Schlagwort-Archive: Ghana

Initiative „Compact with Africa“

Südafrikas Präsident Ramaphosa wirbt in Berlin für mehr private Investitionen aus Deutschland

(Autor: Ghassan Abid)

Am 30. Oktober 2018 trafen sich 12 afrikanische Staats- und Regierungschefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin, um im Rahmen der Initiative „Compact with Africa“ die Investitionsbedingungen in ausgewählten Staaten Afrikas zu verbessern. Längerfristiges Ziel ist es, das Wirtschaftswachstum anzukurbeln, Arbeitsplätze zu schaffen und somit die illegale Migration von Afrika nach Europa einzudämmen. Auch Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa reiste bereits einen Tag zuvor an, um sein Land zu promoten.

© Südafrikas Staatspräsident Cyril Ramaphosa warb Ende Oktober 2018 anlässlich der G20-Initiative „Compact with Africa“ in der deutschen Bundeshauptstadt für mehr Investitionen. Der ANC-Parteivorsitzende kam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zusammen. (Quelle: flickr/ GovermentZA)

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„Bei den Hells Angels gibt es viele Schwarze“

Rapper Emanuel „Manuellsen“ Twellmann offenbart erstmals dessen Verhältnis zu Nomads Turkey

(2010sdafrika-Redaktion)

In der Vergangenheit versuchte die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ mehrfach den äußerst umstrittenen Hells Angels-Rapper Emanuel Twellmann alias „Manuellsen“ von einem Interview zu überzeugen. Ein bereits begonnenes Gespräch musste jedoch abgebrochen werden, nachdem die Antworten des Befragten immer kürzer wurden. Fragen zu den Nomads Turkey wollte Manuellsen partout nicht beantworten. Nun hingegen offenbart er gegenüber Hiphop.de erstmals private Einblicke. Dabei kommt der den türkischen Hells Angels nahestehende Rapper sichtbar ins Schwitzen.

Screenshot

© Der afrodeutsche Rapper Emanuel „Manuellsen“ Twellmann schilderte in einem am 26. Juni 2015 veröffentlichten Video-Interview mit Hiphop.de erstmals dessen Verhältnis zu den Nomads Turkey. Dabei geriet er mächtig ins Schwitzen, nachdem ihn der Journalist Toxik aus der Reserve lockte. (Quelle: Screenshot/ Hiphop.de)

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Malawi und Somalia evakuieren Bürger

Afrikanische Regierungen treffen Konsequenzen nach Gewaltwelle gegen Ausländer in Südafrika

(2010sdafrika-Redaktion)

Die xenophoben Ausschreitungen in KwaZulu-Natal, genauer gesagt in der Hafenstadt Durban, haben nun die ersten afrikanischen Regierungen dazu veranlasst, ernste Konsequenzen zu ziehen. Malawi und Somalia organisieren zurzeit die Evakuierung ihrer Landsleute aus Südafrika. Bis zum kommenden Wochenende sollen hunderte Bürger in ihre Heimat zurückkehren. Unterdessen versucht die südafrikanische Regierung die Lage in den Griff zu bekommen. Zu den getöteten Menschen wird nun auch ein 14-jähriges Kind gezählt, erklärte heute die Polizei.

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© Die xenophoben Ausschreitungen in Durban haben die Regierungen von Malawi und Somalia dazu veranlasst, ihre Bürger aus Südafrika zu evakuieren. Mittlerweile ist die Angst vor Fremdenhass auch auf Johannesburg übergeschwappt, nachdem es dort zu ersten Unruhen kam. Die Polizei versucht die Lage in den Griff zu bekommen. (Quelle: flickr/ SdotCruz)

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Trotz Rückschlag – gute Perspektiven

Nach dem Afrika-Cup ist vor dem Afrika-Cup. Südafrika scheidet nach 1:2-Niederlage gegen Ghana aus

(Autor: Johannes Woywodt)

Die Enttäuschung war den Spielern anzumerken. Nach erneuten 90 Minuten standen die Südafrikaner erschöpft und mit hängenden Köpfen auf dem Rasen im Estado Nuevo von Mongomo. In der tropisch-heißen Dschungelnacht fehlte ihnen neben dem notwendigen Glück letztendlich auch die Kraft und Konzentration, um den Sprung ins Viertelfinale zu schaffen. Ghanas Fußballer hingegen feierten ihren 2:1-Sieg und das damit verbundene Weiterkommen. Für die Westafrikaner war es der dritte Erfolg im zehnten Aufeinandertreffen und der erste bei einem Afrika-Cup gegen Südafrika überhaupt.

mReport

© Bafana Bafana scheidet aus dem diesjährigen Afrika-Cup in Äquatorialguinea aus. Die Vorrundenspiele gegen Algerien, den Senegal und Ghana hat Südafrikas Fußballnationalmannschaft verloren, trotz der jeweiligen 1:0-Führung. Dennoch sollte Trainer „Shakes“ Mashaba den bisher eingeschlagenen Kurs fortsetzen. (Archivbild, Quelle: flickr/ mReport)

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Mit dem Rücken zur Wand

Bafana Bafana glaubt noch an Einzug ins Viertelfinale – trotz Niederlage und Unentschieden

(Autor: Johannes Woywodt)

Nach einem 1:1- Unentschieden gegen den Senegal steht die südafrikanische Fußballnationalmannschaft direkt vor einem Vorrunden-Aus beim diesjährigen Afrika-Cup. Mit nur einem Punkt nach zwei Spielen benötigt Bafana Bafana ein kleines Fußballwunder, um sich in dieser schwierigen Gruppe noch für das Viertelfinale qualifizieren zu können. Die Südafrikaner müssen im letzten Vorrundenspiel am Dienstag – den 27.1.2015 um 19:00 MEZ – Ghana deutlich besiegen und sind gleichzeitig auf senegalesische Schützenhilfe angewiesen. Nur wenn die Westafrikaner gegen Algerien gewännen, zöge die Elf von Trainer Mashaba in die nächste Runde ein.

Shine 2010 - 2010 World Cup good news

© Bafana Bafana zeigt sich trotz der Niederlage gegen Algerien und dem Untentschieden gegen den Senegal kämpferisch, den Einzug ins Viertelfinale zu schaffen. Coach Ephraim Mashaba und Kapitän Dean Furman bekräftigten auf einer Pressekonferenz, gegen Ghana am kommenden Dienstag siegen zu wollen. (Archivbild, Quelle: flickr/ Shine 2010 – 2010 World Cup good news)

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Unnötige Niederlage

Südafrika spielte gegen Algerien achtzig Minuten tollen Fußball, bestrafte sich jedoch letztlich selbst

(Autor: Johannes Woywodt)

Unnötig. Wenn ein Wort den Spielverlauf des ersten Gruppenspiels zwischen der südafrikanischen und algerischen Fußballnationalmannschaft beschreibt, dann wäre es dieses gewesen. Mit 1:3 verlor Bafana Bafana am Montagabend unter der tropischen Hitze in Mongomo und muss am kommenden Freitag – den 23.1.2015 um 20:00 MEZ – gegen den Senegal unbedingt gewinnen, um ihre Chancen auf das Weiterkommen zu wahren. Dass das südafrikanische Team in dieser schwierigen Gruppe nur Außenseiterchancen haben würde, war schon vor Beginn des Turniers klar.

Kevin Douglas Grant

© Südafrika spielte achtzig Minuten tollen Fußball, war Algerien ebenbürtig und bestrafte sich durch die schlechte Chancenverwertung und drei Fehler in der Verteidigung letztlich selbst. Eine vermeidbare Niederlage. Unnötig. (Archivbild, Quelle: flickr/ Kevin Douglas Grant)

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Südafrika verliert gegen Algerien mit 1:3

Zuerst das Eigentor, dann die Niederlage und schließlich der Frust. Der Sündenbock ist gefunden

(Autor: Ghassan Abid)

Wenn es in einem Fußballspiel nicht so gut läuft, dann wird stets nach einem Sündenbock gesucht. Medien und Öffentlichkeit machen schnell einen Schuldigen aus. In den meisten Fällen ist es der Trainer. Jedoch dürfte bei der gestrigen Begegnung zwischen Südafrika und Algerien – dem zweiten Vorrundenspiel der Gruppe C des Afrika-Cups in Äquatorialguinea – der Buhmann ein Fußballspieler sein. Etwa 15.000 Zuschauer erlebten im Stadion von Mongomo die hochmotivierte Nationalelf Südafrikas, die den Wüstenfüchsen mächtig auf die Füße trat. Allerdings zertrümmerte ein Eigentor den Traum Bafana Bafanas, mit einem Sieg in den Wettbewerb zu starten.

Kevin Douglas Grant

© Südafrika unterlag in der ersten Spielbegegnung des Afrika-Cups 2015 gegen die Auswahl Algeriens mit einem 1:3. Das Eigentor von Thulani Hlatshwayo in der 68. Minute leitete den Wendepunkt ein, der den Wüstenfüchsen den Sieg ebnete. (Archivbild, Quelle: flickr/ Kevin Douglas Grant)

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