Schlagwort-Archive: EU

No-Deal-Brexit-Folgen für Südafrika

Volkswagen ist alarmiert. Manager befürchten Verlust von zahlreichen Jobs und Gewinneinbruch

(2010sdafrika-Redaktion)

Während in London bisweilen keine Regelung über den Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union getroffen werden konnte, wächst in Südafrika die Sorge über die verheerenden Folgen eines No-Deal-Brexits für den nationalen Wirtschaftsstandort. Der Wolfsburger Automobilkonzern Volkswagen, der mit einer eigenen Tochterfirma am Kap vertreten ist, warnt nun öffentlich vor den Konsequenzen eines harten Brexits.

© Der Volkswagen-Konzern, der in Südafrika mit einer eigenen Tochterfirma vertreten ist, warnt vor den Folgen eines No-Deal-Brexits für den Kap-Wirtschaftsstandort. Andernfalls sind zahlreiche Arbeitsplätze gefährdet. (Quelle: VW)

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„Südafrikas Armee ist ein verlässlicher Partner“

Im Interview mit Generalleutnant Martin R. Schelleis, Kommando Einsatzverbände Luftwaffe

(Autor: Ghassan Abid)

General Schelleis (2)

© Generalleutnant Martin Richard Schelleis leitet das „Kommando Einsatzverbände Luftwaffe“, eines von drei Säulen der Luftwaffe. Im Interview mit „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ erläutert der leitende Offizier die Bedeutung Südafrikas für die deutschen Streitkräfte. (Quelle: Luftwaffe)

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Herrn Generalleutnant Martin Richard Schelleis. Kurz zur Struktur der Luftwaffe: Diese ist in drei Säulen unterteilt. Eine davon ist das „Kommando Einsatzverbände Luftwaffe“, das unter Ihrer Führung steht. Welchen Auftrag verfolgt das Kommando und welche Verbände sind dem untergeordnet?

Antwort: Zusammen mit den unterstellten Verbänden und militärischen Dienststellen bildet das Kommando den Kern der deutschen Einsatzluftwaffe. Als Haupttruppensteller der Luftwaffe sind wir im Wesentlichen verantwortlich für Ausbildung und Bereitstellung fliegender und bodengebundener Luftstreitkräfte für Einsatzaufgaben. Dies nicht nur für die laufenden Auslandseinsätze der Bundeswehr, wie in Afghanistan oder Afrika, sondern auch für die Bereitschaftsverbände von NATO und EU sowie für die Dauereinsatzaufgaben im Inland, etwa die Sicherheit im Luftraum. Mir unterstehen die mit EUROFIGHTER und TORNADO ausgestatteten Taktischen Luftwaffengeschwader, die mit TRANSALL – demnächst A400M – und CH 53 ausgestatteten Transportgeschwader, die fliegerischen Ausbildungseinheiten sowie die u.a. mit PATRIOT ausgerüstete bodengebundene Flugabwehr, die Objektschutzkräfte, die Radareinheiten zur Einsatzführung und Kontrolle des Luftraumes und schließlich die luftwaffenspezifischen IT-Kräfte.

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Ubuntu in Germany Column

Make your mark when you cast your vote

(Editor: Alex Smit-Stachowski is speaking in her column about life as a South African now living in Germany. The South African journalist lives in Krefeld, in North Rhine-Westphalia/ Germany).

Sunday was Africa Day and when those in Europe took to the voting stations, to cast votes in the European and communal elections. As a South African, the two recent elections have proved quite interesting. We should treasure our right to vote!

linke

© One of the parties in the communal and EU election is DIE LINKE and they promise no weapon exports to Africa – pertinent to a South African living in Europe.

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Importstopp auf südafrikanische Zitrusfrüchte?

Gerüchte in Brüssel: Europäische Kommission fürchte Einschleppung der Schwarzfleckigkeit

(2010sdafrika-Redaktion)

Noch im Mai 2013 hieß es beim Arbeitsbesuch von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner in Südafrika, dass mehr Kap-Obst nach Deutschland importiert werden solle. Amtskollegin Tina Joemat-Pettersson lobte die landwirtschaftliche Zusammenarbeit mit der Bundesrepublik, einem der wichtigsten Importmärkte für südafrikanisches Obst. Allerdings droht nun Ärger mit der Europäischen Kommission in Brüssel. Man fürchte die Gefährdung der Pflanzengesundheit.

© Südafrikas Landwirtschaft fürchtet die Handelspolitik der Europäischen Union. Dem Land droht ein EU-Importstopp auf Kap-Obst, sofern die Schwarzfleckigkeit weiterhin bestehen bleibt. Diese Gerüchte haben längst die südafrikanische Botschaft in Brüssel erreicht. Agrarlobbyisten setzen sich für eine harte Reaktion der Europäer ein. (Quelle: flickr/ IPS Inter Press Service)

© Südafrikas Landwirtschaft fürchtet die Handelspolitik der Europäischen Union. Dem Land droht ein EU-Importstopp auf Kap-Obst, sofern die Schwarzfleckigkeit weiterhin bestehen bleibt. Diese Gerüchte haben längst die südafrikanische Botschaft in Brüssel erreicht. Agrarlobbyisten setzen sich für eine harte Reaktion der Europäer ein. (Quelle: flickr/ IPS Inter Press Service)

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Kap-Kolumne: Weltkapitale des Vogelstrauß

Am Krankenbett: Seuche und Kommerz bedrohen die Existenz des südafrikanischen Lifestyle-Tieres

(Autor: Detlev Reichel ist der Kap-Kolumnist des Südafrika-Portals. Als Missionskind, Sozialist und einstiger Westberliner Anti-Apartheids-Aktivist berichtet er aus und zu Südafrika.)

Der Vogelstrauß dürfte eines der außergewöhnlichsten Exemplare der Tierwelt sein. Er ist ein Vogel, der nicht fliegen kann, aber eine Geschwindigkeit von bis zu 70 km/h zu Lande hinlegt. Der größte lebende Vogel unseres Planeten hat schöne große runde Augen und einen Fußtritt, der einen Löwen töten kann. Bei über hundert Kilogramm Lebendgewicht und bis zu 2,4 Meter Größe kein Wunder. Und weil sie ein Vogel ist, legt Frau Strauß natürlich Eier. Deren dicke Schale ist für die daraus schlüpfenden Küken der erste beinharte Überlebenstest ihres Vogeldaseins. Diese Geburtsarbeit spricht nicht nur für die Stärke des Straußenschnabels, sondern zeigt auch den zähen Lebenswillen dieses Federviehs.

© Der Strauß in Südafrika ist längst zu einem beliebten Lifyestyle-Produkt geworden: Schuhe, Jacken, Koffer oder die Ostrich-Mahlzeit - alle basieren auf Substanzen des größten lebenden Vogels der Erde. Doch seine Existenz ist bedroht. (Quelle: flickr/ amorimur)

© Der Strauß in Südafrika ist längst zu einem beliebten Lifyestyle-Produkt geworden: Schuhe, Jacken, Koffer oder die Ostrich-Mahlzeit – alle basieren auf Substanzen des größten lebenden Vogels der Erde. Doch seine Existenz ist bedroht. (Quelle: flickr/ amorimur)

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Afrikabeauftragter der Bundeskanzlerin

„Südafrika ist traditionell ein wichtiger und guter Partner für Deutschland“

(Autor: Ghassan Abid)

© Günter Nooke ist der „Persönliche Afrikabeauftragte der Bundeskanzlerin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Der CDU-Politiker gilt als Verfechter eines gleichberechtigten Dialogs zwischen Europa und Afrika. (Quelle: Tröger)

© Günter Nooke ist der „Persönliche Afrikabeauftragte der Bundeskanzlerin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Der CDU-Politiker gilt als Verfechter eines gleichberechtigten Dialogs zwischen Europa und Afrika. (Quelle: Tröger)

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Herrn Günter Nooke, den „Persönlichen Afrikabeauftragten der Bundeskanzlerin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)“. Sie üben ein Amt mit komplexem Namen und Aufgabenfeld aus. Die Beobachtung der politischen Lage in Afrika und der Aktivitäten Deutschlands dort zeichnen Ihre Arbeit aus. Wie hat sich die Lage der Menschenrechte in Afrika insgesamt entwickelt und in welchen Regionen lassen sich Fort- bzw. Rückschritte erkennen?

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5. Südafrika-EU-Gipfel

Strategische Partnerschaft: Wirtschaftsabkommen EPA bleibt ungelöstes Streitthema.

(Autoren: Ghassan Abid, 2010sdafrika-Redaktion)

In der vergangenen Woche tagte der 5. Südafrika-EU-Gipfel im belgischen Brüssel, an welchem für die Europäische Union (EU) Herman Van Rompuy, Präsident des Europäischen Rates, und José Manuel Barroso, Präsident der Europäischen Kommission, teilnahmen. Ebenso beteiligten sich an den bilateralen Gesprächen neben dem belgischen EU-Handelskommissar Karel de Gucht, auch der lettische EU-Entwicklungskommissar Andris Piebalgs und die irische EU-Kommissarin für Forschung, Innovation und Wissenschaft, Máire Geoghegan-Quinn.

© Herman Van Rompuy, Präsident des Europäischen Rates, Südafrikas Präsident Jacob Zuma und José Manuel Barroso, Präsident der Europäischen Kommission, beim 5. Südafrika-EU-Gipfel in Brüssel. (Quelle: flickr/ The Presidency of the Republic of South Africa)

© Herman Van Rompuy, Präsident des Europäischen Rates, Südafrikas Präsident Jacob Zuma und José Manuel Barroso, Präsident der Europäischen Kommission, beim 5. Südafrika-EU-Gipfel in Brüssel. (Quelle: flickr/ The Presidency of the Republic of South Africa)

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