Schlagwort-Archive: indisch

Mordfall Anni Dewani

Verteidiger des Briten Shrien Dewani verhindern erneut eine Auslieferung an die südafrikanische Justiz

(2010sdafrika-Redaktion)

Lange hat man nichts von Shrien Dewani gehört. Nun hat der Brite indischer Abstammung in dieser Woche einen Erfolg verbucht und der Auslieferung an die Justiz Südafrikas erneut entgehen können. Das Gericht begründete seine Entscheidung mit der notwendigen Klärung offener juristischer Sachverhalte. Dem Geschäftsmann aus gutem Hause wird vorgeworfen, während der Flitterwochen in einem Slum bei Kapstadt im Jahr 2010 seine frisch Angetraute Anni ermorden lassen zu haben. Er soll südafrikanische Auftragsmörder angeheuert haben.

© Der Brite Shrien Dewani wird beschuldigt, während der Flitterwochen in Südafrika seine Ehefrau Anni Dewani, Geburtsname Hindocha, ermorden lassen zu haben. Drei Südafrikaner sind bereits verurteilt worden. Die Verteidiger von Shrien Dewani konnten mittlerweile seit drei Jahren eine Auslieferung an Südafrika verhindern.

© Der Brite Shrien Dewani wird beschuldigt, während der Flitterwochen in Südafrika seine Ehefrau Anni Dewani, Geburtsname Hindocha, ermorden lassen zu haben. Drei Südafrikaner sind bereits verurteilt worden. Die Verteidiger von Shrien Dewani konnten mittlerweile seit drei Jahren eine Auslieferung an Südafrika verhindern.

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Ausstellung „Anywhere is the Entry Point“

Künstler Ivor Sias reflektiert verlorengegangene Erfahrungen und soziale Werte in Südafrika

(2010sdafrika-Redaktion)

Während der Apartheid verloren schwarze Menschen und die sogenannten farbigen und indische Menschen ihre Angehörigen, ihr Land, ihr Zuhause„, sagt Ivor Sias. Nicht nur materielle Dinge verschwanden, sondern auch „soziale Werte“. Allein Erinnerungen blieben zurück, so der Künstler.

© 55,5 x 75 cm, NO ENTRY I , 2013: Collage, Acryl auf Papier. (Quelle: Galerie LISTROS)

© 55,5 x 75 cm, NO ENTRY I , 2013: Collage, Acryl auf Papier. (Quelle: Galerie LISTROS)

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Entsetzen in Bredasdorp

Neu-Delhi-Déjà-vu: Siebzehnjährige Frau am Westkap brutal vergewaltigt und getötet. Eine Nation im Schock

(Autor: Ghassan Abid)

Südafrikas Öffentlichkeit kennt unzählige Fälle, bei denen Mädchen und Frauen sexuell missbraucht und vergewaltigt wurden. In einigen Statistiken führt das beliebte Tourismusland im südlichen Afrika die höchste Vergewaltigungsrate weltweit an. Und dennoch ereignete sich am Westkap eine abscheuliche Tat, die ein gesellschaftliches Umdenken notwendig macht.

© Eine ganze Nation ist entsetzt: Am 2. Februar 2013 ist in Bredasdorp am Westkap eine siebzehnjährige Frau von vier Männern brutal vergewaltigt und verstümmelt worden. Kurze Zeit später starb sie im Krankenhaus. Die Regierung ist über die Brutalität der Tat geschockt. Ein gesellschaftliches Umdenken, ähnlich den Vorgängen in Indien, wird vor allem von Frauenrechtlerinnen gefordert. (Quelle: flickr/ Proteus250245(

© Eine ganze Nation ist entsetzt: Am 2. Februar 2013 ist in Bredasdorp am Westkap eine siebzehnjährige Frau von vier Männern brutal vergewaltigt und verstümmelt worden. Kurze Zeit später starb sie im Krankenhaus. Die Regierung ist über die Brutalität der Tat geschockt. Ein gesellschaftliches Umdenken, ähnlich den Vorgängen in Indien, wird vor allem von Frauenrechtlerinnen gefordert. (Quelle: flickr/ Proteus250245)

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