Schlagwort-Archive: Handel

Cannabis-Legalisierung in Südafrika gefordert

Parlamentarier Mario Oriani-Ambrosini reicht Gesetzentwurf zur medizinischen Behandlung ein

(Autor: Ghassan Abid)

Mario Oriani-Ambrosini sitzt für die Inkatha Freedom Party im südafrikanischen Parlament. Der Jurist wird von seinen Kollegen – fraktionsübergreifend – geschätzt. In letzter Zeit war vom Oppositionspolitiker wenig zu hören, da dieser an Lungenkrebs erkrankte. Er wird nur noch wenige Monate zu leben haben. Umso entschlossener ist er nun, zum wohl letzten Mal eine politische Intiative zu starten. Er fordert die Legalisierung von Cannabis zu medizinischen Zwecken. Die Regierung zeigt sich interessiert.

© Der an Lungenkrebs erkrankte Abgeordnete Mario Oriani-Ambrosini hat einen Gesetzentwurf eingebracht, der die Legalisierung von Cannabis zu medizinischen und ökonomischen Zwecken fordert. Bislang dürfen südafrikanische Ärzte Cannabis nicht verschreiben. In Deutschland hingegen ist die Hanfpflanze für medizinische Zwecke bereits zugelassen. (Quelle: flickr/ Manuel Martín Vicente)

© Der an Lungenkrebs erkrankte Abgeordnete Mario Oriani-Ambrosini hat einen Gesetzentwurf eingebracht, der die Legalisierung von Cannabis zu medizinischen und ökonomischen Zwecken fordert. Bislang dürfen südafrikanische Ärzte Cannabis nicht verschreiben. In Deutschland hingegen ist die Hanfpflanze für medizinische Zwecke bereits zugelassen. (Quelle: flickr/ Manuel Martín Vicente)

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„Deutsche Unternehmen halten an Südafrika fest“

Im Interview mit Matthias Boddenberg, Geschäftsführer der Dt. IHK für das südliche Afrika

(Autor: Ghassan Abid)

© Matthias Boddenberg leitet seit 2001 als Geschäftsführer die Deutsche Industrie- und Handelskammer für das südliche Afrika (AHK). Sein Wort hat Gewicht, wenn es um deutsches Unternehmertum am Kap geht. Die Redaktion von "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste" interviewte den Wirtschaftsrepräsentanten zum aktuellen Marktklima in Südafrika.

© Matthias Boddenberg leitet seit 2001 als Geschäftsführer die Deutsche Industrie- und Handelskammer für das südliche Afrika (AHK). Sein Wort hat Gewicht, wenn es um deutsches Unternehmertum am Kap geht. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ interviewte den Wirtschaftsrepräsentanten zum aktuellen Marktklima in Südafrika.

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Herrn Matthias Boddenberg, Geschäftsführer der Deutschen Industrie- und Handelskammer für das südliche Afrika (AHK). Die südafrikanische Wirtschaftslage ist gegenwärtig mehr als angespannt. Wie bewerten Sie das aktuelle Marktklima?

Antwort: Das allgemeine Marktklima wird zurzeit durch drei Faktoren geprägt:
1. Die jüngste Abwertung der südafrikanischen Währung hat deutsche und europäische Importe nach Südafrika teurer gemacht. Dies ist eine Entwicklung, die neben den unmittelbaren Folgen vor allem mittelfristige Konsequenzen haben wird. Deutsche Waren, Maschinen wie auch Fahrzeuge, werden teurer. Firmen, die ihre Währungsgeschäfte nicht abgesichert haben, werden Schwierigkeiten haben, die höheren Preise am Markt durchzusetzen.
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In eigener Sache: Gewinnspiel „Werkstattkalender“

febi bilstein Werkstattkalender 2014 mit südafrikanischen Models geht an Claus G. aus Berlin

(2010sdafrika-Redaktion)

Das Ennepetaler Unternehmen „febi bilstein“ gibt den „Werkstattkalender“ raus, der mit einer limitierten Auflage von 55.000 Exemplaren nicht im Handel zu erwerben ist. Doch für die LeserInnen von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ wurde ein Werkstattkalender zur Verfügung gestellt, der in Südafrika seine Verwirklichung fand. Fotograf Christian Deutscher lichtete vor seiner Linse vier südafrikanische Models bei Kapstadt und in Johannesburg ab. Über hundert Einsendungen sind eingegangen, die die Frage, bei welcher Großstadt sich das Wijnland Auto Museum befindet, mit Kapstadt richtig beantworteten. Claus G. aus Berlin hatte bei der Verlosung das Glück auf seiner Seite – herzlichen Glückwünsch! Die Daten aller Gewinnspiel-Teilnehmer werden gemäß Datenschutz innerhalb von zwei Wochen gelöscht.

Making-of zum Werkstattkalender 2014

„Berlin und Johannesburg sind meine Heimat“

Im Interview mit Sängerin Cherilyn MacNeil der südafrikanischen Indie-Pop-Band „Dear Reader“

(Autoren: Serge Aka, Bartosz Marek, Ranem, Ghassan Abid)

Cherilyn MacNeil ist mit Abstand die erfolgreichste südafrikanische Sängerin in Deutschland der jüngeren Zeit. In vielen TV-, Radio- und Internetbeiträgen war entweder sie oder ihre Musik zu hören. Als Leadsängerin der südafrikanischen Indie-Pop-Band „Dear Reader“ schaffte sie es, die Herzen vieler Deutscher für sich zu erobern. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ traf die Frau aus dem Hause einer Musikerfamilie zum Interview, die Johannesburg und Berlin gleichermaßen als ihre Heimat empfindet.

© Cherilyn MacNeil ist Leadsängerin der südafrikanischen Indie-Pop-Band "Dear Reader". Seit drei Jahren lebt die gebürtige Johannesburgerin in Berlin. Im Interview mit "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste" geht die Sängerin auf die Entwicklungen in ihrer Heimat, auf ihre Musik und auf ihr neues Leben in Deutschland ein.

© Cherilyn MacNeil ist Leadsängerin der südafrikanischen Indie-Pop-Band „Dear Reader“. Seit drei Jahren lebt die gebürtige Johannesburgerin in Berlin. Im Interview mit „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ geht die Sängerin auf die Entwicklungen in ihrer Heimat, auf ihre Musik und auf ihr neues Leben in Deutschland ein.

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Gewinnspiel: Sinnliches Südafrika

febi bilstein Werkstattkalender 2014: Fotograf Christian Deutscher lichtet vier Kap-Models ab

(2010sdafrika-Redaktion)

© Das Ennepetaler Unternehmen „febi bilstein“ produzierte seinen Werkstattkalender 2014 in Südafrika. Vier Models am Kap posierten vor der Linse des Fotografen Christian Deutscher. Im Handel ist die limitierte Auflage des Kalenders nicht zu erwerben. (Quelle: febi bilstein/ Werkstattkalender 2014)

© Das Ennepetaler Unternehmen „febi bilstein“ produzierte seinen Werkstattkalender 2014 in Südafrika. Vier Models am Kap posierten vor der Linse des Fotografen Christian Deutscher. Im Handel ist die limitierte Auflage des Kalenders nicht zu erwerben. (Quelle: febi bilstein/ Werkstattkalender 2014)

Das Unternehmen „febi bilstein“ beliefert seine Kunden, meist Werkstätten, mit Ersatzteilen für Fahrzeuge. Schon zum dreizehnten Mal wird im nordrhein-westfälischen Ennepetal der sogenannte „Werkstattkalender“ in Auftrag gegeben. Die von Männern dominierte Arbeitsstätte wird mit weiblicher Erotik in Verbindung gebracht. Im Handel ist der limitierte Kalender mit einer diesjährigen Auflage von 55.000 Exemplaren nicht zu erwerben. Doch für die LeserInnen von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ wurde ein Werkstattkalender zur Verfügung gestellt, der in Südafrika seine Verwirklichung fand.

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Smartphones mit Siegel „Made in South Africa“

Südafrikanisches Unternehmen „Seemahale Telecoms“ kündigt Apple und Samsung den Kampf an

(2010sdafrika-Redaktion)

Das Handy gehört grundsätzlich bei vielen Afrikanern, ob im Norden oder im Süden des aufstrebenden Kontinents, ganz selbstverständlich zum Alltag. Viele besitzen gleich mehrere Exemplare, die sie parallel benutzen. Das eine Gerät dient für Multimedia-Anwendungen und das andere zum günstigen Telefonieren. Allerdings stammen die Handys stets aus dem Ausland. Asiatische, europäische und amerikanische Telekommunikationsunternehmen kämpfen um die Marktanteile in Afrika. Aus Johannesburg ist nun eine Kampfansage zu hören, die durchaus ernst genommen werden sollte.

    © Dr. Thabo Lehlokoe leitet die Johannesburger Telekommunikationsfirma „Seemahale Telecoms“. Er hat sich zum Ziel gesetzt, im Frühjahr 2014 die ersten Tablets aus südafrikanischer Produktion auf dem Markt zu bringen. Später sollen Smartphones folgen, die mit dem iPhone von Apple und dem Galaxy von Samsung mithalten sollen. Erstmalig in den Medien ist ein solches Modell - wie oben im Bild abgebildet - zu sehen.

© Dr. Thabo Lehlokoe leitet die Johannesburger Telekommunikationsfirma „Seemahale Telecoms“. Er hat sich zum Ziel gesetzt, im Frühjahr 2014 die ersten Tablets aus südafrikanischer Produktion auf dem Markt zu bringen. Später sollen Smartphones folgen, die mit dem iPhone von Apple und dem Galaxy von Samsung mithalten sollen. Erstmalig in den Medien ist ein solches Modell – wie oben im Bild abgebildet – zu sehen.

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Schnappschuss mit Interpretationscharakter

Foto zum Treffen zwischen Präsident Jacob Zuma und Frankreichs Staatspräsidenten François Hollande

(2010sdafrika-Redaktion)

Am heutigen Montag ist Frankreichs Staatspräsident François Hollande zu einem zweitätigen Arbeitsbesuch in Südafrika eingetroffen. Auf der Agenda stehen Themen wie Energie, Handelsbeziehungen und Sicherheit an. Entstanden ist ein imposantes Foto mit starker Symbolik. Ein Schnappschuss, der zwei Staatsmänner zeigt, die beide eigenständig die Richtung vorgeben wollen und wenig aufeinander abgestimmt wirken. Der Betrachter dürfte sich die berechtigte Frage stellen, wer hier Gast und wer Gastgeber ist?

© Wer hat auf dem Foto die Hosen an? Frankreichs Staatspräsident François Hollande ist zu einem zweitätigen Treffen in Südafrika eingetroffen. Mit Südafrikas Präsidenten Jacob Zuma stehen Themen wie Energie, Handel und Sicherheit auf dem Programm. (Quelle: GCIS South Africa)

© Wer hat auf dem Foto die Hosen an? Frankreichs Staatspräsident François Hollande ist zu einem zweitätigen Treffen in Südafrika eingetroffen. Mit Südafrikas Präsidenten Jacob Zuma stehen Themen wie Energie, Handel und Sicherheit auf dem Programm. (Quelle: GCIS South Africa)