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Aus Rockern werden humanitäre Helfer

United Tribuns helfen Balkan-Flutopfern. Hells Angels-Boss „Neco“ expandiert nach Bielefeld

(2010sdafrika-Redaktion)

### UPDATE vom 17.05.2014: Mehrere Hells Angels aus Deutschland und Serbien helfen in den Flutgebieten beim Aufbau von Notunterkünften des Roten Kreuzes. Entsprechendes Bildmaterial liegt der Redaktion vor. ###

Was sich zurzeit in der Rockerszene abspielt, ist mit Sicherheit ein außergewöhnlicher Vorgang. Der Öffentlichkeit und den Medien ist die Balkan-Streetgang United Tribuns vor allem als aggressive und kriminelle Türsteher-Vereinigung bekannt. Immer wieder traten mehrere Mitglieder mit Gewaltdelikten in Erscheinung. Ihr martialisches Auftreten soll bewusst einschüchtern. Doch nun rufen die „harten Jungs“ zum Helfen auf. Die Aktion kommt innerhalb der Szene gut an. Viele wollen eine gute Tat leisten.

United Tribuns

© Die Anhänger der Streetgang United Tribuns [im Bild] bereiten gegenwärtig Hilfsmaßnahmen für die Flutopfer in Bosnien-Herzegowina und Serbien vor. Das Geld soll zuerst nach Österreich gespendet werden, um es von dort aus dann weiter in den Balkan zu bringen. (Quelle: Facebook)

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Deutsches Architekturprojekt in Südafrika

Im Interview mit Bernadette Heiermann, Architektin und RWTH-Mitarbeiterin

(Autor: Ghassan Abid)

© Bernadette Heiermann, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Gebäudelehre und Grundlagen des Entwerfens an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen.

© Bernadette Heiermann, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Gebäudelehre und Grundlagen des Entwerfens an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen.

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Frau Bernadette Heiermann, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Gebäudelehre und Grundlagen des Entwerfens an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen. Welche Aufgaben hat die Baukunst zu erfüllen?

Antwort: Behutsamen Umgang mit dem Ort, seiner Geschichte und Identität, mit dem Raumprogramm und seinen Anforderungen, Konstruktion und Materialisierung, Schönheit und Poesie.

Im Zusammenhang mit unseren Gebäuden in Südafrika bedeutet dies, dass wir im Rahmen unserer Möglichkeiten Konstruktionen und Materialien verwenden, die lokal und nachhaltig sind. Wir beziehen Nutzer und Anwohner in Planung und Realisierung mit ein. Wir schaffen Räume, die möglichst mehrere Nutzungen erlauben und durch ihre Schönheit die Nutzer glücklich machen.

© Isometrie des von der RWTH Aachen gebauten Kindergartens „Hamlet Crèche“ in Südafrika. (Quelle: RWTH Aachen)

© Isometrie des von der RWTH Aachen gebauten Kindergartens „Hamlet Crèche“ in Südafrika. (Quelle: RWTH Aachen)

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