Schlagwort-Archive: Hells Angels MC Nomads Turkey

Pakt zwischen Rockern und Araber-Clan

Bushido, Abou-Chaker-Clan und Hells Angels schließen Bündnis mit weitreichenden Folgen für Unterwelt

(2010sdafrika-Redaktion)

Spätestens seit der Veröffentlichung des Videos zum Song „Mitten in der Nacht“, in welchem unter anderem der mittlerweile angeklagte Berliner Hells Angels-Boss Kadir Padir und dessen untergetauchter Stellvertreter Ibrahim K. zu sehen sind, spekulieren Kripo und Medien über eine Verbindung zwischen Bushido und den Rockern. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ hat nun einen anonymen Hinweis erhalten, wonach in der Unterwelt ein weitreichendes Bündnis entstanden ist. Ein Insider bestätigt dies.

SpreePiX Media

© Anis Mohamed Youssef Ferchichi, besser bekannt unter dem Künstlernamen Bushido, steht erneut im Mittelpunkt der Berichterstattung. Nach Erkenntnissen der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ unterhalten Bushido, der Abou-Chaker-Clan und die Hells Angels einen Pakt. (Quelle: flickr/ SpreePiX Media)

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„Südafrikas Hells Angels sind eine Gefahr“

Im Interview mit André Schulz, Vorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK)

(Autor: Ghassan Abid)

Andre Schulz

© André Schulz ist seit 2011 Vorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK), dem gewerkschaftlichen Berufsverband der Kriminalpolizei in Deutschland. Im Interview mit der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ warnt der beim LKA Hamburg tätige BDK-Vorsitzende vor den wachsenden Rockerstrukturen in Südafrika. Dafür bedarf es aber politischen Willen, um auch am Kap gegen Hells Angels und Red Devils vorzugehen. Denn Südafrikas Hells Angels sind ähnlich wie der deutsche Ableger eine Bedrohung für die Gesellschaft, so Schulz.

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Herrn André Schulz, Vorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK) und Mitarbeiter beim LKA Hamburg im Bereich der wissenschaftlichen Analyse und Forschung. Die Bekämpfung der Rockerkriminalität hat sich zu einem Schwerpunktthema deutscher Behörden entwickelt. Wie wirksam sind Kuttenverbote, Klubschließungen und eine demonstrative Polizeipräsenz tatsächlich?

Antwort: All das sind erforderliche Bausteine bei der Bekämpfung der Rockerkriminalität. Kriminelle Rockergruppierungen spielen für die Polizei mehr und mehr eine Rolle. Im Jahr 2013 stand in Deutschland beinahe jedes achte Verfahren im Bereich der Organisierten Kriminalität (OK) im Zusammenhang mit Rockergruppierungen. Der BDK weist bereits seit Jahren auf die steigende Bedrohung für die Gesellschaft durch polizeirelevante Rockerclubs (sog. OMCG’s = outlaw motorcycle gangs), wie die Hells Angels, Bandidos oder Gremium MC, hin.

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Türkischer Rockerboss „Neco“ befiehlt Mord

Exklusiv: Bielefelder Bürger werden eingeschüchtert. Hells Angels MC Nomads Turkey will Rezan C. töten

(Autor: Ghassan Abid)

Der Bielefelder Gemüsehändler Ali Yilmaz (Name geändert) erhielt vor wenigen Tagen Besuch von rund dreißig Rockern, die dem Hells Angels MC Nomads Turkey angehören. Die Kleidung der Männer deutet auf ihre Zuordnung hin. Der Selbstständige wird davor gewarnt, den ehemaligen Bielefelder Höllenengel Rezan C. in seinen Gemüseladen zu lassen. Ansonsten würden sie wiederkommen und „alles kurz und klein schlagen“. Viele Bürger der nordrhein-westfälischen Stadt haben Angst. Sie gehorchen und beugen sich dem Druck der Hells Angels. Offizielle Warnungen der Polizei bleiben bislang aus.

Collage

© Necati „Neco“ Arabaci [rechts im Bild], der Präsident des Hells Angels MC Nomads Turkey, hat einen Mord gegen den Ex-Rocker Rezan C. [links im Bild] befohlen – wie die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ von einem Insider exklusiv erfahren hat. Die Stadt Bielefeld ist seit Mitte September 2014 im Würgegriff der türkischen Hells Angels. Dutzende Ladenbesitzer werden eingeschüchtert. (Quelle: Privat/ Collage der Redaktion)

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Dunkelhäutige bei Hells Angels unerwünscht

Südafrikas Rocker wollten den Klub für Schwarze öffnen. Doch lehnten die amerikanischen Charter dies ab

(Autor: Ghassan Abid)

Die Redaktion von „SÜDAFRIKA –Land der Kontraste“ beobachtet als einzige Presse weltweit die Aktivitäten der Hells Angels in Südafrika. Abgerundet wird die Berichterstattung mit exklusiven Informationen zum deutschen und türkischen Rockermilieu. Nun hat die Redaktion von einem kanadischen Ermittler, der namentlich nicht genannt werden möchte, erfahren, dass es Versuche gab, die interkulturelle Öffnung des Hells Angels MC voranzutreiben. Aus dem südlichen Afrika heraus wollte man einen Wandel herbeiführen.

HAMC

© Der Hells Angels MC lebt vom Image unbegrenzter Freiheit. Doch bei der Auswahl der eigenen Mitglieder ist der Rockerklub umso restriktiver. Denn Schwarze dürfen den Bikern bisweilen nicht beitreten. Der Südafrika-Ableger des HAMC versuchte in den 90er Jahren die interkulturelle Öffnung des Klubs voranzutreiben – allerdings ohne Erfolg. Zu groß war der Widerstand in den USA und in Kanada. (Quelle: Privat)

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Türkische Hells Angels gründen Elite-Truppe

Exklusiv: Nach Rocco-Tod formierte sich elitäre HAMC-Gruppierung aus Türken und Arabern in Köln

(Autoren: 2010sdafrika-Redaktion, Ghassan Abid)

Der Höllengel Erdal I. alias „Rocco“ war als Führungsmitglied des Hells Angels MC bundesweit bekannt gewesen. Der „Sergeant at Arms“ war für die Disziplin und Sicherheit innerhalb des Rockerklubs zuständig. Sobald es Stress unter den Brüdern gab, wurde „Rocco“ beauftragt, diesen aus der Welt zu schaffen. Umso größer war dann der Schock, als er am 11. Oktober 2013 völlig unerwartet starb. In der Konsequenz dessen kam es zu einer grundlegenden organisatorischen Veränderung, die der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ bekannt geworden ist. Eine Elite-Truppe wurde gegründet.

Kölner HAMC

© EXKLUSIV-Bild: Necati Arabaci alias „Neco“, der Präsident des Hells Angels MC Nomads Turkey, hat nach dem Tod des Höllengels Erdal I. alias „Rocco“ eine Elite-Truppe in Köln zusammengestellt [im Bild]. Die türkisch- und arabischstämmigen Bodybuilder arbeiten äußerst diszipliniert und verdeckt. Über die Rocker ist nicht viel bekannt. Sie agieren wie ein Phantom. (Quelle: Privat)

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Türkischer Rockerboss mischt im Boxgeschäft mit

Necati „Neco“ Arabaci und Ahmet Öner investieren in den in Izmir lebenden Kampfsportler Alican Ay

(Autor: Ghassan Abid)

Als die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ am 1. August über das Verhältnis zwischen dem Box-Promoter Ahmet Öner und dem türkischen Rockerboss Necati „Neco“ Arabaci berichtete, war noch nicht klar, was beide Typen konkret miteinander verbindet. Nun hat die Redaktion aus zuverlässiger Quelle erfahren, dass der aus Deutschland abgeschobene Neco mindestens seit März dieses Jahres auch im türkischen Profiboxgeschäft mitmischt.

Alican Ay (3)

© Der Box-Promoter Ahmet Öner und der türkische Hells Angels-Boss Necati „Neco“ Arabaci arbeiten den eigenen Informationen nach mindestens seit März dieses Jahres im Profiboxgeschäft zusammen. Sie unterstützen den in Izmir lebenden Boxer Alican Ay. (Quelle: Privat)

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„Ich würde in den Krieg gegen die ISIS ziehen!“

Exklusiv: Im Interview mit dem Ex-Höllenengel Rezan C. über seinen HAMC-Rausschmiss und die PKK

(Autor: Ghassan Abid)

Rezan C.

© Das „out in bad standing“ des Bielefelder Hells Angel Rezan C. sorgte für ein erhebliches Echo in der deutschen und türkischen Presse. Für die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ hat sich der Kurde zu einem Exklusiv-Interview bereit erklärt, um die Debatte um seine Person endlich zum Abschluss zu bringen. (Quelle: Privat)

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ den Ex-Höllenengel Herrn Rezan C. Ihre Abrechnung mit dem Hells Angels MC Nomads Turkey hat für erhebliche Aufmerksamkeit gesorgt. BILD.de, RP Online, DerWesten und auch die türkische Presse berichteten über Sie. Hätten Sie mit solch einem Medienecho gerechnet?

Antwort: Nein, überhaupt nicht.

2010sdafrika-Redaktion: Ihre Familie und Sie sollen laut BILD.de bedroht worden sein?

Antwort: Nein, meine Familie wurde zu keinem Zeitpunkt bedroht und ich möchte dazu sagen, dass diese Information der BILD-Zeitung frei erfunden ist. Es wird niemand bedroht, weder meine Familie noch ich. Und wenn es tatsächlich so wäre, dann würde ich es trotzdem nicht den Medien erzählen und erst recht nicht damit zur Polizei gehen!

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