Schirmherrschaft des Bundesentwicklungsministeriums steht.

© Das Kenako-Afrika-Festival lädt in diesem Jahr zum nun achten Mal die Öffentlichkeit ein, um ein differenziertes Bild von Afrika zu vermitteln. Podiumsdiskussionen, Vorträge und Musikauftritte runden das Event in Berlin ab. (Quelle: Kenako-Afrika-Festival)

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Initiative „Compact with Africa“

Südafrikas Präsident Ramaphosa wirbt in Berlin für mehr private Investitionen aus Deutschland

(Autor: Ghassan Abid)

Am 30. Oktober 2018 trafen sich 12 afrikanische Staats- und Regierungschefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin, um im Rahmen der Initiative „Compact with Africa“ die Investitionsbedingungen in ausgewählten Staaten Afrikas zu verbessern. Längerfristiges Ziel ist es, das Wirtschaftswachstum anzukurbeln, Arbeitsplätze zu schaffen und somit die illegale Migration von Afrika nach Europa einzudämmen. Auch Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa reiste bereits einen Tag zuvor an, um sein Land zu promoten.

© Südafrikas Staatspräsident Cyril Ramaphosa warb Ende Oktober 2018 anlässlich der G20-Initiative „Compact with Africa“ in der deutschen Bundeshauptstadt für mehr Investitionen. Der ANC-Parteivorsitzende kam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zusammen. (Quelle: flickr/ GovermentZA)

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Publikumsmagnet „Afrika! Afrika!“

Farbenfrohe Kostüme, feurige Tänze und kräftige Gesangsstimmen. Afrika-Show erobert Zuschauer

(Autor: Ghassan Abid)

Am 13. Januar 2018 war das Team von „Afrika! Afrika!“ in der TV-Sendung „Schlagerchampions – Das große Fest der Besten“ in der ARD zu sehen. Pure Leidenschaft packte den Fernsehmoderator Florian Silbereisen, der es sich nicht nehmen ließ, mit den Akrobaten zu tanzen. Nun befindet sich das Künstlerteam unter der Regie von Georges Momboye auf Tournee in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Bei der Deutschlandpremiere im Berliner Stage Theater am Potsdamer Platz konnte sich die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ ein eigenes Bild von der Show machen.

© Die Show „Afrika! Afrika!“ ist zurzeit auf Tournee in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Rund 70 Künstler aus 14 Ländern Afrikas und den USA begeistern das Publikum mit farbenfrohen Kostümen, feurigen Tänzen und kräftigen Gesangsstimmen. (Quelle: Nilz Boehme)

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Pretoria im diplomatischen Dilemma

Ex-Bundesinnenminister fordert Sanktionen gegen Südafrika nach Fluchthilfe für Sudan-Präsidenten

(2010sdafrika-Redaktion)

Man stelle sich folgende Situation vor: Es wird ein Gipfeltreffen in Südafrika veranstaltet, bei welchem die Staats- und Regierungschefs Afrikas zusammenkommen. Sie genießen im Gastgeberland die Immunität vor strafrechtlicher, zivilrechtlicher oder administrativer Verfolgung – so sieht es das Völkerrecht vor. Jedoch sollte Südafrika von dieser gängigen Praxis Abstand nehmen und den sudanesischen Präsidenten Omar al-Baschir am Rande des Gipfels festnehmen und an Den Haag ausliefern. Denn als Vertragsstaat des Internationalen Strafgerichtshofs (ICC) wäre das Land dazu verpflichtet gewesen – ein Dilemma für Pretoria in mehrfacher Hinsicht.

Al-Bashir

© Sudans Präsident Omar al-Baschir konnte trotz Aufforderung des Internationalen Strafgerichtshofs Südafrika als Ausrichterland des 25. Gipfeltreffens der Afrikanischen Union verlassen. Die Regierung in Pretoria steht nun in der massiven Kritik, einen Kriegsverbrecher entkommen gelassen zu haben. Der Ex-Bundesinnenminister Gerhart Baum fordert sogar Sanktionen gegen Südafrika. (Quelle: Al Jazeera)

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Jugend forscht

Mit Mannschaftsgeist, sportlicher Leistung und Patriotismus startet Bafana Bafana in den Afrika-Cup

(Autor: Johannes Woywodt)

Dass Südafrikas Fußballnationaltrainer Ephraim „Shakes“ Mashaba die Fans und Medien mit seinen Entscheidungen zu überraschen vermag, ist nicht ungewöhnlich. Seine Neueste ist die Nominierung des 23 Spieler umfassenden Mannschaftskaders für den am heutigen Samstag beginnenden Afrika-Cup in Äquatorialguinea. Egal ob gerade in Südafrika oder in anderen fußballverrückten Ländern, über nichts lässt sich leidenschaftlicher diskutieren als über die Spielerauswahl vor einem großem Turnier. Ein in der Regel zweijährlich wiederkehrendes Schauspiel, das von den Medien meisterlich verwendet wird, um in den Lob- oder Abgesang auf die eigene Mannschaft einzusteigen.

Diski Media

© Am heutigen Samstag beginnt der Afrika-Cup 2015 in Äquatorialguinea. Südafrikas Fußballcoach Ephraim „Shakes“ Mashaba hat ein junges und vor allem unerfahrenes Team aufgestellt, das gegen starke Gegner wie Algerien, Ghana und dem Senegal antreten wird. Mit Spannung werden die Vorrundenspiele erwartet. Am 19. Januar geht es gegen die Wüstenfüchse los. (Quelle: flickr/ Diski Media)

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Vor großen Herausforderungen

Südafrika in der „Todesgruppe“ des Afrika-Cups 2015: Algerien, Ghana und Senegal sind die Gegner

(Autor: Johannes Woywodt)

Die südafrikanische Fußballnationalmannschaft wird bei der 30. Austragung des Afrika-Cups vom 17. Januar bis 8. Februar 2015 in Äquatorialguinea vor großen Herausforderungen stehen. In Gruppe C trifft das Team von Coach Ephraim „Shakes“ Mashaba auf die WM-Teilnehmer Algerien und Ghana, die schon der deutschen Fußballnationalmannschaft bei der diesjährigen Weltmeisterschaft in Brasilien größere Probleme bereitete.

Axel Bührmann

© Vom 17. Januar bis 8. Februar 2015 wird zum 30. Mal der Afrika-Cup in Äquatorialguinea ausgetragen. Südafrikas Nationalelf trifft in der „Todesgruppe“ – der Gruppe C – auf Algerien, Ghana und Senegal. (Quelle: flickr/ Axel Bührmann)

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Kenako-Festival 2013 verabschiedet sich

Verantwortlichkeiten, Effektivität und Einflussnahme. Streitgespräche auf dem größten Afrika-Festival in Berlin

(2010sdafrika-Redaktion)

Vom 23. bis 26. Mai 2013 fand die zweite Auflage des Kenako-Festivals am Berliner Alexanderplatz statt. Tausende Gäste lauschten afrikanischer Musik, probierten afrikanische Speisen und wirkten bei Diskussionen mit Afrika-Experten mit. Ghassan Abid, Chefredakteur von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“, moderierte die Veranstaltung „Deutsch-afrikanische Zusammenarbeit“ und trat bei der Podiumsdiskussion „Die Afrikanische Union: ein Papiertiger?“ als Referent auf. Zwei Berichte zu beiden Podien.

    © Auf dem Kenako-Festival 2013 wurde viel gestritten über die Gegenwart, die Zukunft und das westliche Engagement in Afrika. Afrika-Experten der nördlichen und südlichen Hemisphäre diskutierten, teilweise emotional, über die Chancen und Risiken auf dem aufstrebenden Kontinent. Kritisiert wurde von allen Teilnehmern, dass die deutschen Medien zu negativ über Afrika berichten. Auch der persönliche Afrikabeauftragte der Bundeskanzerlin, Günter Nooke, nahm auf dem Festival an der Debatte teil. Im Bild ist Nooke mit Ghassan Abid, Chefredakteur von "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste", zu sehen.

© Auf dem Kenako-Festival 2013 wurde viel gestritten über die Gegenwart, die Zukunft und das westliche Engagement in Afrika. Afrika-Experten der nördlichen und südlichen Hemisphäre diskutierten, teilweise emotional, über die Chancen und Risiken auf dem aufstrebenden Kontinent. Kritisiert wurde von allen Teilnehmern, dass die deutschen Medien zu negativ über Afrika berichten. Auch der Persönliche Afrikabeauftragte der Bundeskanzlerin, Günter Nooke, nahm auf dem Festival an der Debatte teil. Im Bild ist Nooke mit Ghassan Abid, Chefredakteur von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“, zu sehen.

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