Schlagwort-Archive: Genozid

Henke Pistorius im Rassismuswahn

Exklusiv: Vater von Oscar Pistorius warnte innerhalb seiner Familie vor einem Genozid gegen Weiße

(2010sdafrika-Redaktion)

Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ steht seit geraumer Zeit mit einigen Familienmitgliedern des südafrikanischen Sportlers Oscar Pistorius im regelmäßigen Austausch. Mit diesem Artikel dürfte der Kontakt nun abbrechen, doch die Öffentlichkeit hat ein Recht darauf, über eine skurrile Ansicht informiert zu werden. Henke Pistorius, der Vater des angeklagten „Blade Runners“, steht im Mittelpunkt des aktuellen Skandals.

© Henke Pistorius, der Vater des bekannten Sportlers Oscar Pistorius, hat im Januar 2013 die eigenen Familienmitglieder dazu aufgerufen, eine Petition zur Verhinderung des staatlich geduldeten Genozids gegen die weiße Minderheit in Südafrika zu unterzeichnen, so eine exklusive Information gegenüber der Redaktion von "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste". (Quelle: Privat)

© Henke Pistorius, der Vater des bekannten Sportlers Oscar Pistorius, hat im Januar 2013 die eigenen Familienmitglieder dazu aufgerufen, eine Petition zur Verhinderung des staatlich geduldeten Genozids gegen die weiße Minderheit in Südafrika zu unterzeichnen, so eine exklusive Information gegenüber der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“. (Quelle: Privat)

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Internationale Pharmaindustrie am Pranger

Südafrikas Gesundheitsminister Motsoaledi beschuldigt westliche Konzerne eines „Genozids“

(Autor: Ghassan Abid)

Südafrika ist ein beliebter Absatzmarkt für die internationale Pharmaindustrie. Nicht nur deutsche Arzneimittelkonzerne wie die Darmstädter Merck KGaA und der Leverkusener Branchenriese Bayer sind am Kap präsent. Auch US-Konkurrenten wie Pfizer und Johnson & Johnson mischen kräftig mit. Nun ist allerdings eine kritische Debatte über ihr Handeln entfacht worden.

© Die westliche Pharmaindustrie in Südafrika muss sich auf harte Zeiten gefasst machen. Gesundheitsminister Aaron Motsoaledi warf den Konzernen einen "Genozid" an der Bevölkerung vor. Die teuren Medikamente seien nicht mehr hinnehmbar. Die Regierung bereitet zurzeit ein Gesetz vor, mit welchem günstigere Imitate – die sogenannten Generika – auf den Markt gebracht werden können. (Quelle: flickr/ UNAIDS)

© Die westliche Pharmaindustrie in Südafrika muss sich auf harte Zeiten gefasst machen. Gesundheitsminister Aaron Motsoaledi warf den Konzernen einen „Genozid“ an der Bevölkerung vor. Die teuren Medikamente seien nicht mehr hinnehmbar. Die Regierung bereitet zurzeit ein Gesetz vor, mit welchem günstigere Imitate – die sogenannten Generika – auf den Markt gebracht werden können. (Quelle: flickr/ UNAIDS)

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Straßenkampf um Nelson Mandela in Berlin

Streit um Platzbenennung vor Humboldt-Forum. Mandelas Name droht missbraucht zu werden

(Autor: D. Tamino Böhm)

Kurz nach dem Tod Nelson Mandelas am 5. Dezember in Johannesburg verkündete die „Stiftung Zukunft Berlin„, sie möchte den Platz vor dem geplanten Humboldt-Forum nach dem Freiheitskämpfer benennen lassen. Was auf den ersten Blick nach einer Ehrung des ersten Präsidenten Südafrikas aussieht, ist nicht weniger als ein Schlag ins Gesicht aller Menschen, die sich gegen Rassismus, Kolonialismus und Ausbeutung zur Wehr setzen, allen voran Nelson Mandela.

    © Das Humboldt-Forum in Berlin soll ein Treffpunkt von Wissenschaft, Kultur und Politik sein. Die zuständige "Stiftung Zukunft Berlin" beabsichtigt den Platz vor dem Forum in Nelson Mandela Platz zu benennen. Allerdings fürchten Kritiker einen Namensmissbrauch. Denn einige im Forum gezeigte Exponate wurden während des Kolonialismus mit bizarren Mitteln erworben.

© Das Humboldt-Forum in Berlin soll ein Treffpunkt von Wissenschaft, Kultur und Politik sein. Die zuständige „Stiftung Zukunft Berlin“ beabsichtigt den Platz vor dem Forum in Nelson Mandela Platz zu benennen. Allerdings fürchten Kritiker einen Namensmissbrauch. Denn einige im Forum gezeigte Exponate wurden während des Kolonialismus mit bizarren Mitteln erworben.

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Das Lügenmärchen vom “White Genocide”

Weiße Südafrikaner werden angeblich gezielt ermordet, beruflich benachteiligt und sozial verdrängt

(Autoren: Ghassan Abid, 2010sdafrika-Redaktion)

Mit der Terminologie „White Genocide“ fühlen sich nicht wenige Südafrikaner weißer Hautfarbe verbunden. Die aus Schwarzen bestehende Mehrheitsgesellschaft würde die weiße Minderheit in der Regenbogennation gezielt ermorden, beruflich benachteiligen und sozial verdrängen. In etlichen Foren, bei Stammtischrunden oder auf Veranstaltungen wird – entweder direkt oder indirekt – auf die scheinbare unterlegene Situation der Weißen hingewiesen. Auch die heute marschierte „Red October-Bewegung“ spricht von der gezielten Auslöschung der Buren. Unterstützt wird sie von mehreren Promis. Doch der nachgesagten Diskriminierung widersprechen die offiziellen Statistiken – und der logische Menschenverstand.

© Weiße Südafrikaner werden von der schwarzen Mehrheitsgesellschaft gezielt attackiert, so die Haupthese der “White Genocide”-Anhänger. Gezielte Ermordung, berufliche Benachteiligung und soziale Verdrängung der Weißen seien zu beobachten. Doch die Realität widerlegt diesen Vorwurf, der auf rassentheoretische Ansätze angelehnt ist. (Quelle: flickr/ Scott Chacon)

© Weiße Südafrikaner werden von der schwarzen Mehrheitsgesellschaft zielgerichtet attackiert, so die Haupthese der “White Genocide”-Anhänger. Gezielte Ermordung, berufliche Benachteiligung und soziale Verdrängung der Weißen seien zu beobachten. Doch die Realität widerlegt diesen Vorwurf, der auf rassentheoretische Ansätze angelehnt ist. (Quelle: flickr/ Scott Chacon)

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Anders Breivik und „sein Südafrika“

Norwegens Extremist fordert eine Trennung des Kaplandes in eine weiße und schwarze Nation

(Autoren: Ghassan Abid, 2010sdafrika-Redaktion)

Die norwegische Hauptstadt Oslo liegt rund 9.700 Kilometer Luftlinie von der südafrikanischen Hauptstadt Pretoria entfernt. Ideologisch betrachtet, fühlen sich südafrikanische Rassisten und nordische Rechtsextremisten jedoch nahezu unmittelbar miteinander verbunden.Die räumliche Distanz spielt kaum eine Rolle, wenn es um die Ablehnung multikultureller Gesellschaften geht.

    © Der norwegische Rechtsextremist Anders Breivik geht in seinem "Manifest 2083" über vierzigmal auf das Land Südafrika ein. Er kritisiert einen angeblichen Genozid an weißen Südafrikanern und fordert, Südafrika in einen weißen und schwarzen Staat zu trennen. Er fürchtet, die Buren könnten sonst bis in das Jahr 2050 nahezu ausgestorben und dem "diabolischen Verhalten schwarzer Südafrikaner" vollständig zum Opfer gefallen sein. (Quelle: flickr/ Panorama Mercantil)

© Der norwegische Rechtsextremist Anders Breivik geht in seinem „Manifest 2083“ über vierzigmal auf das Land Südafrika ein. Er kritisiert einen angeblichen Genozid an weißen Südafrikanern und fordert, Südafrika in einen weißen und schwarzen Staat zu trennen. Er fürchtet, die Buren könnten sonst bis in das Jahr 2050 nahezu ausgestorben und dem „diabolischen Verhalten schwarzer Südafrikaner“ vollständig zum Opfer gefallen sein. (Quelle: flickr/ Panorama Mercantil)

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Exklusiv: Respekt vor Südafrikas Rassisten

Claus Nordbruch, seine Freundschaft zum Ex-Elitesoldaten Ratte und zu deutschen Diplomaten

(2010sdafrika-Redaktion)

Infolge des Artikels „NSU-Fluchtversuch nach Südafrika“ vom 13. September 2012 erhielt „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ mehrere Zuschriften zum deutschen Rechtsextremismus am Kap. Namenslisten, Dokumente und Bildmaterial teils mit brisantem Material, welche Verbindungen bis in die aktuelle Bundesregierung erkennen lassen, sind eingegangen. Die Aufarbeitung und Verifizierung dessen wird seine Zeit in Anspruch nehmen. Vereinzelt wird ein Informationsaustausch mit mehreren überregionalen deutschen Medien gepflegt, ohne dabei den Quellenschutz zu gefährden.

    © Willem Ratte, deutschstämmiger Ex-Elitesoldat mit Einsätzen gegen schwarze Widerstandsbewegungen in Namibia, Angola, Simbabwe und Südafrika. Unter seiner Co-Führung mit Colonel Deon Ferreira leitete er die militärische Spezialeinheit "32 Battalion" der südafrikanischen Armee SADF. 1991 trat er infolge der Demokratisierung als Kommandant zurück und agiert seither mit paramilitärischen und bildungspolitischen Aktionsformen vom Untergrund aus gegen die aktuelle Regierung. Zum rechtsextremen Publizisten Dr. Claus Nordbruch unterhält Willem Ratte "freundschaftliche Beziehungen".

© Willem Ratte, deutschstämmiger Ex-Elitesoldat mit Einsätzen gegen schwarze Widerstandsbewegungen in Namibia, Angola, Simbabwe und Südafrika. Unter seiner Co-Führung mit Colonel Deon Ferreira leitete er die militärische Spezialeinheit „32 Battalion“ der südafrikanischen Armee SADF. 1991 trat er infolge der Demokratisierung als Kommandant zurück und agiert seither mit paramilitärischen und bildungspolitischen Aktionsformen vom Untergrund aus gegen die aktuelle Regierung. Zum rechtsextremen Publizisten Dr. Claus Nordbruch unterhält Willem Ratte „freundschaftliche Beziehungen“.

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