Schlagwort-Archive: FAZ

Unheimliches Unterwelt-Bündnis

Türkischer Hells-Angels-Boss Necati „Neco“ Arabaci will in die Politik und setzt auf Mafiosi Sedat Peker

(2010sdafrika-Redaktion)

Die Informationen über die neuesten Ambitionen des türkischen Hells-Angels-Bosses Necati „Neco“ Arabaci sind ein offenes Geheimnis. Denn längst hat sich in der Rockerszene am Bosporus rumgesprochen, dass der 45-jährige Nomads-Turkey-Präsident neue Wege gehen wolle. Demnach strebe Arabaci eine Karriere in der türkischen Politik an. Hierbei setze er auf einen Mafiosi, der in der Türkei höchst umstritten ist. Es ist die Rede von Sedat Peker, einem nationalistisch-extremistischen Opportunisten, der vor allem bei den Anhängern der rechtsextremen Grauen Wölfe für seine Anti-Kurden-Slogans beliebt ist.

© Neco Arabaci will neue Wege gehen, so Insider. Demnach plane der türkische Hells-Angels-Boss eine politische Karriere im Land. In diesem Kontext setze er auf die Unterstützung des politisch ambitionierten Mafiosi Sedat Peker. Ein unheimliches Unterwelt-Bündnis mit weitreichenden Konsequenzen ist entstanden. (Quelle: Privat)

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Medienecho zu Wahlen in Südafrika

An 22.262 Wahlstationen wurde gewählt: ANC kann sich erneut durchsetzen. Opposition legt zu

(2010sdafrika-Redaktion)

Es war nicht anders zu erwarten. Die älteste Partei Afrikas, der ANC, hat die fünften Parlamentswahlen mit 62,15 Prozent klar gewonnen und nur leicht eingebüßt. Ferner konnte die Demokratische Allianz im Vergleich zu den Wahlen 2009 ihr Stimmenergebnis um 6 Prozentpunkte auf 22,23 Prozent ausbauen. Und auch die neu gegründete linksradikale Malema-Partei Economic Freedom Fighters verbuchte mit 6,35 Prozent auf Anhieb einen Erfolg.

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© Der ANC konnte sich bei den fünften Parlamentswahlen erneut durchsetzen und über 60 Prozent der Wählerstimmen auf sich vereinigen. Doch auch die Opposition legte zu. Die DA erhielt sechs Prozentpunkte mehr als 2009 und die EFF erhielt auf Anhieb rund 6 Prozent. Die deutschen Medien haben die Entwicklungen in Südafrika genau verfolgt und durchaus kritisch kommentiert. (Quelle: flickr/ BBC World Service)

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„Tebartz-van Elst ist auf den SPIEGEL reingefallen“

Im Interview mit Paul Badde, Journalist und Mitherausgeber der Zeitschrift „VATICAN magazin“

(Autor: Ghassan Abid)

© Paul Badde ist Sachbuchautor, Journalist und Mitherausgeber der Zeitschrift „VATICAN magazin“. Er interviewte kürzlich den Limburger Bischof Tebartz-van Elst exklusiv in Rom. Der renommierte Redakteur mit Fokus auf die katholische Kirche übt scharfe Kritik an die deutsche Presse für die Berichterstattung über das Bistum Limburg und speziell an den SPIEGEL-Redakteur Peter Wensierski. Zudem hält Badde fest, dass Tebartz-van Elst zum Selbstmord aufgefordert worden ist.

© Paul Badde ist Sachbuchautor, Journalist und Mitherausgeber der Zeitschrift „VATICAN magazin“. Er interviewte kürzlich den Limburger Bischof Tebartz-van Elst exklusiv in Rom. Der renommierte Redakteur mit Fokus auf die katholische Kirche übt scharfe Kritik an die deutsche Presse für die Berichterstattung über das Bistum Limburg und speziell an den SPIEGEL-Redakteur Peter Wensierski. Zudem hält Badde fest, dass Tebartz-van Elst zum Selbstmord aufgefordert worden ist.

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Herrn Paul Badde – Sachbuchautor, Journalist und Mitherausgeber der Zeitschrift „VATICAN magazin“. Sie zählen unumstritten zu den bekanntesten deutschen Redakteuren mit Fokus auf die katholische Kirche. Wofür steht die heutige Kirche in Deutschland?

Antwort: Auch in Deutschland ist die katholische Kirche eine „römisch-katholische Kirche“. Das heißt, sie ist angebunden an die zwölf Apostel, von denen mindestens fünf ihr Grab in Rom gefunden haben – außer den „Apostelfürsten“ Petrus und Paulus – auch noch Bartholomäus, Judas Thaddäus und Simon.

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Südafrika in außenpolitischer Verantwortung

Im Interview mit Klaus A. Hess, Verleger und Chefredakteur des Magazins afrikapost

(Autor: Ghassan Abid)

© Klaus A. Hess, Verleger und Chefredakteur des Magazins afrikapost.

© Klaus A. Hess, Verleger und Chefredakteur des Magazins afrikapost. (Quelle: Klaus A. Hess)

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Herrn Klaus A. Hess, Verleger und Chefredakteur des Magazins afrikapost. Seit 1972 befassen Sie sich mit dem afrikanischen Kontinent. Wie erleben Sie Afrika, wenn Sie in die 70er-Jahre zurückblicken und gleichzeitig auf die heutige Entwicklung schauen?

Antwort: Vor 40 Jahren war die Apartheid in Südafrika noch ein großes Thema, in Afrika fanden Stellvertreter-Kriege statt zwischen den Weltmächten Sowjetunion und USA im Rahmen des weltweiten „Kalten Krieges“ der beiden westlich-demokratischen und östlich-kommunistischen Blöcke. In den jungen Staaten wurden verschiedene politische und soziale Modelle probiert, die leider oft nicht zur Entwicklung zugunsten der Bevölkerung führten, sondern zu Umstürzen und Bürgerkriegen. In der Weltpolitik und Weltwirtschaft spielte Afrika praktisch keine eigene Rolle.

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Exklusiv: NSU-Fluchtversuch nach Südafrika

Rechtsextreme Mundlos, Böhnhardt, Zschäpe, Kapke, Brehme, Brandt … und Dr. Claus Nordbruch

(Autoren: Ghassan Abid, 2010sdafrika-Redaktion)

Deutschland und Südafrika unterhalten enge Beziehungen. Auch im Bereich der Organisierten Kriminalität und des politischen Extremismus bestehen deutsch-südafrikanische Verbindungen. Meist handelt es sich hierbei um deutsche Staatsbürger, die sich in Südafrika aufhalten bzw. aufhalten wollten.

© NSU-Mitglieder Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe. Sie hat eine Flucht nach Südafrika verhindern können. Böhnhardt und Mundlos erwogen diesen Schritt, nachdem andere Rechtsextreme das Land bereits bereisten bzw. die Absicht dessen offenbarten. (Quelle: Fahndungsplakat BKA)

© NSU-Mitglieder Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe. Sie hat eine Flucht nach Südafrika verhindern können. Böhnhardt und Mundlos erwogen diesen Schritt, nachdem andere Rechtsextreme das Land bereits bereisten bzw. die Absicht dessen offenbarten. (Quelle: Fahndungsplakat BKA)

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