Schlagwort-Archive: Hotel

Südafrika-Reisen individuell planen

Das Erlebnis von Gastfreundschaft steht bei Umfulana im Vordergrund

(Ein Gastbeitrag von Martin Bach)

20 Jahre ist es her, dass der Reiseveranstalter Umfulana in einer südafrikanischen Garage gegründetwurde. Heute ist Umfulana eine GmbH in Kürten bei Köln mit einem Geschäftshaus, 40 Mitarbeitern und einer Filiale in Salt Rock am Indischen Ozean. Umfulana ist eine deutsch-südafrikanische Erfolgsgeschichte, die so ungewöhnlich ist, dass sie in keinem Lehrbuch steht. Doch alles der Reihe nach.

© Das Erlebnis von Gastfreundschaft steht im Vordergrund der Arbeit von Umfulana. Die einst in einer Garage in Südafrika gegründete Firma hat ihren heutigen Sitz in Kürten bei Köln. Ihre Stärke liegt bei der Vermittlung von individuellen Reisen. (Quelle: Umfulana – zwei Mitarbeiterinnen unterwegs in Südafrika)

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Der Elefant als Überraschungsgast am Pool

Safari-Feeling der besonderen Art. Video aus Südafrika sorgt für Begeisterung im Internet

(2010sdafrika-Redaktion)

Man stelle sich folgende Situation vor: Der eigene Urlaub wird am Pool eines Gästehauses oder Hotels verbracht. Das eigene Handtuch bedeckt eine Sonnenliege, während man genüsslich aus einem Cocktailglas schlürft. Und plötzlich erhebt sich über dem Pool eine Herde von Elefanten, die ebenfalls eine Entspannung benötigt. Dieses Szenario hat sich kürzlich im südafrikanischen Krüger-Nationalpark abgespielt – und wurde gefilmt. Kein Einzelfall.

© Überraschung! Afrikanische Elefanten suchen die Gäste einer Lodge im südafrikanischen Krüger-Nationalpark auf. Dabei kommt es im südlichen Afrika immer wieder zu den Begegnungen von Mensch und Tier am Pool. Videoaufnahmen verewigen diesen besonderen Moment. (Quelle: Screenshot YouTube/ TAL VLOGS)

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Stromdraht und Busch-Babys

Ein Südafrika-Bericht eines Hamburger Touristen über Land, Tiere und Leute – Große Bilderserie

(Autor: Vincent Lexau)

Das Ende der Apartheid im Jahr 1994 ist ein wenig jünger als der Fall der Mauer in Deutschland 1989 und sehr viel jünger als das Ende der Rassentrennung in den Vereinigten Staaten 1948. Wenn man nun sieht, wie krass in Deutschland noch der Unterschied zwischen Ost und West ist, so kann man sich vorstellen, dass in Südafrika die Folgen der Apartheid noch deutlich zu spüren sind. Schwarze sind zu Fuß unterwegs, Weiße in Autos. Schwarze üben eher die einfacheren Jobs aus, Weiße eher die anspruchsvolleren. Es wird dauern, bis sich beide Gruppen mehr durchmischen, denn die Vorraussetzung hierfür ist gute Bildung, und diese ist eher den Wohlhabenden vorbehalten.

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© Im Sommer 2015 reiste der Hamburger Vincent Lexau zum ersten Mal nach Südafrika. Er verliebte sich schnell in das Land. Seine Eindrücke hielt er für „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ mit diesem Artikel inklusive großer Bilderserie fest. (Quelle: Vincent Lexau)

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„Das schlimmste Hotel, das ich je erlebt habe“

Videos – Tulip Hotel dem Erdboden gleichgemacht. Euphorischer Beifall bei Haussprengung in Südafrika

(2010sdafrika-Redaktion)

Das Tulip Hotel an der Corner Strand & Bree Street in Kapstadt ist etlichen deutschen Touristen ausschließlich in schlechter Erinnerung geblieben. Dafür empfanden die Kapstäder das zentral gelegene Zwei-Sterne-Hotel als hässliches und abreißfähiges Gebäude, das einer kosmopolitischen Stadt wie Kapstadt längst nicht mehr gerecht werden kann. Am heutigen Sonntag war dann die heiß ersehnte Haussprengung, die wie ein Spektakel beobachtet wurde.

Tulip Hotel

© Am heutigen 1. März ist das Tulip Hotel in Kapstadt unter euphorischem Beifall der Öffentlichkeit gesprengt worden. Das Zwei-Sterne-Hotel zählte zu den schechtesten Unterkünften im touristischen Südafrika. Deutsche Urlauber, die dort schon mal einquartierten, wollten nie wieder hin. (Quelle: Privat)

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„Die Leute haben sich für uns gefreut“

Im Interview mit dem homosexuellen Moderator Marco Fritsche über seine Flitterwochen in Südafrika

(Autor: Ghassan Abid)

© Der Schweizer Moderator Marco Fritsche verbrachte vor Kurzem mit seinem Ehemann Martin Arnold die Flitterwochen in Kapstadt. Im Interview mit "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste" berichtet der homosexuelle Promi, wie er Südafrika erlebt hat und wie er die Lage von homosexuellen Menschen bewertet. (Quelle: Adrian Portmann)

© Der Schweizer Moderator Marco Fritsche verbrachte vor Kurzem mit seinem Ehemann Martin Arnold die Flitterwochen in Kapstadt. Im Interview mit „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ berichtet der homosexuelle Promi, wie er Südafrika erlebt hat und wie er die Lage von homosexuellen Menschen bewertet. (Quelle: Adrian Portmann)

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ den Schweizer Moderator Marco Fritsche. Zuallererst meine Gratulation zur Ehe mit dem Architekten Martin Arnold. Wie fühlt sich die frische Heirat an?

Antwort: Interessanterweise fühlt sich das nicht anders an als vor der Unterschrift die uns zu einem – wie es in der Schweiz heißt – registrierten Paar macht. Der einzige Unterschied ist, dass es zu keinen Missverständnissen mehr kommt, wenn man seinen Partner ganz klar als “mein Mann” und nicht mehr als “mein Freund” vorstellt. Und je unverkrampfter und unkomplizierter man sich und seine Lebenssituation beschreiben kann, um so einfacher wird sie vom Gegenüber aufgenommen und akzeptiert. Das wäre zumindest mal unsere zeitlich noch begrenzte aber erfreuliche Erfahrung, die wir machen durften.

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Bewegung im Mordfall Anni Dewani

Brite Dewani verliert Abweisung eines Auslieferungsersuchens der Justiz Südafrikas

(Autor: Ghassan Abid)

Rund drei Jahre nach dem Flitterwochen-Mord an Anni Dewani in Kapstadt kommt Bewegung in die Sache. Shrien Dewani, ein Brite indischer Abstammung, verlor am gestrigen Freitag vor dem High Court in London seine Abweisung eines Auslieferungsersuchens der südafrikanischen Justiz. Die Richter machten unmissverständlich klar, dass sofern sich der Gesundheitszustand des Angeklagten stabilisiert hat, er mit einer unverzüglichen Auslieferung zu rechnen hat.

    © Rund drei Jahre nach dem Flitterwochen-Mord an Anni Dewani in Kapstadt kommt Bewegung in die Sache. Ihr Witwer Shrien Dewani verlor am gestrigen Freitag seine Abweisung eines südafrikanischen Auslieferungsersuchens. Der High Court in London macht den Weg für einen Strafprozess am Kap frei. Doch der Angeklagte kann noch in die Revision gehen. (Quelle: Privat)

© Rund drei Jahre nach dem Flitterwochen-Mord an Anni Dewani in Kapstadt kommt Bewegung in die Sache. Ihr Witwer Shrien Dewani verlor am gestrigen Freitag seine Abweisung eines südafrikanischen Auslieferungsersuchens. Der High Court in London macht den Weg für einen Strafprozess am Kap frei. Doch der Angeklagte kann noch in die Revision gehen. (Quelle: Privat)

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Desillusionierung ehemaliger ANC-Guerillas

Im Interview mit Ludger Schadomsky, Redaktionsleiter der Deutschen Welle

(Autor: Ghassan Abid)

    © Ludger Schadomsky ist Buchautor und Redaktionsleiter beim deutschen Auslandsrundfunk Deutsche Welle. Vor Kurzem hielt sich der Journalist zwecks Recherche für einen Artikel in Qunu auf, der Heimat von Nelson Mandela. (Quelle: DW)

© Ludger Schadomsky ist Buchautor und Redaktionsleiter beim deutschen Auslandsrundfunk Deutsche Welle. Vor Kurzem hielt sich der Journalist zwecks Recherche für einen Artikel in Qunu auf, der Heimat von Nelson Mandela. (Quelle: DW)

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ den für die Deutsche Welle tätigen Journalisten und Afrika-Buchautoren Ludger Schadomsky. Sie studierten in Köln und schließlich in Kapstadt. Wie kam es dazu, dass sie den Weg nach Südafrika fanden?

Antwort: Während der Umwälzungen am Kap zu Beginn der 90er-Jahre studierte ich in Köln Afrikanistik und Politikwissenschaften. Klar war, dass ich mich intensiver und vor allem vor Ort mit dem „neuen Südafrika“ auseinandersetzen wollte. Also habe ich mich um ein DAAD-Stipendium zum Studium der Sprache Xhosa an der Universität Kapstadt (UCT) bemüht. So kam ich 1996 nach Südafrika und blieb bis 1998, schloss mein Studium an der UCT ab und begann parallel als Korrespondent für die Zeitungen „Afrika Post“ und „afrika süd“ zu berichten – eine faszinierende Zeit, zumal der Berichtsraum nicht nur Südafrika, sondern auch die Nachbarländer umfasste. Die Berichterstattung über die Aufarbeitung der Apartheidverbrechen in der sog. „Wahrheits- und Versöhnungskommission“(TRC) gehört bis heute, trotz vieler anschließender Reisen in afrikanische Krisengebiete, zum Aufwühlendsten überhaupt. Demgegenüber stand die Verabschiedung der modernsten Verfassung der Welt – ein Meilenstein für die junge Regenbogennation! 1998 bin ich schweren Herzens für ein Volontariat zur Deutschen Welle nach Deutschland zurückgegangen, wo ich heute als Redaktionsleiter tätig bin.

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