Schlagwort-Archive: Humboldt-Forum

Streit um Nelson-Mandela-Straße in Berlin

Diskussion um Benennung einer Straße nach Südafrikas Ikone Nelson Mandela erreicht neuen Höhepunkt

(Autor: D. Tamino Böhm)

Am 20. Februar 2014 wurde bei einer Aktion von Aktivist_innen die „Mohrenstraße“ in Nelson-Mandela-Straße umbenannt. Bei diesem symbolischen Akt geht es vor allem darum, die Diskussion um den rassistischen und kolonialistischen Namen der Straße voranzubringen und dem Thema neue Aktualität zu verleihen. Allerdings erreicht nun die Debatte um die Ehrung der Ikone Südafrikas, die von Teilen der Zivilgesellschaft getragen wird, einen neuen Höhepunkt. Am morgigen Samstag ist ein Gedenkmarsch geplant.

© Am 20. Februar 2014 ist die „Mohrenstraße“ in Berlin durch Aktivist_innen - rein symbolisch - in Nelson-Mandela-Straße umbenannt worden. Der Namensstreit erreicht nun einen neuen Höhepunkt. Denn die Black Community mobilisiert zum Protest. Der Name „Mohrenstraße“ ist auf rassistisches Gedankengut angelehnt. Dennoch weigert sich die Politik bisher, Straße oder U-Bahnhof umzutaufen.

© Am 20. Februar 2014 ist die „Mohrenstraße“ in Berlin durch Aktivist_innen – rein symbolisch – in Nelson-Mandela-Straße umbenannt worden. Der Namensstreit erreicht nun einen neuen Höhepunkt. Denn die Black Community mobilisiert zum Protest. Der Name „Mohrenstraße“ ist auf rassistisches Gedankengut angelehnt. Dennoch weigert sich die Politik bisher, Straße oder U-Bahnhof umzutaufen.

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Straßenkampf um Nelson Mandela in Berlin

Streit um Platzbenennung vor Humboldt-Forum. Mandelas Name droht missbraucht zu werden

(Autor: D. Tamino Böhm)

Kurz nach dem Tod Nelson Mandelas am 5. Dezember in Johannesburg verkündete die „Stiftung Zukunft Berlin„, sie möchte den Platz vor dem geplanten Humboldt-Forum nach dem Freiheitskämpfer benennen lassen. Was auf den ersten Blick nach einer Ehrung des ersten Präsidenten Südafrikas aussieht, ist nicht weniger als ein Schlag ins Gesicht aller Menschen, die sich gegen Rassismus, Kolonialismus und Ausbeutung zur Wehr setzen, allen voran Nelson Mandela.

    © Das Humboldt-Forum in Berlin soll ein Treffpunkt von Wissenschaft, Kultur und Politik sein. Die zuständige "Stiftung Zukunft Berlin" beabsichtigt den Platz vor dem Forum in Nelson Mandela Platz zu benennen. Allerdings fürchten Kritiker einen Namensmissbrauch. Denn einige im Forum gezeigte Exponate wurden während des Kolonialismus mit bizarren Mitteln erworben.

© Das Humboldt-Forum in Berlin soll ein Treffpunkt von Wissenschaft, Kultur und Politik sein. Die zuständige „Stiftung Zukunft Berlin“ beabsichtigt den Platz vor dem Forum in Nelson Mandela Platz zu benennen. Allerdings fürchten Kritiker einen Namensmissbrauch. Denn einige im Forum gezeigte Exponate wurden während des Kolonialismus mit bizarren Mitteln erworben.

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„Afrika als Fülle von Möglichkeiten begreifen“

Im Interview mit Barbara Schirpke, Herausgeberin des Online-Mediums AfroPort

(Autor: Ghassan Abid)

    © Barbara Schirpke ist Herausgeberin des Online-Mediums "AfroPort", das gemessen an seine Besucherzahlen zu den erfolgreichsten Afrika-Medien im deutschsprachigen Raum zählt.

© Barbara Schirpke ist Herausgeberin des Online-Mediums „AfroPort“, das gemessen an seine Besucherzahlen zu den erfolgreichsten Afrika-Medien im deutschsprachigen Raum zählt.

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Frau Barbara Schirpke, Herausgeberin von AfroPort, das deutschsprachige Afrikaportal für Kunst, Kultur und Business im Internet. Wofür steht das seit Mai 2004 betriebene Online-Medium?

Antwort: AfroPort ist das deutschsprachige AfrikaPortal für Kunst, Kultur und Business im Internet. Das sagt schon viel. Vielleicht ergänzend: Es sind über 200 Themen – von Ausstellungen, über Konzerte, Festivals, Galerien, Museen, Restaurants, Autoren, Maler, Musiker, Bands, und auch Medien wie Bücher, CDs, Filme, TV-Tipps – bis zu Geschäftsleuten, Schulen, Unis oder Vereinen. Ziel war es eine Plattform zu schaffen, die möglichst alles Afrikanische im deutschsprachigen Raum abbildet und so Austausch und Kommunikation, aber auch Kennenlernen und ganz persönliche Besuche fördert oder sogar erst ermöglicht.

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