Schlagwort-Archive: Entwicklungszusammenarbeit

Geldtransfers als Wirtschaftsmotor

Migranten transferieren weltweit hunderte Milliarden Euro. Südafrika nimmt eine Schlüsselrolle ein

(2010sdafrika-Redaktion)

Hunderte Milliarden Euro werden jedes Jahr von Migranten in ihre Heimatländer überwiesen. Die Weltbank ermittelte allein für das Jahr 2012, dass rund 406 Milliarden US-Dollar von den Industrienationen in die Entwicklungs- bzw. Schwellenländer geschickt wurden. Eine beachtliche Summe, die es als heiß diskutiertes Thema in die Wissenschaft, Finanzökonomie und staatliche Entwicklungszusammenarbeit geschafft hat. Dabei stützen Geldtransfers, im Englischen besser bekannt als „Remittances“, etliche Familien und sogar ganze Volkswirtschaften.

© Die Bedeutung der Geldtransfers von Migranten wurde von den Staats- und Regierungschefs der G8 und der Entwicklungszusammenarbeit erkannt. Milliarden US-Dollar fließen jährlich meist vom Norden in den Süden. Diese „Remittances“ stützen teilweise ganze Volkswirtschaften. (Quelle: flickr/ Tabrez Syed)

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Gemeinsame Ziele, eigene Wege

Bundeskanzlerin Merkel und Südafrikas Staatspräsident Zuma für stärkere Terrorismusbekämpfung

(2010sdafrika-Redaktion)

Am 10. November 2015 traf Südafrikas Präsident Jacob Zuma, begleitet von sieben Ministern, während seines ersten Deutschlandbesuchs auf Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Joachim Gauck. Er folgte einer Einladung der 61-jährigen CDU-Politikerin. Ebenfalls nahm der Vorsitzende der Regierungspartei ANC an einer Veranstaltung der Subsahara Initiative der deutschen Wirtschaft (SAFRI) teil. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ hat sich den Staatsbesuch näher angeschaut. Der große Wurf war allerdings nicht dabei.

Presidency

© Südafrikas Präsident Jacob Zuma traf am 10. November 2015 während seines ersten Deutschlandbesuchs auf Bundeskanzlerin Angela Merkel. Viele Themen wurden angesprochen und gemeinsame Ziele sind erörtert worden. Allerdings mangelt es an konkreten Maßnahmen. (Quelle: flickr/ The Presidency of the Republic of South Africa)

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Hitzige Debatten bei heißem Wetter

KENAKO Afrika Festival 2015 in Berlin lockte erneut zehntausende Gäste zu Musik, Tanz und Dialog an

(2010sdafrika-Redaktion)

Vom 11. bis 14. Juni 2015 fand zum nun 4. Mal das KENAKO Afrika Festival unter dem Motto „AFRICA BEYOND 2015!“ auf dem Berliner Alexanderplatz statt, veranstaltet vom Afrika Medien Zentrum unter der Leitung des Geschäftsführers Hervé Tcheumeleu. Bei sommerlichen Temperaturen wurde miteinander gelacht, diskutiert und gestritten. Verpflegung gab es bei den zahlreichen Imbissständen, die mit diversen Spezialitäten aus den unterschiedlichsten Winkeln Afrikas den Appetit anregten. Die Panels waren besonders gut gefüllt. Ferner zelebrieten etliche Diplomaten den Africa Day als Veranstaltung der afrikanischen Botschaften in der Bundesrepublik, der erstmals im Rahmen des größten Afrika-Festivals in Berlin begangen wurde. 

Kenako

© Vom 11. bis zum 14. Juni 2015 fand zum 4. Mal das KENAKO Afrika Festival auf dem Berliner Alexanderplatz statt. Musik, Tanz und politische Dialoge standen dem Publikum unter sommerlichen Wetterbedingungen zur Verfügung. Auf dem Bild sind die Botschafter Afrikas in Deutschland, der Afrikabeauftragte der Bundeskanzlerin und das Team des KENAKO Afrika Festivals zu sehen. (Quelle: Simon Inou)

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Kenako-Afrika-Festival in Berlin

Hauptstadt erstrahlt vier Tage lang im Sinne der Vielfalt und Schönheit Afrikas. 20.000 Besucher erwartet

(2010sdafrika-Redaktion)

Es ist wieder einmal an der Zeit für Afrika und Deutschland. Das Kenako-Afrika-Festival bringt den afrikanischen Kontinent direkt in die Hauptstadt – mit Musik, Tanz und politischen Dialogen. Vom 11. bis zum 14. Juni erwartet das deutsche Publikum ein vielfältiges Programm, bei welchem auch schwierige Themen angesprochen werden. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ ist genauso wie die taz als Medienpartner mit im Boot. Über 20.000 Besucher werden erwartet. Der Veranstalter, das Afrika Medien Zentrum, lädt die Öffentlichkeit bei freiem Eintritt herzlichst ein.

Kenako-Afrika-Festival

© Vom 11. bis zum 14. Juni 2015 findet das Kenako-Afrika-Festival auf dem Berliner Alexanderplatz statt. Über 20.000 Besucher werden erwartet. Ein vielfältiges Programm aus Musik, Tanz und politischen Dialogen steht dem Publikum unter sommerlichen Wetterbedingungen zur Verfügung.

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KENAKO Afrika-Festival in Berlin

Politiker, Journalisten, Wirtschaftsrepräsentanten und viele interessierte Bürger erwartet

(2010sdafrika-Redaktion)

Zum nun dritten Mal lädt das Team des KENAKO Afrika-Festivals die Öffentlichkeit zu einem Besuch am Berliner Alexanderplatz ein. Das afrikanische Lebensgefühl steht ganze vier Tage lang im Mittelpunkt dieses Events. Ein vielfältiges Bühnenprogramm, lebendige Podiumsdiskussionen, ein interessanter Marktplatz, anspruchsvolles Kinderprogramm, eine Messe und kulinarische Köstlichkeiten stehen auf dem Programm.

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© Vom 12. bis 15. Juni 2014 findet das KENAKO Afrika-Festival am Berliner Alexanderplatz statt. Musik, Politik, Kultur und Unterhaltung werden kostenlos angeboten. Zusätzlich können zu guten Preisen afrikanische Köstlichkeiten probiert werden. Hervé Tcheumeleu, Geschäftsführer des Festivals, realisiert nun zum dritten Mal diese Großveranstaltung.

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„Die Arbeit des BMZ in Südafrika zeigt Wirkung“

Im Interview mit Hans-Jürgen Beerfeltz, Staatssekretär beim Bundesentwicklungsminister

(Autor: Ghassan Abid)

© Hans-Jürgen Beerfeltz, Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). (Quelle: Lukas Kolodziej)

© Hans-Jürgen Beerfeltz, Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). (Quelle: Lukas Kolodziej)

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ den Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Herrn Hans-Jürgen Beerfeltz.

Frauen in Südafrika sind besonders stark von sexueller Gewalt betroffen. Laut aktuellsten Angaben des „SA Institute of Race Relations (SAIRR)“ werden pro Jahr 2.500 Frauen getötet und über 200.000 Frauen attackiert. Hervorzuheben ist hierbei die Vergewaltigung der 17-jährigen Anene Booysens in Bredasdorp. Wie erklären Sie sich diese gesellschaftliche Stellung des weiblichen Geschlechts am Kap?

Antwort: Die erschreckende Gewalt gegen Frauen und Mädchen in Südafrika hat viele Ursachen: Traditionelle Geschlechterrollen gehören dazu, aber auch die Zerrissenheit der Gesellschaft durch die Apartheid wirkt heute noch nach. Viele Familien wurden durch das System der Wanderarbeit auseinander gerissen. Wo in den Arbeiterwohnheimen der Bergbaustädte nur Männer unter sich waren – und zum Teil heute immer noch sind – hat Gewalt immer weiter um sich gegriffen. Arbeitslosigkeit und Alkohol unter jungen Männern verstärken die Brutalisierung.

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Kenako-Festival 2013 verabschiedet sich

Verantwortlichkeiten, Effektivität und Einflussnahme. Streitgespräche auf dem größten Afrika-Festival in Berlin

(2010sdafrika-Redaktion)

Vom 23. bis 26. Mai 2013 fand die zweite Auflage des Kenako-Festivals am Berliner Alexanderplatz statt. Tausende Gäste lauschten afrikanischer Musik, probierten afrikanische Speisen und wirkten bei Diskussionen mit Afrika-Experten mit. Ghassan Abid, Chefredakteur von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“, moderierte die Veranstaltung „Deutsch-afrikanische Zusammenarbeit“ und trat bei der Podiumsdiskussion „Die Afrikanische Union: ein Papiertiger?“ als Referent auf. Zwei Berichte zu beiden Podien.

    © Auf dem Kenako-Festival 2013 wurde viel gestritten über die Gegenwart, die Zukunft und das westliche Engagement in Afrika. Afrika-Experten der nördlichen und südlichen Hemisphäre diskutierten, teilweise emotional, über die Chancen und Risiken auf dem aufstrebenden Kontinent. Kritisiert wurde von allen Teilnehmern, dass die deutschen Medien zu negativ über Afrika berichten. Auch der persönliche Afrikabeauftragte der Bundeskanzerlin, Günter Nooke, nahm auf dem Festival an der Debatte teil. Im Bild ist Nooke mit Ghassan Abid, Chefredakteur von "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste", zu sehen.

© Auf dem Kenako-Festival 2013 wurde viel gestritten über die Gegenwart, die Zukunft und das westliche Engagement in Afrika. Afrika-Experten der nördlichen und südlichen Hemisphäre diskutierten, teilweise emotional, über die Chancen und Risiken auf dem aufstrebenden Kontinent. Kritisiert wurde von allen Teilnehmern, dass die deutschen Medien zu negativ über Afrika berichten. Auch der Persönliche Afrikabeauftragte der Bundeskanzlerin, Günter Nooke, nahm auf dem Festival an der Debatte teil. Im Bild ist Nooke mit Ghassan Abid, Chefredakteur von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“, zu sehen.

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