Schlagwort-Archive: Freiwilligendienst

Südafrikas Juden droht die Anklage

Freiwilligendienst in Israels Armee stellt am Kap klaren Rechtsbruch dar. Ermittlungen bereits eingeleitet

(Autor: Ghassan Abid)

In diesen Tagen erreichte die Redaktion der Hinweis, wonach mehreren Südafrikanern jüdischen Glaubens eine Anklage drohe. Man fühle sich durch die Regierung in Pretoria diskriminiert, heißt es vom Hinweisgeber, der namentlich nicht genannt werden möchte. Den Beschuldigten wird ihr Einsatz in der Armee Israels (IDF) zum Verhängnis. Sie haben sich freiwillig für den Waffendienst in Gaza gemeldet. Doch dies ist am Kap strikt verboten.

IDF

© Südafrikanische Juden, die als sogenannte „Machal“ einen Freiwilligendienst in der israelischen Armee ableisten, droht bei einer Rückkehr nach Südafrika eine Haftstrafe. Das südafrikanische Recht duldet keine Beteiligung seiner Bürger an Kriegseinsätzen im Ausland. Entsprechende Ermittlungsverfahren sind bereits eingeleitet worden. (Quelle: Israel Defense Forces)

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Multikulturalismus in Südafrika

Afrikaaner unter sich. Eine Podiumsdiskussion zum Dokumentarfilm „Orania“

(2010sdafrika-Redaktion)

© Podiumsdiskussion zum Dokumentarfilm "Orania" im Berliner Sputnik-Kino.

© Podiumsdiskussion zum Dokumentarfilm „Orania“ im Berliner Sputnik-Kino.

Kulturelle Identität in Südafrika erweist sich in einem Land, das die Spuren der Apartheid immer noch zu verarbeiten hat, als äußerst sensible Angelegenheit. Tobias Lindner, Berliner Filmregisseur, widmete sich der Gemeinschaft Orania mit einem gleichnamigen Dokumentarfilm. Einem 1.000-Seelendorf, das ausschließlich den Afrikaanern vorbehalten ist. Schwarze, Inder oder Farbige trifft man in Orania nicht an. Auf einer Podiumsdiskussion zum Thema kamen Ghassan Abid (Chefredakteur von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“), Anna Veigel (Leiterin Freiwilligendienst »kulturweit« Deutsche UNESCO-Kommission), Christoph Brandl (freier Journalist, Filmschaffender), Thabo Thindi (JOZI TV), Prof. Dr. Carola Lentz (Ethnologin) und der Regisseur zusammen. Ab heute ist „Orania“ in den deutschen Kinos zu sehen.

Aufzeichnung zum Orania-Podium in Berlin

Schulkinder-Wanderausstellung

„Through my eyes“ von Go Ahead! zeigt Fotos von Schulkindern aus Namibia und Südafrika

(Ein Gastbeitrag von Benjamin Werner, Vorsitzender der NGO Go Ahead!)

Die junge Hilfsorganisation Go Ahead! e.V. startet mit dem Fotoprojekt „Through my eyes“, das Eindrücke aus dem Alltag von Schulkindern aus Namibia und Südafrika zeigt, eine deutschlandweite Wanderausstellung, die zum Nachdenken anregt.

© Foto aus der Wanderausstellung „Through my eyes“ von Go Ahead! (Quelle: Go Ahead!)

© Foto der Wanderausstellung „Through my eyes“ von Go Ahead! (Quelle: Go Ahead!)

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