Schlagwort-Archive: Hells Angels Turkey

Hells Angels MC im Zerwürfnis

Old-School-Rocker und Nomads Turkey im klubinternen Wettbewerb um globalen Einfluss – eine Analyse

(Autoren: 2010sdafrika-Redaktion, Ghassan Abid)

Bei der Organisierten Kriminalität (OK) geht es stets darum, Macht zu erwerben und diese auszubauen. Dementsprechend bedient man sich diverser Einflussmöglichkeiten, etwa dem Abschluss von Bündnissen. Beim Hells Angels MC ist der klubinterne Machtkampf zwischen deutschen Old-School-Rockern und jungen Nomads Turkey-Anhängern weiterhin voll im Gange, beobachten Ermittler. Nach der Gewalteskalation im vergangenen Jahr bedienen sich nun beide Streitparteien verstärkt der Diplomatie. Deutsche und Türken versuchen jeweils ihre Kontakte dauerhaft an sich zu binden. Denn nur wer seinen Einfluss nachhaltig geltend machen kann, wird den Machtkampf langfristig gewinnen können.

HAMC Bosse

© Old-School-Rocker vs. Nomads Turkey: Der klubinterne Wettbewerb um Bündnispartner ist derzeit voll im Gange, trotz der Schlappe der deutschen Hells Angels zum Ende vergangenen Jahres. Die Anhänger von Frank Hanebuth, ehemaliger Charter-Präsident Hannovers und Old-School-Führungsperson, sowie von Necati „Neco“ Arabaci, Nomads Turkey-Präsident in Izmir, haben den Kurs der Diplomatie eingeschlagen. Beide Lager versuchen ihren Einfluss auszuweiten. (Quelle: Privat)

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„Ich würde in den Krieg gegen die ISIS ziehen!“

Exklusiv: Im Interview mit dem Ex-Höllenengel Rezan C. über seinen HAMC-Rausschmiss und die PKK

(Autor: Ghassan Abid)

Rezan C.

© Das „out in bad standing“ des Bielefelder Hells Angel Rezan C. sorgte für ein erhebliches Echo in der deutschen und türkischen Presse. Für die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ hat sich der Kurde zu einem Exklusiv-Interview bereit erklärt, um die Debatte um seine Person endlich zum Abschluss zu bringen. (Quelle: Privat)

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ den Ex-Höllenengel Herrn Rezan C. Ihre Abrechnung mit dem Hells Angels MC Nomads Turkey hat für erhebliche Aufmerksamkeit gesorgt. BILD.de, RP Online, DerWesten und auch die türkische Presse berichteten über Sie. Hätten Sie mit solch einem Medienecho gerechnet?

Antwort: Nein, überhaupt nicht.

2010sdafrika-Redaktion: Ihre Familie und Sie sollen laut BILD.de bedroht worden sein?

Antwort: Nein, meine Familie wurde zu keinem Zeitpunkt bedroht und ich möchte dazu sagen, dass diese Information der BILD-Zeitung frei erfunden ist. Es wird niemand bedroht, weder meine Familie noch ich. Und wenn es tatsächlich so wäre, dann würde ich es trotzdem nicht den Medien erzählen und erst recht nicht damit zur Polizei gehen!

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„out in bad standing“ bei Hells Angels Turkey

Exklusiv: Rocker von Hells Angels verstoßen, weil er sich für Kurden einsetzte und sein Geld einforderte

(Autor: Ghassan Abid)

Das Video hat es in sich. Innerhalb weniger Minuten nach der Veröffentlichung des Materials auf der Facebook-Seite des kurdischen Ex-Höllenengels Rezan, ist die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ hierüber informiert worden. Der Bielefelder kann den „out in bad standing“, den Rausschmiss, nicht verstehen. Das Eintreten für die Kurden und für das ihm zustehende Geld wurden dem 26-Jährigen zum Verhängnis. Dabei gilt Rezan als jemand, der ein gutes Kontaktnetzwerk zu sämtlichen türkischen Hells Angels unterhielt und über wertvolle Interna verfügt. Er war eine Führungsperson des HAMC. Die jüngste Entwicklung ist durchaus ein beispielloser Vorgang.

Rezan

© Rezan war jahrelang ein stolzes Mitglied der türkischen Hells Angels, genauer gesagt Member des von Necati Arabaci alias „Neco“ geleiteten Hells Angels MC Nomads Turkey. Nun ist der Kurde rausgeschmissen worden, weil er sich für sein Volk einsetzte und sein Geld einforderte. Der Bielefelder wehrt sich und richtet eine Kampfansage an seine Ex-Brüder. (Quelle: Privat)

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Der afrodeutsche Rapper und die Hells Angels

Emanuel „Manuellsen“ Twellmann und seine enge Freundschaft zum türkischen Rockerboss „Neco“

(Autor: Ghassan Abid)

– Hells Angels-Spezial –

Emanuel Twellmann ist mittlerweile 35 Jahre alt. Er gilt als sehr intelligent, durchsetzungsstark und freiheitsliebend. Als Rapper „Manuellsen“ lebt er dieses Gefühl von individueller Entfaltung aus. Allerdings ist der in Mühlheim an der Ruhr lebende Musiker bei den Recherchen der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ im Zusammenhang mit den türkischen Hells Angels aufgefallen. Denn der zum Islam konvertierte „Manuellsen“ unterhält beste Kontakte zum in Izmir lebenden Rockerboss Necati Arabaci alias „Neco“.

Manuellsen 2

© Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ konnte ermitteln, dass der afrodeutsche Rapper Emanuel Twellmann alias „Manuellsen“ enge Verbindungen zu türkischen Hells Angels pflegt. Er hat sogar einen persönlichen Kontakt zum türkischen Rockerboss Necati Arabaci alias „Neco“. (Quelle: Privat)

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Deutsche Hells Angels-Geldwäsche in Südafrika

Exklusiv: Im Interview mit Ulrich Detrois alias „Bad Boy Uli“, Hells Angels-Aussteiger und Buchautor

(Autor: Ghassan Abid)

    © Ulrich Detrois war einer der einflussreichsten deutschen Hells Angels-Mitglieder. Unter dem Rockernamen „Bad Boy Uli“ schaffte er es zum De Facto-Präsidenten des Charters Kassel. Nach seinem Rausschmiss, verfasste der Ex-Höllenengel die beiden Bücher „Höllenritt: Ein deutscher Hells Angel packt aus“ und „Wir sehen uns in der Hölle“. Insiderwissen wurde öffentlich gemacht. Seither lebt der Kasseler an einem geheimen Ort, stets der Gefahr eines Mordanschlages ausgesetzt. "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste" interviewte exklusiv den Hells Angels-Aussteiger, der weitere Interna zu den deutsch-südafrikanischen Beziehungen offenbarte. (Quelle: Ullstein Buchverlage)

© Ulrich Detrois war einer der einflussreichsten deutschen Hells Angels-Mitglieder. Unter dem Rockernamen „Bad Boy Uli“ schaffte er es zum De Facto-Präsidenten des Charters Kassel. Nach seinem Rausschmiss, verfasste der Ex-Höllenengel die beiden Bücher „Höllenritt: Ein deutscher Hells Angel packt aus“ und „Wir sehen uns in der Hölle“. Insiderwissen wurde öffentlich gemacht. Seither lebt der Kasseler an einem geheimen Ort, stets der Gefahr eines Mordanschlages ausgesetzt. „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ interviewte exklusiv den Hells Angels-Aussteiger, der weitere Interna zu den deutsch-südafrikanischen Beziehungen offenbarte. (Quelle: Ullstein Buchverlage)

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ den ehemaligen Vizepräsidenten der Hells Angels in Kassel und heutigen Buchautoren Ulrich Detrois alias „Bad Boy Uli“. Wie kamen Sie in den 90er-Jahren zu den Rockern und wie erlebten Sie diese Zeit?

Antwort: In den 90ern habe ich mit einigen anderen Zuhältern zuerst den Motorradclub BONES gegründet. Dieser war ein national tätiger Motorradclub, der hauptsächlich im Rotlicht tätig war. Da ich schon seit meinem 14. Lebensjahr Motorrad und auch Motorradrennen gefahren bin, lag es für mich auf der Hand, meine berufliche Expansion im Rotlichtmilieu mit dem Motorradfahren zu verbinden und die Kontakte des MC entsprechend zu nutzen.

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