Schlagwort-Archive: Filmkritik

Mandela-Film in den deutschen Kinos

Madibas Leben beeindruckt, macht emotional und nachdenklich. Ein Mensch, der viel aufopfern musste

(2010sdafrika-Redaktion)

Am morgigen Donnerstag läuft in den deutschen Kinos der Film „Mandela: Der lange Weg zur Freiheit“ an. Am 5. Dezember vergangenen Jahres starb die Weltikone im Alter von 95 Jahren. Nun, rund zwei Monate später, kann das deutsche Publikum miterleben, welche individuellen Einschränkungen der berühmteste Südafrikaner bei seiner eigenen Freiheit ertragen musste, um diese einem gesamten Volk zugutekommen zu lassen.

© Ab dem 30. Januar 2014 ist der Mandela-Film in den deutschen Kinos zu sehen. Die britisch-südafrikanische Produktion geht auf mehrere Lebensabschnitte des Nationalhelden Südafrikas ein. (Quelle: Senator Film)

© Ab dem 30. Januar 2014 ist der Mandela-Film in den deutschen Kinos zu sehen. Die britisch-südafrikanische Produktion geht auf mehrere Lebensabschnitte des Nationalhelden Südafrikas ein. (Quelle: Senator Film)

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Mandelas jüngste Tochter Zindzi ist in Berlin

Deutscher Filmstart von „Mandela – Der lange Weg zur Freiheit“ läuft auf Hochtouren

(2010sdafrika-Redaktion)

Zindzi Mandela, eine von zwei Töchtern von Nelson Mandela und Winnie Madikizela-Mandela, hält sich zurzeit in der deutschen Bundeshauptstadt auf. Anlässlich der heutigen Premiere des Films „Mandela – Der lange Weg zur Freiheit“ reiste die 53-jährige Johannesburgerin mit dem britischen Hauptdarsteller Idris Elba an.

© Nelson Mandelas jüngste Tochter Zindzi hält sich gegenwärtig in Berlin auf. Zum Einen warb sie für den Film über das Leben ihres Vaters, zum Andern sammelte sie Geld für die Nelson Mandela-Stiftung. (Quelle: flickr/ makeroadssafe)

© Nelson Mandelas jüngste Tochter Zindzi hält sich gegenwärtig in Berlin auf. Zum Einen warb sie für den Film über das Leben ihres Vaters, zum Andern sammelte sie Geld für die Nelson Mandela-Stiftung. (Quelle: flickr/ makeroadssafe)

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Filmkritik ELYSIUM

Südafrikas Top-Regisseur Neill Blomkamp überzeugt mit sozialkritischem Science Fiction

(Autor: Ghassan Abid)

© Der sozialkritische Science Fiction-Film "ELYSIUM" stand unter der Regie des südafrikanischen Regisseurs Neill Blomkamp. Seit dem 15. August 2013 ist dieser in den deutschen Kinos zu sehen. (Quelle: Sony Pictures)

© Der sozialkritische Science Fiction-Film „ELYSIUM“ stand unter der Regie des südafrikanischen Regisseurs Neill Blomkamp. Seit dem 15. August 2013 ist dieser in den deutschen Kinos zu sehen. (Quelle: Sony Pictures)

Offizielle Handlung:

Im Jahr 2154 gibt es zwei Sorten von Menschen: die Superreichen, die auf einer makellosen, von Menschen gebauten Raumstation namens Elysium leben, und den Rest, der auf der überbevölkerten, heruntergewirtschafteten Erde haust. Die Menschen auf der Erde setzen alles daran, der hohen Kriminalitätsrate und der großen Armut, die auf dem Planeten herrscht, zu entkommen. Und sie benötigen dringend den hohen Standard medizinischer Versorgung, den es nur auf Elysium gibt. Doch einige Leute auf Elysium schrecken vor nichts zurück, um rigide Anti-Einwanderungsgesetze durchzusetzen und den luxuriösen Lebensstil ihrer Elite zu bewahren. Der einzige Mensch, der die Chance hat, so etwas wie Gleichberechtigung in diese beiden Welten zu bringen, ist Max (Matt Damon), ein ganz normaler Mann, der verzweifelt versucht, nach Elysium zu gelangen. Während sein Leben an einem seidenen Faden hängt, übernimmt er widerwillig eine gefährliche Mission. Eine Mission, bei der er gegen Elysiums Ministerin Delacourt (Jodie Foster) und ihre Hardliner-Truppen antreten muss. Doch falls er gewinnt, kann er nicht nur sein eigenes Leben retten, sondern auch das von Millionen Menschen auf der Erde.

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Filmkritik „Orania – Der Film“

Eine Afrikaaner-Gemeinschaft, zwischen Selbstbestimmung und Ausgrenzung

(Autor: D. Tamino Böhm)

In Orania, einem 1.000 Einwohnerdorf in Südafrika, leben ausschließlich Buren, die sich selbst verwalten und versorgen. Sie streben einen Volksstaat nach dem Vorbild einiger Versuche aus den 1990er Jahren an. Im Juni dieses Jahres läuft die gleichnamige Dokumentation „Orania“ in den deutschen Kinos an, in der Regisseur Tobias Lindner versucht, die Stimmung im Dorf festzuhalten. „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ war bei der Deutschlandpremiere am 23. April im Filmtheater Friedrichshain dabei.

© Filmsequenz aus “Orania – Der Film”.

© Filmsequenz aus “Orania – Der Film”.

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Berlinale 2013 – Filmkritik „Fynbos“

Depressives Verhalten in der Wohlfühloase. Der Zuschauer erhält einen Interpretationsauftrag

(2010sdafrika-Redaktion)

© Sequenz aus dem Film “Fynbos”. (Quelle: Berlinale/ a four letter word)

© Sequenz aus dem Film “Fynbos”. (Quelle: Berlinale/ a four letter word)

Offizielle Handlung:

Meryl, eine verheiratete weiße Frau wirft in einem südafrikanischen Township ihre offizielle Identität in den Mülleimer – und gibt damit das erste große Rätsel dieses Films auf. Ihr Mann Richard ist Immobilienhändler, auf der verzweifelten Suche nach Käufern für ein Traumhaus.

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Berlinale 2013 – Filmkritik „Layla Fourie“

Vertraue niemandem, außer dir selbst. Südafrika als Paranoia-Gesellschaft

(2010sdafrika-Redaktion)

© Sequenz aus dem Film "Layla Fourie". (Quelle: Berlinale/ Pandora Film)

© Sequenz aus dem Film „Layla Fourie“. (Quelle: Berlinale/ Pandora Film)

Offizielle Handlung:

Layla ist eine alleinerziehende Mutter, die in Johannesburg mit ihrem Sohn von Gelegenheitsjobs lebt. Sie lässt sich zur Polygraphistin ausbilden und erkämpft sich einen Job in einer Sicherheitsfirma, die auf Lügendetektoren spezialisiert ist. Auf dem Weg zum neuen Arbeitsplatz wird sie in einen Unfall verwickelt, der ihr Leben radikal verändert. Layla verstrickt sich in einem Netz aus Lügen und Täuschungen. Die Wahrheit könnte die Trennung von Mutter und Sohn bedeuten.

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Berlinale 2013 – Filmkritik „Elelwani“

Ist Liebe stärker als Tradition? Ein außergewöhnliches Drama mit sozialkritischem Anspruch

(2010sdafrika-Redaktion)

© Sequenz aus dem Film "Elelwani". (Quelle: Berlinale/ Shadowy Meadows Productions)

© Sequenz aus dem Film „Elelwani“. (Quelle: Berlinale/ Shadowy Meadows Productions)

Offizielle Handlung:

Es beginnt mit einer Autofahrt, die sich für Elelwani und Vele anfühlt wie der Aufbruch in die Sommerfrische des Lebens. Elelwani hat gerade ihr Studium abgeschlossen, ist verliebt in Vele, der neben ihr sitzt. Sie fahren durch die immer grüner werdende Landschaft in Elelwanis Heimatdorf, wo sie ihren Eltern ihre Pläne von ihrer Heirat und Zukunft erzählen wollen. Sie werden mit einem dramatischen Tanz empfangen – zu Ehren der ersten Frau aus dem Dorf, die es zu akademischen Würden gebracht hat. So vermutet Elelwani.

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