Schlagwort-Archive: Favorit

Kanada-Filmfestival TIFF

Südafrikanischer Action-Thriller „iNUMBER NUMBER“ in Toronto als Favorit gehandelt

(2010sdafrika-Redaktion)

Am 5. September 2013 beginnt das renommierte „Toronto International Film Festival (TIFF)„, welches in der internationalen Filmbranche zu den wichtigsten Branchenveranstaltungen gezählt wird. Regisseure, Produzenten und Schauspieler aus aller Welt schauen mit großem Interesse nach Toronto, um die weltweite künstlerische Arbeit zu begutachten. TIFF-Auszeichnungen werden von nordamerikanischen Journalisten gerne mit denen des Festivals von Cannes gleichgestellt. Die südafrikanische Produktion „iNUMBER NUMBER“ wird bereits als Favorit gehandelt.

© Auf dem Toronto International Film Festival (TIFF) wird der südafrikanische Action-Thriller „iNUMBER NUMBER“ unter der Regie des Johannesburgers Donovan Marsh erstmals dem Publikum vorgeführt. Dieser Spielfilm zählt zu den Favoriten auf dem wichtigsten Filmfestival Kanadas.

© Auf dem Toronto International Film Festival (TIFF) wird der südafrikanische Action-Thriller „iNUMBER NUMBER“ unter der Regie des Johannesburgers Donovan Marsh erstmals dem Publikum vorgeführt. Dieser Spielfilm zählt zu den Favoriten auf dem wichtigsten Filmfestival Kanadas.

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Spielergebnis zum arabischen Bruderspiel

Tunesiens Mittelfeldspieler Youssef Msakni bezwingt die Algerier mit einem Last-Minute-Tor

(Autor: Ghassan Abid)

– Afrika-Cup 2013-Spezial –

Um 19 Uhr MEZ ist das „arabische Bruderspiel“ zwischen Algerien und Tunesien im südafrikanischen Rustenburg vom gambischen Schiedsrichter Bakary Papa Gassama angepfiffen worden. In der sogenannten „Todesgruppe D“, in der auch die Elfenbeinküste als großer Favorit des Afrika Cups 2013 ist, waren beide Mannschaften bemüht, das erste Spiel zu gewinnen.

© Der beim katarischen Profiverein Lekhwiya Sports Club unter Vertrag stehende tunesische Mittelfeldspieler Youssef Msakni schoss in der 90. Minute das Führungs- und Siegestor für Tunesien. Obwohl die algerische Mannschaft in der ersten Halbzeit stärker überzeugte als die Tunesier, gehen die Wüstenfüchse mit einer Niederlage in ihr Quartier zurück. (Quelle: flickr/ orange_sn)

© Der beim katarischen Profiverein Lekhwiya Sports Club unter Vertrag stehende tunesische Mittelfeldspieler Youssef Msakni schoss in der 90. Minute das Führungs- und Siegestor für Tunesien. Obwohl die algerische Mannschaft in der ersten Halbzeit stärker überzeugte als die Tunesier, gehen die Wüstenfüchse mit einer Niederlage in ihr Quartier zurück. (Quelle: flickr/ orange_sn)

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Desinformationskampagnen zu Mangaung

Medien, Marktforschungsinstitute sowie konkurrierende ANC-Lager informieren und verwirren

(Autor: Ghassan Abid)

– ANC-Parteitag-Spezial –

Die folgende Nachrichtenmeldung wäre eine grandiose Überraschung für Südafrika: Kgalema Motlanthe ist der neue ANC-Parteivorsitzende. Wenn man aktuellen Umfragen Glauben schenken mag, dann genießt Motlanthe ein größeres öffentliches Vertrauen als Zuma. Das Marktforschungsinstitut TNS South Africa veröffentlichte heute exemplarische Umfrageergebnisse, wonach 52 Prozent aller 3.100 befragten Personen die Meinung vertraten, dass Zuma einen guten Job machen würde. Hingegen befanden über 70 Prozent der Umfrageteilnehmer eine Zustimmung für die Arbeit Motlanthes. Dies bedeutet, dass die Öffentlichkeit vordergründig hinter dem aktuellen Vizepräsidenten stehen würde. Ob dies tatsächlich so ist, kann bezweifelt werden.

    © Wenn man der südafrikanischen Presse Glauben schenken mag, dann ist nicht Jacob Zuma der große Favorit auf dem ANC-Parteitag in Mangaung, sondern der aktuelle Vizepräsident Kgalema Motlanthe. Marktforschungsinstitute bekräftigen in Umfrageergebnissen eine größere öffentliche Beliebtheit Motlanthes. Doch allein die 4.500 Delegierten werden über die Führungsstruktur der Partei entscheiden. Prof. Sipho Seepe, Politikredakteur der Zeitung Mail&Guardian und Direktor des privaten Wirtschaftsinstituts GIMT, bekräftigt diesen Standpunkt [hier Achivbild]. (Quelle: Facebook/ ANC)

© Wenn man der südafrikanischen Presse Glauben schenken mag, dann ist nicht Jacob Zuma der große Favorit auf dem ANC-Parteitag in Mangaung, sondern der aktuelle Vizepräsident Kgalema Motlanthe. Marktforschungsinstitute bekräftigen in Umfrageergebnissen eine größere öffentliche Beliebtheit Motlanthes. Doch allein die 4.500 Delegierten werden über die Führungsstruktur der Partei entscheiden. Prof. Sipho Seepe, Politikredakteur der Zeitung Mail&Guardian und Direktor des privaten Wirtschaftsinstituts GIMT, bekräftigt diesen Standpunkt [hier Achivbild]. (Quelle: Facebook/ ANC)

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Machtwechselheuchelei in Mangaung

Jacob Zuma erleidet in der Berichterstattung eine Niederlage, doch ist er stärker denn je

(Autor: Ghassan Abid)

– ANC-Parteitag-Spezial –

Update vom 16.12.2012: Dieser Beitrag ist aktualisiert und an die neuesten Entwicklungen angepasst worden.

Am morgigen Sonntag tagt der 53. Bundesparteitag des Afrikanischen Nationalkongresses in Mangaung. Vier Tage lang werden 4.500 Delegierte darüber abstimmen, wer künftig die Geschicke im Lande führen soll. Jacob Zuma gilt als klarer Favorit, auch wenn die Medien das genaue Gegenteil vom Präsidenten versuchen aufzuzeigen. Außerdem wird darüber diskutiert, welchen politischen Kurs das Land einschlagen wird. Die Anpassung des Wirtschaftssektors an die politischen Machtverhältnisse, umschrieben mit dem sogenannten „zweiten Übergang“, steht hierbei im Zentrum der Debatte.

© Vizepräsident Kgalema Motlanthe [rechts im Bild] und der millionenschwere Unternehmer Cyril Ramaphosa [links im Bild] treten auf dem 53. ANC-Bundesparteitag in Mangaung an. Motlanthe erklärte am Donnerstag, den ANC-Vorsitz von Jacob Zuma streitig zu machen. Hingegen werden dem Geschäftsmann Ramaphosa gute Chancen als Vize von Zuma eingeräumt. Einige Stimmen aus dem ANC gehen davon aus, dass Ramaphosa auch zum Vize von Motlanthe gewählt werden könnte, sofern Zuma den Machtkampf verlieren würde. Doch ist diese personelle Debatte eine reine Politshow. Motlanthe und Ramaphosa sind enge Zuma-Vertraute. Entscheidender sind die Entscheidungen im Hinblick auf den "zweiten Übergang". Die Wirtschaft fürchtet zuviel Einfluss des Staates auf die Wirtschaft. (Quelle: flickr/ The Presidency of the Republic of South Africa)

© Vizepräsident Kgalema Motlanthe [rechts im Bild] und der millionenschwere Unternehmer Cyril Ramaphosa [links im Bild] treten auf dem 53. ANC-Bundesparteitag in Mangaung an. Motlanthe erklärte am Donnerstag, den ANC-Vorsitz von Jacob Zuma streitig zu machen. Hingegen werden dem Geschäftsmann Ramaphosa gute Chancen als Vize von Zuma eingeräumt. Einige Stimmen aus dem ANC gehen davon aus, dass Ramaphosa auch zum Vize von Motlanthe gewählt werden könnte, sofern Zuma den Machtkampf verlieren würde. Doch ist diese personelle Debatte eine reine Politshow: Motlanthe und Ramaphosa sind enge Zuma-Vertraute. Entscheidender sind die Entscheidungen im Hinblick auf den „zweiten Übergang“. Die Wirtschaft fürchtet zuviel Einfluss des Staates auf die Wirtschaft. (Quelle: flickr/ The Presidency of the Republic of South Africa)

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Jacob Zuma, der respektierte Taktiker

Wahlkampfstrategie zum 53. ANC-Parteitag: lachen, barmherzig sein und traditionsbewusst auftreten

(Autoren: Ghassan Abid, 2010sdafrika-Redaktion)

– ANC-Parteitag-Spezial –

Der Parteivorsitzende des Afrikanischen Nationalkongresses und Präsident der Republik Südafrika, Jacob Gedleyihlekisa Zuma, ist ein klassischer Machtpolitiker. Er weiß genau, wann und wie aufzutreten ist, mit wem an welchem Tag über welches Thema zu sprechen ist und wann es angebracht ist, einfach mal nichts zu sagen. In Anbetracht der Wiederwahlambitionen Zumas im Dezember 2012 zum Parteivorsitzenden und darauf aufbauend zum Staatspräsidenten verfolgt er gegenwärtig folgende Strategie: viel lachen, barmherzig sein und traditionsbewusst auftreten.

    © Jacob Zuma (hier Archivbild) ist ein klassischer Machtpolitiker, der äußerst taktisch vorgeht und mit seinem Charme vor allem bei den Zulus viel Vertrauen genießt. Seine aktuelle Strategie basiert auf Lachen, Barmherzigkeit und Traditionsbewusstsein. Er ist klarer Favorit im Hinblick auf die Verlängerung seiner Posten als ANC-Parteivorsitzender und Staatspräsident der Republik Südafrika. Der 53. Bundesparteitag in Mangaung im Dezember 2012 steht unter dem Zeichen von Zuma. (Quelle: flickr/ South African Tourism)

© Jacob Zuma (hier Archivbild) ist ein klassischer Machtpolitiker, der äußerst taktisch vorgeht und mit seinem Charme vor allem bei den Zulus viel Vertrauen genießt. Seine aktuelle Strategie basiert auf Lachen, Barmherzigkeit und Traditionsbewusstsein. Er ist klarer Favorit im Hinblick auf die Verlängerung seiner Posten als ANC-Parteivorsitzender und Staatspräsident der Republik Südafrika. Der 53. Bundesparteitag in Mangaung im Dezember 2012 steht unter dem Zeichen von Zuma. (Quelle: flickr/ South African Tourism)

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Berlinale 2011 – Kinematografie Südafrikas wieder dabei

Internationale Filmwelt blickt erneut auf Berlin

(Autoren: Doreen S., Ghassan Abid)

© Logo der Berlinale (Quelle: Wikimedia)

19.000 Fachbesucher aus 128 Ländern, darunter 4.000 Pressevertreter, werden die Internationalen Filmfestspiele Berlin (Berlinale) 2011 von heute an erwartungsgemäß erneut aufsuchen; wie 2010 bereits geschehen. Das 60. Filmfestival wird vom 10. Februar bis 20. Februar 2011 kinematografische Werke aus aller Welt zeigen, unter anderem aus Südafrika. Während im letzten Jahr im Grunde genommen nur ein Spielfilm („The Tunnel“ von  Jenna Bass/ 20 min/ 2009) und  Dokumentarfilm („Sunny Land“ von Aljoscha Weskott u. Marietta Kesting/ 87 min./ 2010) dem Publikum präsentiert wurden, wird die diesjährige Südafrika-Auswahl etwas größer ausfallen.

„History Uncut: Manenberg“ und „History Uncut: Crossroads“ sind zwei historische Kurzfilme unter der Regie von Brian Tilley und Laurence Dworkin, die die Kämpfe der 1980er Jahre zwischen der schwarzen Mehrheitsgesellschaft und dem Apartheidsregime ausführlich dokumentieren. Während Manenberg eine Widerstandskampagne in Kapstadt aus dem Jahr 1989 begleitet, richtet Crossroads seinen Fokus auf die Bürgerwehren der sog. „witdoeke“; von der Polizei unterstützte und mit Waffen versorgte Township-Einwohner zwecks Entfachung eines innerschwarzen Konflikts mit Anhängern des ANC unter Nelson Mandela. Die Verwendung von Archivmaterial des „Afrikavision“, welches teilweise noch nicht im TV veröffentlicht wurde, erweist sich als interessante Idee, deren Umsetzung erst beim Anschauen bewertet werden kann.

Weniger hochpolitisch geht es in der 91 min. langen deutsch-finnisch-südafrikanischen Doku-Produktion „Mama Africa“ von Mika Kaurismäki zu, die das Leben der bekanntesten Sängerin des Landes, Miriam Makeba, würdigt. Makeba, erst 2008 verstorben, setzte sich in ihrem Leben stets für Freiheit, gegen Rassismus und Armut ein. Der Kampf gegen die Apartheid, verfolgte die Musikerin von „Pata Pata“ vom Exil aus sehr ehrgeizig und mit voller Kraft.

„State of Violence“, ein 79 min. Spielfilm aus Frankreich und Südafrika, welcher vom Regisseur Khalo Matabane betreut wurde, ähnelt von der Aufmachung und Story her dem erfolgreichen Film „Tsotsi“ von Gavin Hood. Bobedi, ein wohlhabender 35-jähriger Chef eines Bergbauunternehmens, erlebt die pure Gewalt eines Einbrechers gegenüber seiner Ehefrau Joy, die im gemeinsamen Haus an den Folgen dieses Angriffs verstirbt. Bedacht auf Rache, begibt sich Bobedi auf der Jagd nach dem Mörder seiner Frau in das Township Alexandra; seiner Herkunft. Das Drama entwickelt sich im Verlaufe des Filmes zum knallharten Thriller. In „State of Violence“ spielen Top-Schauspieler wie Presley Chweneyagae, Fana Mokoena, Neo Ntlatleng, Lindi Matshikiza, Vusi Kunene, Harriet Manamela und Mary Twala mit. Das 31. Durban International Film Festival ist mit „State of Violence“ eröffnet worden und erweist sich in seiner kinematografischen Umsetung als  eindeutiger Favorit für die diesjährige Südafrika-Filmauswahl auf der Berlinale 2011.

© Filmposter von "State of Violence" - der Favorit

Bei „Street Kids United“, eine britisch-südafrikanische Produktion aus dem Jahr 2010, bewertet der Regisseur Tim Pritchard in 75 min. den Stellenwert von Fußball für Südafrikas Jugend. Auf jeden Fall wird die Berlinale 2011 mehr zu Südafrika anbieten können, als es 2010 noch der Fall war. Südafrikanische Dokumentationen bleiben der Schwerpunkt, doch mit „State of Violence“ kann Südafrika mit den ausländischen Konkurrenten durchaus mithalten.

Die 2010sdafrika-Redaktion wird das Südafrika-Angebot der Berlinale begleiten und freut sich auf diese Zusammenarbeit; Berichte folgen!


Berlinale 2011-Programm zu Südafrika:

http://www.berlinale.de/de/programm/berlinale_programm/programmsuche.php?screenings=efm_festival&page=1&order_by=1&section_id=0&cinema_id=0&country_id=144&date_id=0&time_id=0&filterSubmit=OK

2010sdafrika-Artikel zu Berlinale 2010:

https://2010sdafrika.wordpress.com/2010/02/08/berlinale-2010-mit-drei-sudafrika-produktionen/

2010sdafrika-Artikel zum Filmfestival „Johannesburg Spezial“:

https://2010sdafrika.wordpress.com/2010/06/07/filmfestival-in-potsdam/