Schlagwort-Archive: Guinea

Auffällig unauffällig

Südafrikas Präsident Jacob Zuma beim G20-Gipfel in Hamburg: Händeschütteln und Lächeln

(Autor: Ghassan Abid)

Am 7./8. Juli 2017 trafen sich die Staat- und Regierungschefs der G20 in Hamburg. Während auf den Straßen der Hansestadt die immense Gewalt gegen Menschen, Geschäfte und Fahrzeuge für öffentliche Aufmerksamkeit im In- und Ausland sorgte, dominierten am Tagungsort selbst die politischen Debatten die Berichterstattung zum diesjährigen Forum der mächtigsten Staatsoberhäupter der Welt. Auch Südafrikas Staatspräsident Jacob Zuma reiste samt hochrangiger Delegation nach Deutschland an, blieb jedoch während seines Aufenthalts in Hamburg auffällig unauffällig.

© Anlässlich des G20-Gipfels in Hamburg traf sich Südafrikas Staatspräsident Jacob Zuma mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die Bundesregierung platzierte Afrika ins Programm der diesjährigen Präsidentschaft. Allerdings bleiben die Ergebnisse hinter den Erwartungen zurück. (Quelle: flickr/ The Presidency of South Africa)

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Jugend forscht

Mit Mannschaftsgeist, sportlicher Leistung und Patriotismus startet Bafana Bafana in den Afrika-Cup

(Autor: Johannes Woywodt)

Dass Südafrikas Fußballnationaltrainer Ephraim „Shakes“ Mashaba die Fans und Medien mit seinen Entscheidungen zu überraschen vermag, ist nicht ungewöhnlich. Seine Neueste ist die Nominierung des 23 Spieler umfassenden Mannschaftskaders für den am heutigen Samstag beginnenden Afrika-Cup in Äquatorialguinea. Egal ob gerade in Südafrika oder in anderen fußballverrückten Ländern, über nichts lässt sich leidenschaftlicher diskutieren als über die Spielerauswahl vor einem großem Turnier. Ein in der Regel zweijährlich wiederkehrendes Schauspiel, das von den Medien meisterlich verwendet wird, um in den Lob- oder Abgesang auf die eigene Mannschaft einzusteigen.

Diski Media

© Am heutigen Samstag beginnt der Afrika-Cup 2015 in Äquatorialguinea. Südafrikas Fußballcoach Ephraim „Shakes“ Mashaba hat ein junges und vor allem unerfahrenes Team aufgestellt, das gegen starke Gegner wie Algerien, Ghana und dem Senegal antreten wird. Mit Spannung werden die Vorrundenspiele erwartet. Am 19. Januar geht es gegen die Wüstenfüchse los. (Quelle: flickr/ Diski Media)

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Vor großen Herausforderungen

Südafrika in der „Todesgruppe“ des Afrika-Cups 2015: Algerien, Ghana und Senegal sind die Gegner

(Autor: Johannes Woywodt)

Die südafrikanische Fußballnationalmannschaft wird bei der 30. Austragung des Afrika-Cups vom 17. Januar bis 8. Februar 2015 in Äquatorialguinea vor großen Herausforderungen stehen. In Gruppe C trifft das Team von Coach Ephraim „Shakes“ Mashaba auf die WM-Teilnehmer Algerien und Ghana, die schon der deutschen Fußballnationalmannschaft bei der diesjährigen Weltmeisterschaft in Brasilien größere Probleme bereitete.

Axel Bührmann

© Vom 17. Januar bis 8. Februar 2015 wird zum 30. Mal der Afrika-Cup in Äquatorialguinea ausgetragen. Südafrikas Nationalelf trifft in der „Todesgruppe“ – der Gruppe C – auf Algerien, Ghana und Senegal. (Quelle: flickr/ Axel Bührmann)

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Südafrika verhängt Ebola-Einreiseverbote

Gesundheitsministerium befürchtet Ausbruch des Virus am Kap. Maßnahmen wurden eingeleitet

(Autor: Bartosz Marek)

Südafrikas Gesundheitsminister Aaron Motsoaledi teilte gestern mit, dass die südafrikanische Regierung unverzüglich geltende Einreiseverbote für Nicht-Südafrikaner aus den von Ebola betroffenen Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone beschlossen hat. Zudem wurden umfangreiche Maßnahmen eingeleitet und Gelder bereitgestellt. Die Regierung will eine Epidemie am Kap verhindern.

EU Humanitarian Aid and Civil Protection

© Südafrika befürchtet den Ausbruch von Ebola am Kap. Dementsprechend hat das Gesundheitsministerium umfangreiche Maßnahmen eingeleitet. Gesundheitsminister Aaron Motsoaledi arbeitet nun mit anderen Ressorts zusammen, um eine Epidemie zu verhindern. (Quelle: flickr/ EU Humanitarian Aid and Civil Protection)

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Erfolgsshow „AFRIKA! AFRIKA!“ in Berlin

Exotisches Theaterspektakel im Herzen Deutschlands: Musik, Tanz und Akrobatik aus Afrika 

(Autorin: Melanie Akerboom)

AFRIKA! AFRIKA! feierte letzte Woche, am Karfreitag – mit einer Bühnenshow speziell für das Theater und kleineren Hallen – ihre Berlin-Premiere im Tempodrom. Die Zirkusshow, die vom österreichischen Künstler André Heller inszeniert wurde, ist noch bis zum 25. April in der Hauptstadt zu bewundern. Musikalisch untermalt wird die Show durch eine Liveband. Insgesamt involviert in der Show sind 77 Künstler aus 14 Ländern.

© Die Show "AFRIKA! AFRIKA!" kombiniert Musik, Tanz und Akrobatik aus Afrika. Der österreichische Künstler André Heller steckt hinter diesem erfolgreichen Theaterspektakel. (Quelle: AFRIKA! AFRIKA!)

© Die Show „AFRIKA! AFRIKA!“ kombiniert Musik, Tanz und Akrobatik aus Afrika. Der österreichische Künstler André Heller steckt hinter diesem erfolgreichen Theaterspektakel. (Quelle: AFRIKA! AFRIKA!)

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Kenako-Festival 2013 verabschiedet sich

Verantwortlichkeiten, Effektivität und Einflussnahme. Streitgespräche auf dem größten Afrika-Festival in Berlin

(2010sdafrika-Redaktion)

Vom 23. bis 26. Mai 2013 fand die zweite Auflage des Kenako-Festivals am Berliner Alexanderplatz statt. Tausende Gäste lauschten afrikanischer Musik, probierten afrikanische Speisen und wirkten bei Diskussionen mit Afrika-Experten mit. Ghassan Abid, Chefredakteur von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“, moderierte die Veranstaltung „Deutsch-afrikanische Zusammenarbeit“ und trat bei der Podiumsdiskussion „Die Afrikanische Union: ein Papiertiger?“ als Referent auf. Zwei Berichte zu beiden Podien.

    © Auf dem Kenako-Festival 2013 wurde viel gestritten über die Gegenwart, die Zukunft und das westliche Engagement in Afrika. Afrika-Experten der nördlichen und südlichen Hemisphäre diskutierten, teilweise emotional, über die Chancen und Risiken auf dem aufstrebenden Kontinent. Kritisiert wurde von allen Teilnehmern, dass die deutschen Medien zu negativ über Afrika berichten. Auch der persönliche Afrikabeauftragte der Bundeskanzerlin, Günter Nooke, nahm auf dem Festival an der Debatte teil. Im Bild ist Nooke mit Ghassan Abid, Chefredakteur von "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste", zu sehen.

© Auf dem Kenako-Festival 2013 wurde viel gestritten über die Gegenwart, die Zukunft und das westliche Engagement in Afrika. Afrika-Experten der nördlichen und südlichen Hemisphäre diskutierten, teilweise emotional, über die Chancen und Risiken auf dem aufstrebenden Kontinent. Kritisiert wurde von allen Teilnehmern, dass die deutschen Medien zu negativ über Afrika berichten. Auch der Persönliche Afrikabeauftragte der Bundeskanzlerin, Günter Nooke, nahm auf dem Festival an der Debatte teil. Im Bild ist Nooke mit Ghassan Abid, Chefredakteur von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“, zu sehen.

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Bundespolizei-Helikopter am Kap

Hubschrauber vom Typ Bell 212 über Private für Forschungszwecke in Südafrika im Einsatz

(2010sdafrika-Redaktion)

Aus Südafrika erreichte die Redaktion die Information, wonach ein ausgemusterter Helikopter der Bundespolizei gegenwärtig in Südafrika im Einsatz sein soll. Den entsprechenden Pressemeldungen war eine solche Nachricht nicht zu entnehmen. Erst auf Anfrage von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ bestätigte das Bundespolizeipräsidium in Potsdam diese Meldung.

© Der bis im Mai 2012 von der Bundespolizei eingesetzte Helikopter des Typs Bell 212, Kennzeichen: D-HHPP, ist an das nordrhein-westfälische Unternehmen Agrar Helilift verkauft worden, das wiederrum den Helikopter an die südafrikanische Starlite Aviation Group übertragen hat. Gegenwärtig wird der Bell 212 - hier im Archivbild zu sehen - für Forschungszwecke auf dem Schiff S.A. Agulhas II in der Antarktis eingesetzt. (Quelle: Wikimedia)

© Der bis im Mai 2012 von der Bundespolizei eingesetzte Helikopter des Typs Bell 212, Kennzeichen: D-HHPP, ist an das nordrhein-westfälische Unternehmen Agrar Helilift verkauft worden, das wiederum den Helikopter an die südafrikanische Starlite Aviation Group übertragen hat. Gegenwärtig wird der Bell 212 – hier im Archivbild zu sehen – für Forschungszwecke auf dem Schiff S.A. Agulhas II in der Antarktis eingesetzt. (Quelle: Wikimedia)

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