Schlagwort-Archive: Horst Freitag

Freedom Day in der Botschaft Südafrikas

Hunderte Gäste zelebrierten den Nationalfeiertag mit internationalen Gästen mitten in Berlin

(Autor: Ghassan Abid)

Am 27. April 2017 feierte die Botschaft Südafrikas in der Berliner Tiergartenstraße den Nationalfeiertag des Landes – den Freedom Day. Hochrangige Gäste des Auswärtigen Amtes und anderer diplomatischer Vertretungen, der Wirtschaft, Presse und Kultur zelebrierten gemeinsam mit den Gastgebern die ersten demokratischen Wahlen am Kap vor 23 Jahren, aus welchen Nelson Mandela als erster schwarzer Staatspräsident Südafrikas hervorging. Ein Bericht aus dem Botschaftsgebäude.

© Am 27. April wurde in der Botschaft Südafrikas in Deutschland der Freedom Day gefeiert, der an die ersten demokratischen Wahlen am Kap vor 23 Jahren erinnert. Hunderte Gäste erschienen in die diplomatische Vertretung. (Quelle: Privat)

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Deutschlands Botschafter der Herzen

Walter Lindner ist gerade erst in Südafrika angekommen, jedoch schon längst im Einsatz

(Autorin: Susanne Zeckler)

Der Münchener Walter Lindner, ehemaliger Sonderbeauftragter der Bundesregierung für den Kampf gegen die Ebola-Krise, ist erst am 17. Juli 2015 in Südafrika eingetroffen. Wie die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ aus diplomatischen Kreisen erfahren hatte, wird er in Kürze zum neuen Botschafter Deutschlands in Pretoria erklärt. Doch nur einen Tag nach seiner Ankunft ist der 58-jährige Jurist im Partnerland bereits tätig geworden. Er besuchte nämlich Waisenkinder im Township Soweto.

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© Walter Lindner ist gerade erst in Südafrika angekommen und noch nicht als neuer Botschafter Deutschlands in Südafrika, Lesotho und Swasiland akkreditiert. Dennoch stürzt er sich gleich in die Arbeit und besuchte eine Einrichtung für Waisenkinder im Township Soweto. (Quelle: German Embassy Pretoria)

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SPDler wird deutscher Botschafter in Südafrika

Dr. Horst Freitag geht, Walter Lindner kommt. Führungswechsel an der Deutschen Botschaft Pretoria

(2010sdafrika-Redaktion)

Während das Auswärtige Amt bislang noch damit beschäftigt ist, eine Presseanfrage der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ zu beantworten, konnte aus diplomatischen Kreisen bereits in Erfahrung gebracht werden, dass Walter Lindner der neue Botschafter Deutschlands in Südafrika sein wird. Da die Akkreditierung noch aussteht, kann der Führungswechsel noch nicht offiziell verkündet werden. Mit der Ernennung des SPD-Mitglieds knüpft die Redaktion auch die Hoffnung einer besseren Zusammenarbeit, die bisher nach dem Willen Einzelner scheiterte.

Walter Lindner

© Walter Lindner wird in Kürze als neuer Botschafter Deutschlands in Südafrika akkreditiert. Der Münchener tritt die Nachfolge des Würzburgers Dr. Horst Freitag an. Der SPDler gilt als Afrika-Kenner und als ein Mann der klaren Worte. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ heißt den 58-Jährigen am Kap herzlich willkommen. (Quelle: Auswärtiges Amt)

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Bundesaußenminister Westerwelle in Südafrika

Wirtschaft und Politik standen in Pretoria, Kultur und Wissenschaft in Kapstadt auf dem Programm

(2010sdafrika-Redaktion)

Ende April 2013 hielt sich Bundesaußenminister Guido Westerwelle, begleitet von einer Wirtschaftsdelegation, während seiner Afrikareise unter anderem in Südafrika auf. Mit seiner Amtskollegin Maite Nkoana-Mashabane besprach der FDP-Politiker in der Hauptstadt Pretoria regionale und internationale Themen, etwa die Wahlen in Simbabwe oder den Kampf gegen die Islamisten in Mali. Ebenso hob Nkoana-Mashabane die deutsch-südafrikanischen Wirtschaftsbeziehungen hervor. Zudem traf sich der Außenminister mit Südafrikas Vizepräsidenten Kgalema Motlanthe, wobei der Inhalt der Gespräche unbekannt ist.

© Bundesaußenminister Westerwelle traf mit einer Wirtschaftsdelegation Ende April 2013 zu einem Arbeitsbesuch in Südafrika ein. In Pretoria unterhielt sich der FDP-Politiker mit seiner Amtskollegin Maite Nkoana-Mashabane und dem Vizepräsidenten Kgalema Motlanthe. In Kapstadt standen hingegen Kultur und  Wissenschaft auf dem Programm. (Quelle: photothek/ Trutschel)

© Bundesaußenminister Westerwelle traf mit einer Wirtschaftsdelegation Ende April 2013 zu einem Arbeitsbesuch in Südafrika ein. In Pretoria unterhielt sich der FDP-Politiker mit seiner Amtskollegin Maite Nkoana-Mashabane und dem Vizepräsidenten Kgalema Motlanthe. In Kapstadt standen hingegen Kultur und  Wissenschaft auf dem Programm. (Quelle: photothek/ Trutschel)

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Geheimdienste in Südafrika

Präsident Zuma baut Machtnetzwerk aus. Jeder deckt jeden, zu Lasten der Demokratie und Bürgerrechte

 (Autor: Ghassan Abid)

Zusammenarbeiten, um eine sichere Nation in einer gesicherten Welt zu schaffen“ – so lautet das ins Deutsch übersetzte Credo des zivilen In- und Auslandsgeheimdienstes Südafrikas, der State Security Agency (SSA). Allerdings mangelt es der SSA an staatlicher Kontrolle und unparteiischer Aufgabenerfüllung. Journalisten, Oppositonspolitiker und einige ANC-Mitglieder fürchten um die junge Demokratie am Kap. Mitte 2012 sind gegen die M&G-Investigativjournalisten Nicholas Dawes, Sam Sole und Stefaans Brummer  strafrechtliche Vorermittlungen wegen Diebstahl und der Offenlegung vertraulicher Informationen aufgenommen worden. Ihnen drohen bei einer Verurteilung bis zu 15 Jahre Haft.

© Geheimdienstminister Siyabonga Cwele (links im Bild) und Präsident Jacob Zuma (rechts im Bild) gelten als enge Vertraute, die sich aufeinander verlassen können. Die Presidency und das Ministerium für Staatssicherheit stehen in enger Abstimmung miteinander. (Quelle: flickr/ GovernmentZA)

© Geheimdienstminister Siyabonga Cwele (links im Bild) und Präsident Jacob Zuma (rechts im Bild) gelten als enge Vertraute, die sich aufeinander verlassen können. Die Presidency und das Ministerium für Staatssicherheit stehen in enger Abstimmung miteinander. (Quelle: flickr/ GovernmentZA)

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„Black Thursday“ in Südafrika

Secrecy Bill wird nun zum Gesetz – zu Lasten der Demokratie. Das Auswärtige Amt ist in der Pflicht

(Ein Kommentar von Chefredakteur Ghassan Abid)

Am heutigen Tag ist genau das passiert, was die meisten Demokraten in Südafrika befürchtet hatten. Mit den Stimmen der Regierungspartei ANC ist die „Protection of State Information Bill“, auch als Secrecy Bill bezeichnet, in der zweiten Parlamentskammer beschlossen worden. 34 Mitglieder des National Council of Provinces (NCOP) stimmten dafür, 16 dagegen. Aus einem Gesetzentwurf wird nun ein Gesetz, dass einerseits die grundsätzliche Klassifizierung von Informationen als Geheimsache erleichert und andererseits eine harte Bestrafung für „Gesetzesbrecher“ vorsieht. Besonders enttäuschend ist, dass die Länderkammer Südafrikas in den letzten Jahren mehrfach vom Bundesrat im Sinne eines leistungsfähigen Parlamentarismus unterstützt wurde.

    © Im November 2011 beschloss die erste Parlamentskammer, die National Assembly, mit den Stimmen der Regierungspartei ANC das umstrittene Gesetz “Protection of State Information Bill”. Heute schloss sich die zweite Parlamentskammer, der National Council of Provinces (NCOP), dem Regierungsvorhaben an. Nun wird aus einem Gesetzentwurf ein Gesetz, dass Journalisten und Informanten ins Visier nimmt. (Quelle: flickr/ Animation Concept)

© Im November 2011 beschloss die erste Parlamentskammer, die National Assembly, mit den Stimmen der Regierungspartei ANC das umstrittene Gesetz “Protection of State Information Bill”. Heute schloss sich die zweite Parlamentskammer, der National Council of Provinces (NCOP), dem Regierungsvorhaben an. Nun wird aus einem Gesetzentwurf ein Gesetz, dass Journalisten und Informanten ins Visier nimmt. (Quelle: flickr/ Animation Concept)

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