Schlagwort-Archive: Festival

Kenako-Afrika-Festival 2016

Diskussionsforen, Musik, Filme und Workshops. Musikstar Nomfusi aus Südafrika kommt nach Berlin

(Autor: Ghassan Abid)

Zum nun fünften Mal findet das Kenako-Afrika-Festival auf dem Berliner Alexanderplatz statt. Erneut wird es Live-Musik aus den unterschiedlichsten Winkeln Afrikas geben. Dazu können auf dem Marktplatz diverse Köstlichkeiten probiert und Traditionswaren wie Kleidungsstücker eingekauft werden. Podiumsdiskussionen, Workshops und Ausstellungen ergänzen das Festival um wertvolle Bildungsinhalte. Dazu wird es erstmalig ein Wirtschaftsforum geben. Vom 2. bis 12. Juni 2016 kann das größte Afrika-Festival Berlins kostenfrei besucht werden.

© Die südafrikanische Sängerin Nomfusi wird am 3. Juni 2016 im Rahmen des Kenako-Afrika-Festivals auf dem Berliner Alexanderplatz auftreten. Zum nun fünften Mal steht die Bundeshauptstadt unter dem Eindruck der Schönheit Afrikas. (Quelle: flickr/ José Carlos)

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„Fritz – Die Neuen DeutschPoeten“ Open Air

Zehn Einzelkonzerte an zwei Tagen mit jeweils 13.000 Festivalbesuchern im IFA Sommergarten in Berlin

(2010sdafrika-Redaktion)

Am 4. und 5. September 2015 fand zum nun sechsten Mal das Open-Air-Concert „Fritz – Die Neuen DeutschPoeten“ statt. Zehn ausverkaufte Einzelkonzerte begeisterten jeweils 13.000 Besucher auf dem Außengelände der Internationalen Funkausstellung IFA. Ausschließlich in Deutsch singende Musikstars wie Jan Delay, Cro oder Clueso – die auch in Südafrika bei der deutschen Gemeinschaft mit ihren 100.000 Auswanderern äußerst beliebt sind – begeisterten das Publikum. Denn immer wieder brechen deutschsprachige Sänger nach Südafrika auf, um im südlichen Afrika ihre Videoclips zu drehen bzw. sich inspirieren zu lassen.

Fritz – Die Neuen DeutschPoeten

© Am 4. und 5. September 2015 traten mehrere deutsche Sänger wie Jan Delay, Cro oder Clueso beim „Fritz – Die Neuen DeutschPoeten“ Open-Air-Concert in Berlin auf. Ihre Songs werden auch in Südafrika bei der deutschen Gemeinschaft mit ihren 100.000 Auswanderern gerne gehört. (Quelle: Privat)

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Berlinale-Doku „Coming of Age“

Vier Jugendliche aus dem Königreich Lesotho und ihre Lebensträume zwischen Tradition und Moderne

(Autoren: Serge Aka, Ghassan Abid)

„Coming of Age“ bezeichnet in der Entwicklungspsychologie das Heranwachsen eines Menschen, genauer gesagt den Übergang vom Kind zum Erwachsenen. In der gleichnamigen Doku unter der Regie von Teboho Edkins, die unter der Sektion Generation auf der Berlinale 2015 lief, sind vier Jugendliche aus Lesotho zu sehen. Der selbst im Königreich aufgewachsene Edkins begab sich ins Dorf Ha Sekake, um zwei Jahre lang die Teenager zu begleiten. Entstanden ist eine beeindruckende und 63 Minuten lange Dokumentation, die das Leben von ganz gewöhnlichen Jugendlichen aus dem südlichen Afrika und deren Träume beleuchtet. Das Publikum zeigte sich begeistert.

Coming of Age

© Der Regisseur Teboho Edkins begleitete zwei Jahre lang vier junge Menschen in Lesotho beim Erwachsenwerden. Entstanden ist eine beeindruckende und 63 Minuten lange Dokumentation, die der deutschen Öffentlichkeit einen Einblick in eine fremde Kultur gewährt. „Coming of Age“ fand große Aufmerksamkeit beim Publikum der Berlinale 2015. (Quelle: Screenshot/ Coming of Age)

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Valentinstag in Südafrika

Zelebrierung des Tages der Liebe als öffentliche Festlichkeit: Wenn die ganze Familie den Sommer genießt

(Autor: Ghassan Abid)

Kaum ein Phänomen menschlichen Daseins kann so wunderschön und schmerzvoll sein, wie die Liebe. In guten Zeiten genießt man als Paar das Bauchkribbeln, die Zweisamkeit und Zärtlichkeit. In Schlechten hingegen sehnt man sich nur noch an das schnelle Ende von Enttäuschung, Schmerz und Leid. Indiens Nationalheld Mahatma Gandhi hielt mal fest: „Liebe ist die stärkste Macht der Welt, und doch ist sie die demütigste, die man sich vorstellen kann.“ Zumindest am Valentinstag sollte die Freude an diesem Phänomen überwiegen, das seit Bestehen der Menschheit das irdische Leben prägt.

Ryan Smith Photography

© Am 14. Februar ist Valentinstag. In Südafrika wird der Tag der Liebe, anders als in Deutschland, als öffentliche Festlichkeit zelebriert. Straßenumzüge und Festivals laden die Menschen dazu ein, die kulturelle Vielfalt am Kap zu feiern. Die ganze Familie verbringt den heutigen Sommertag an der frischen Luft. (Quelle: flickr/ Ryan Smith Photography)

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Filmfestival AFRIKAMERA im Herzen Berlins

„Kayne Kayne“, bemerkenswerter Südafrika-Kurzfilm eines in Johannesburg lebenden Deutschen

(Autor: Ghassan Abid)

Einst verglich der damalige Bundesfinanzminister Peer Steinbrück europäische Steueroasen wie die Schweiz mit Ouagadougou. Doch die Hauptstadt von Burkina Faso hat so einen abfälligen und zynischen Vergleich durchaus nicht verdient. Alex Moussa Sawadogo, der Kunstgeschichte in genau dieser Stadt studierte, ist seit 2007 erfolgreicher Leiter des Filmfestivals AFRIKAMERA. Auch in diesem Jahr, vom 12. bis 17. November, erlebte das Berliner Publikum ein vielseitiges Programm mit Filmen aus allen Winkeln Afrikas, vom Norden bis hin zum Süden des Kontinents.

    © Im Südafrika-Kurzfilm „Kayne Kayne“ geht es um die Liebe zwischen Thomas und Thandi. Aufgrund des Apfelstreits ist jeglicher Kontakt zwischen den Lagern nicht gestattet. Die Regie übernahm der Deutsche Miklas Manneke, der an der AFDA-Filmhochschule in Johannesburg studiert. Auf dem Filmfestival AFRIKAMERA in Berlin war die Komödie zu sehen. (Quelle: Re_imaging Africa 2013)

© Im Südafrika-Kurzfilm „Kayne Kayne“ geht es um die Liebe zwischen Thomas und Thandi. Aufgrund des Apfelstreits ist jeglicher Kontakt zwischen den Lagern nicht gestattet. Die Regie übernahm der Deutsche Miklas Manneke, der an der AFDA-Filmhochschule in Johannesburg studiert. Auf dem Filmfestival AFRIKAMERA in Berlin war die Komödie zu sehen. (Quelle: Re_imaging Africa 2013)

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Kanada-Filmfestival TIFF

Südafrikanischer Action-Thriller „iNUMBER NUMBER“ in Toronto als Favorit gehandelt

(2010sdafrika-Redaktion)

Am 5. September 2013 beginnt das renommierte „Toronto International Film Festival (TIFF)„, welches in der internationalen Filmbranche zu den wichtigsten Branchenveranstaltungen gezählt wird. Regisseure, Produzenten und Schauspieler aus aller Welt schauen mit großem Interesse nach Toronto, um die weltweite künstlerische Arbeit zu begutachten. TIFF-Auszeichnungen werden von nordamerikanischen Journalisten gerne mit denen des Festivals von Cannes gleichgestellt. Die südafrikanische Produktion „iNUMBER NUMBER“ wird bereits als Favorit gehandelt.

© Auf dem Toronto International Film Festival (TIFF) wird der südafrikanische Action-Thriller „iNUMBER NUMBER“ unter der Regie des Johannesburgers Donovan Marsh erstmals dem Publikum vorgeführt. Dieser Spielfilm zählt zu den Favoriten auf dem wichtigsten Filmfestival Kanadas.

© Auf dem Toronto International Film Festival (TIFF) wird der südafrikanische Action-Thriller „iNUMBER NUMBER“ unter der Regie des Johannesburgers Donovan Marsh erstmals dem Publikum vorgeführt. Dieser Spielfilm zählt zu den Favoriten auf dem wichtigsten Filmfestival Kanadas.

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Durban International Film Festival

Spielfilm „Of Good Report“ als Kinderpornografie? Festival endet nach Behördenzensur im Eklat

(2010sdafrika-Redaktion)

Vom 18. bis 28. Juli 2013 fand zum 34. Mal das „Durban International Film Festival (DIFF)“ statt. An acht Orten konnte sich die südafrikanische Öffentlichkeit nationale und internationale Produktionen anschauen. Gefördert wurde das Festival unter anderem durch die Deutsche Botschaft Pretoria und das Goethe Institut in Johannesburg. Doch die Festivalleitung sorgte mit einem entscheidenden Film in ihrem Programm für einen Eklat. Die Regierung zeigte sich empört und die Filmbranche dafür missverstanden. Das DIFF könnte auf Dauer das Nachsehen haben, da es auf staatliche Gelder angewiesen ist.

© Der Spielfilm „Of Good Report“ [Sequenz im Bild] soll nach Angaben der Medienzulassungsbehörde „Film and Publication Board (FPB)“ kinderpornografische Szenen enthalten. Der Eröffnungsfilm des Durban International Film Festivals (DIFF) durfte nicht ausgestrahlt werden. Ein Eklat, der auf Dauer das Festival belasten könnte.

© Der Spielfilm „Of Good Report“ [Sequenz im Bild] soll nach Angaben der Medienzulassungsbehörde „Film and Publication Board (FPB)“ kinderpornografische Szenen enthalten. Der Eröffnungsfilm des Durban International Film Festivals (DIFF) durfte nicht ausgestrahlt werden. Ein Eklat, der auf Dauer das Festival belasten könnte.

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