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Wildkatzen-Kolumne

Katzenarten aus Südafrika: Leopard

(Autorin: Andrea C. Schäfer berichtet in ihrer Kolumne über gefährdete Katzenarten in Südafrika. Die Tierpsychologin arbeitet als freiwillige Mitarbeiterin auf der Katzenauffang- und -zuchtstation Wild Cats World, auf welcher sich Gäste über die wilden Katzen hautnah informieren lassen können.)

Der Leopard (Panthera pardus) ist für mich der effektivste Jäger unter den großen Katzen, denn er hat mehrere Möglichkeiten, sein Überleben zu sichern. Er jagt hauptsächlich nachts und hat nur in Löwen- oder Hyänenrudeln direkte Konkurrenz. Als strikter Einzelgänger kann er jede Form von Beute, auch kleine Tiere wie zum Beispiel Hasen, nutzen.

Leopard

© In dieser Ausgabe der Wildkatzen-Kolumne behandelt Autorin Andrea C. Schäfer den Leoparden.

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Monsterwellen vor den Küsten Südafrikas

Im Interview mit Professor Norbert Hoffmann, Wellenforscher an der TU Hamburg-Harburg

(Autor: Ghassan Abid)

© Professor Norbert Hoffmann, Wellenforscher am Institut Mechanik und Meerestechnik der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH).

© Professor Norbert Hoffmann, Wellenforscher am Institut Mechanik und Meerestechnik der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH).

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Herrn Prof. Norbert Hoffmann, Wellenforscher am Institut Mechanik und Meerestechnik der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH). Seit Jahrhunderten sind Geschichten von Seefahrern bekannt, die Monsterwellen thematisieren. Welche Wellenarten gibt es und welche Faktoren dienen als Kategorisierung einer Monsterwelle?

Antwort: Aus der Erzählwelt der Seefahrer und Meeresforscher sind eine Vielzahl ungewöhnlich anmutender Phänome im Zusammenhang mit Meereswellen und Seegang bekannt. Immer schon scheinen sie Eingang in Mythen und Literatur gefunden zu haben, wie beispielsweise in die Geschichte zur Teilung des Roten Meeres der Bibel, oder auch Seefahrerepen wie Homers Odyssee. Erst seit etwa dem 19. Jahrhundert finden sich naturwissenschaftlich orientierte Textdokumente, in erster Linie aus den Bereichen der Kriegsschifffahrt, aber auch aus der Explorations- und Entdeckungsgeschichte, wie z.B. von Ernest Shackleton.

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Kap-Kolumne: Weltkapitale des Vogelstrauß

Am Krankenbett: Seuche und Kommerz bedrohen die Existenz des südafrikanischen Lifestyle-Tieres

(Autor: Detlev Reichel ist der Kap-Kolumnist des Südafrika-Portals. Als Missionskind, Sozialist und einstiger Westberliner Anti-Apartheids-Aktivist berichtet er aus und zu Südafrika.)

Der Vogelstrauß dürfte eines der außergewöhnlichsten Exemplare der Tierwelt sein. Er ist ein Vogel, der nicht fliegen kann, aber eine Geschwindigkeit von bis zu 70 km/h zu Lande hinlegt. Der größte lebende Vogel unseres Planeten hat schöne große runde Augen und einen Fußtritt, der einen Löwen töten kann. Bei über hundert Kilogramm Lebendgewicht und bis zu 2,4 Meter Größe kein Wunder. Und weil sie ein Vogel ist, legt Frau Strauß natürlich Eier. Deren dicke Schale ist für die daraus schlüpfenden Küken der erste beinharte Überlebenstest ihres Vogeldaseins. Diese Geburtsarbeit spricht nicht nur für die Stärke des Straußenschnabels, sondern zeigt auch den zähen Lebenswillen dieses Federviehs.

© Der Strauß in Südafrika ist längst zu einem beliebten Lifyestyle-Produkt geworden: Schuhe, Jacken, Koffer oder die Ostrich-Mahlzeit - alle basieren auf Substanzen des größten lebenden Vogels der Erde. Doch seine Existenz ist bedroht. (Quelle: flickr/ amorimur)

© Der Strauß in Südafrika ist längst zu einem beliebten Lifyestyle-Produkt geworden: Schuhe, Jacken, Koffer oder die Ostrich-Mahlzeit – alle basieren auf Substanzen des größten lebenden Vogels der Erde. Doch seine Existenz ist bedroht. (Quelle: flickr/ amorimur)

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