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Reeva Steenkamp starb am Valentinstag 2013

Südafrikas einstiger Top-Sportler Oscar Pistorius erwartet im März 2014 seinen Prozess wegen Mordes

(Autor: Ghassan Abid)

Heute vor genau einem Jahr ist der Artikel „Blutiger Valentinstag“ veröffentlicht worden, der den tödlichen Zwischenfall zwischen Oscar Pistorius und seiner Freundin Reeva Steenkamp aufgriff. Seither ist viel um die Hintergründe und Motive spekuliert worden. Doch entscheidende Entwicklungen im Strafverfahren gegen den südafrikanischen Sportler stehen erst noch an.

© Heute vor genau einem Jahr, am Valentinstag 2013, starb das südafrikanische Model Reeva Steenkamp durch mehrere Pistolenschüsse, die ihr Freund Oscar Pistorius im eigenen Haus abgegeben hatte. Über dieses tragische Ereignis wird weltweit berichtet. Im März 2014 beginnt der Prozess gegen den Paralympics-Star wegen Mordes. (Quelle: Twitter/ Reeva Steenkamp)

© Heute vor genau einem Jahr, am Valentinstag 2013, starb das südafrikanische Model Reeva Steenkamp durch mehrere Pistolenschüsse, die ihr Freund Oscar Pistorius im eigenen Haus abgegeben hatte. Über dieses tragische Ereignis wird weltweit berichtet. Im März 2014 beginnt der Prozess gegen den Paralympics-Star wegen Mordes. (Quelle: Twitter/ Reeva Steenkamp)

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Rocker im Visier des Verfassungsschutzes

Vier Geheimdienste der Länder agieren gemeinsam mit Polizeien gegen Hells Angels und Bandidos

(Autor: Ghassan Abid)

Die Hells Angels zählen unumstritten zu den einflussreichsten Rockergruppierungen weltweit. In den USA, in Deutschland und in Südafrika haben sich die Höllenengel massiv breitgemacht, unter anderem durch Ausübung von Gewalt. Längst sind nicht nur viele Staatsanwaltschaften und die siebzehn Kriminalpolizeien von Bund und Ländern mit der Rockerbekämpfung voll ausgelastet. Ebenso ist das Spezialkommando der Bundespolizei, die GSG 9, mit aller Härte eingesetzt worden. Weniger bekannt ist hingegen, dass nun auch der Verfassungsschutz auf die Hells Angels angesetzt worden ist. Vier Innenminister greifen auf alle ihnen unterstehenden Sicherheitsbehörden zurück, um die Macht der Rocker einzudämmen.

© Hells Angels und Bandidos zählen zu den einflussreichsten kriminellen Rockergruppierungen in Deutschland. BKA und sechszehn LKA greifen mit Unterstützung der GSG 9 hart durch. Weniger bekannt ist, dass auch vier Verfassungsschutzämter der Länder Saarland, Thüringen, Bayern und Hessen auf die Rocker angesetzt worden sind. (Quelle: flickr/ mikael.zellmann)

© Hells Angels und Bandidos zählen zu den einflussreichsten kriminellen Rockergruppierungen in Deutschland. BKA und sechszehn LKA greifen mit Unterstützung der GSG 9 hart durch. Weniger bekannt ist, dass auch vier Verfassungsschutzämter der Länder Saarland, Thüringen, Bayern und Hessen auf die Rocker angesetzt worden sind. (Quelle: flickr/ mikael.zellmann)

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Deutsche Bodyguards in Südafrika

Die Personenschützer der BKA-Sicherungsgruppe: Geheimhaltung ist das A und O

(Autor: Ghassan Abid)

Ihre Arbeitsweise ist geheim, ihre Mission umso klarer. Den Personenschützern des Bundeskriminalamtes (BKA) obliegt der Schutz des Bundespräsidenten, der Bundestagsabgeordneten, der Mitglieder des Bundesrates, des Bundesverfassungsgerichts und der Bundesregierung. Die BKA-Abteilung Sicherungsgruppe (SG), eine von neun Abteilungen in der Wiesbadener Bundesoberbehörde, ist am Dienstsitz Berlin angesiedelt und für den alleinigen Personenschutz von Bundesrepräsentanten zuständig.

© Die Personenschützer der Abteilung "Sicherungsgruppe", kurz SG, im Bundeskriminalamt. Auch beim kürzlichen Südafrika-Arbeitsbesuch des Bundesaußenministers Guido Westerwelle waren die Bodyguards im Einsatz, wie hier im Bild in Kapstadt zu sehen. (Quelle: AIMS)

© Die Personenschützer der Abteilung „Sicherungsgruppe“, kurz SG, im Bundeskriminalamt. Auch beim kürzlichen Südafrika-Arbeitsbesuch des Bundesaußenministers Guido Westerwelle waren die Bodyguards im Einsatz, wie hier im Bild in Kapstadt zu sehen. (Quelle: AIMS)

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Scientology als „Psychosekte“

Im Interview mit Wilfried Handl, Scientology-Kritiker und Blogger: Der Austritt war richtig

(Autor: Ghassan Abid)

© Wilfried Handl ist einer der populärsten Scientology-Aussteiger im deutschsprachigen Raum. Der Österreicher engagiert sich, unter anderem als Betreiber von “Blog gegen Scientology“, gegen die US-Sekte. Scientology versucht derzeit ihren ehemaligen Österreich-Leiter mit Rechtsstreitigkeiten mundtot zu machen. Sein Austritt aus dieser Organisation ist mit der Trennung von seiner Familie verbunden.

© Wilfried Handl ist einer der populärsten Scientology-Aussteiger im deutschsprachigen Raum. Der Österreicher engagiert sich, unter anderem als Betreiber von “Blog gegen Scientology“, gegen die US-Sekte. Scientology versucht derzeit ihren ehemaligen Österreich-Leiter mit Rechtsstreitigkeiten mundtot zu machen. Sein Austritt aus dieser Organisation ist mit der Trennung von seiner Familie verbunden.

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ ganz herzlich Herrn Wilfried Handl, ehemaliger Leiter von Scientology Österreich und einer der bekanntesten Aussteiger im deutschsprachigen Raum. Über Freunde kamen Sie zur Organisation. Vor wenigen Jahren verließen Sie diese, verbunden mit der Konsequenz, dass der Kontakt zu Ihrer Ex-Frau und Ihren drei Söhnen komplett abgebrochen ist. War der Austritt im Nachhinein richtig?

Antwort: Ja, da bin ich mir mittlerweile ganz sicher. Ich stand vor einem Scheideweg und war mir über die Konsequenzen durchaus bewusst. Aber manchmal im Leben muss man Entscheidungen treffen, die weh tun, aber in der Sache richtig sind. Und was ich 2002 nur erahnen konnte, weiß ich mittlerweile: Ein Verbleib in der Psychosekte Scientology hätte mich noch viel mehr gekostet, nämlich das vollständige Absterben jeder Menschlichkeit.

Im Übrigen bin ich Optimist. Man verliert nur Scheckkarten oder Schlüssel. Irgendwann könnte es sein, dass meine Söhne wieder vor mir stehen!

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„Millionen von Menschen leiden Not“

Im Interview mit Barbara Stamm, Präsidentin des Bayerischen Landtags

(Autor: Ghassan Abid)

© Barbara Stamm, Präsidentin des Bayerischen Landtags (Quelle:  Bildarchiv Bayerischer Landtag)

© Barbara Stamm, Präsidentin des Bayerischen Landtags (Quelle: Bildarchiv Bayerischer Landtag)

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Frau Barbara Stamm, Präsidentin des Bayerischen Landtags. Vor wenigen Wochen kamen Sie mit dem Präsidium des Landtags von einem Arbeitsbesuch aus Südafrika zurück. Welchen Eindruck konnten Sie von Land und Leute sammeln?

Antwort: Ich bin mit gemischten Gefühlen nach Bayern zurückgeflogen. Auf der einen Seite hat unsere Delegation ein Land erlebt, das vom Klima verwöhnt und reich ist an Bodenschätzen. Da diese nur ausgebeutet, aber nicht im Land veredelt werden, profitieren die Menschen davon nicht. Die Kluft zwischen Arm und Reich ist riesig. Millionen von Menschen leiden Not. Mich treibt die Frage um, wie die Verantwortlichen in Südafrika die vielen Aufgaben bewältigen wollen, an der Spitze die Arbeitslosigkeit, vor allem die Jugendarbeitslosigkeit. Wir haben auf unserer Reise viel von der gefährlichen Mischung aus Perspektivlosigkeit, Drogen und Kriminalität erfahren.

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Nelson Mandela im Hospital

Regierung spricht von „medizinischen Routinechecks“ am Samstag. Zweifel kommen auf

(2010sdafrika-Redaktion)

Update vom 10.03.2013: Mandela hat das Hospital verlassen.

Seit wenigen Stunden ist bekannt geworden, dass Südafrikas bekanntester Bürger zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus nach Pretoria gefahren wurde. Nach offiziellen Informationen soll Nelson Mandela im Rahmen mehrerer Routinechecks auf seinen Gesundheitszustand untersucht werden.

© Am heutigen Samstag ist Nelson Mandela in ein Krankenhaus in Pretoria gefahren worden. Es sollen „medizinische Routinechecks“ durchgeführt werden. Unglaubwürdig klingt die These, da solche Checks auch am Kap grundsätzlich nur werktags vorgesehen sind, (Quelle: flickr/ srippon)

© Am heutigen Samstag ist Nelson Mandela in ein Krankenhaus in Pretoria gefahren worden. Es sollen „medizinische Routinechecks“ durchgeführt werden. Unglaubwürdig klingt die These, da solche Checks auch am Kap grundsätzlich nur werktags vorgesehen sind. (Quelle: flickr/ srippon)

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Oscar Pistorius und der Familienhalt

Exklusiv: Familie des Topsportlers Oscar Pistorius ist überzeugt: „Unser Oscar ist unschuldig!“

(2010sdafrika-Redaktion)

Nachdem Oscar Pistorius auf Kaution aus der Untersuchungshaft entlassen wurde und der internationale Medientrubel vorerst sein Ende gefunden hat, ist die Familie des unter Mordverdacht stehenden Johannesburgers von einer Sache fest überzeugt: „Unser Oscar ist unschuldig!

    © EXKLUSIV-Bild: Die Familie des südafrikanischen Sportlers Oscar Pistorius ist davon überzeugt: "Unser Oscar ist unschuldig!". Auf dem Bild sind die Oma des Sportlers und weitere Familienangehörige zu sehen. (Quelle: Privatfoto)

© EXKLUSIV-Bild: Die Familie des südafrikanischen Sportlers Oscar Pistorius ist davon überzeugt: „Unser Oscar ist unschuldig!“. Auf dem Bild sind die Oma des Sportlers und weitere Familienangehörige zu sehen. (Quelle: Privatfoto)

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